Lust auf Sumo

mit : MOTOKI Masahiro, SHIMIZU Misa, Emoto Akira u.a.
Japan 1992, 103 Minuten ,OmU
Ein College Sumo Club verkümmert langsam, weil das Interesse der Studenten eher beim Fußball und Wassersport liegt. Der Professor Anayama, der einstmals der große Champion des Clubs war, benutzt seine Machtposition um den Studenten Yamamoto zu einer Mitgliedschaft im Club zu zwingen. Die Managerin der Mannschaft organisiert einen Fernsehauftritt und mit einem Mal versammeln sich Fans am Clubhaus, um zuzusehen.
Eine dieser glühenden Verehrerinnen ist Masako. Sie tritt dem Club sogar bei, zunächst jedoch nur mit dem Gedanken die Mannschaft zu bekochen und dabei zu sein. Als kurz vor einem wichtigen Kampf einer der Sportler sich den Arm bricht, beschließt Masako kurzerhand am Turnier teilzunehmen. Alle sind entsetzt. Sumo ist schließlich ein reiner Männersport, bei dem Frauen nicht einmal den Ring betreten dürfen. Außerdem gibt es da ja noch das Bekleidungsproblem...
Das Jahr 1992 war ein regelrechtes Sumo-Jahr. Alle Japaner waren verrückt nach dieser Sportart. Die Taka-Waka-Brüder zogen die Aufmerksamkeit der ganzen Nation auf sich. Takahanada und Wakahanada wurden berühmt in ungewöhnlich kurzer Zeit. Sie zogen auch neue Zuschauer an, speziell junge Frauen. Ein Film über Sumo war also etwas Aktuelles. Dies ist sicher kein ernsthafter Sportfilm, doch bietet er auf unterhaltsame Weise einen Einblick in die Welt des Sumo und er erklärt auch, wieso Sumo eine so einzigartige Sportart ist.

