Hinokio
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Regie: Akiyama Takahiko
Buch: Yonemura Shoji, Akiyama Takahiko
mit : Hongo Kanata, Nakamura Masatoshi, Harada Mieko, Tabe Mikako u.a.
Japan 2005, 111 Minuten ,OmU
Iwamoto Satoru ist ein Junge, der sich komplett von
der Außenwelt abschottet. Seitdem seine Mutter bei
einem Unfall ums Leben kam, ist er wie traumatisiert.
Er verweigert jeglichen Kontakt zu Menschen
und verbarrikadiert sich in seinem Zimmer. Nur zum
Essen, das sein Vater Kaoru für ihn bereitstellt, verlässt
er sein einsames Reich.
Kaoru ist Wissenschaftler und an der Produktion
von Robotern beteiligt. So kommt er auf die Idee, einen
Roboter für seinen Sohn zu entwerfen und ihm
damit wenigstens ein bisschen Kontakt zur Außenwelt
zu verschaffen.
Mit diversen Spezialfunktionen ausgestattet, geht der Roboter anstelle von Satoru zur Schule. Irgendwie
steckt der Junge aber trotzdem in ihm, auch wenn er sich nach wie vor in seinem Zimmer verschanzt.
Die Kinder in der Klasse sind von dem neuen ›Mitschüler‹ fasziniert und geben ihm den Spitznamen Hinokio, weil die Gestalt des Roboters sie an Pinocchio erinnert und Teile seines Körpers aus japanischem Zypressenholz (hinoki) gefertigt sind.
Nach kurzer Zeit freundet sich Hinokio mit der burschikosen Jun an, die ihn bald in ihr Herz schließt und Satoru beginnt, wenn auch durch die Augen des Roboters, endlich wieder Kontakt zur Außenwelt aufzunehmen.