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Auf der Lüneburger Heide Oh du mein Lennetal Solling Lied Wo die Weser rauscht Eschershäuser Kartoffelbraten Hoch im Hils |
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| Wo die Weser einen großen Bogen
macht, wo der Kaiser Wilhelm hält die treue Wacht, wo man trinkt die
Halben in zwei Zügen aus, da ist meine Heimat da bin ich zu Haus,
da ist meine Heimat, da bin ich zu Haus.
Wir ziehn ins Weserland, ins schöne Heimatland, ich will dich lieben bis in den Tod, wir ziehn ins Weserland, ins schöne Heimatland, ich will dich lieben, bis in den Tod. Wo Holzminde, Forstbach in die Weser fließt, wo der schöne Ginster an den Hängen sprießt, wo der Wandrer müde ruht am Weg sich aus, da ist meine Heimat, da bin ich zu Haus, da ist meine Heimat, da bin ich zu Haus! Wir ziehn ins Weserland, ins schöne Heimatland, ich will dich lieben bis in den Tod, wir ziehn ins Weserland, ins schöne Heimatland, ich will dich lieben, bis in den Tod. Wenn ich einmal tot bin schaufelt mir mein Grab, in die Erde die ich so geliebt hab', schreibt mir auf dem Grabstein diese Worte auf, hier ist meine Heimat, hier bin ich zu Haus, hier ist meine Heimat, hier bin ich zu Haus! Wir ziehn ins Weserland, ins schöne Heimatland, ich will dich lieben bis in den Tod, wir ziehn ins Weserland, ins schöne Heimatland, ich will dich lieben, bis in den Tod. |
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| Auf der Lüneburger Heide, in
dem wunderschönen Land, ging ich auf und ging ich nieder, allerlei
am Weg ich fand. Valleri, vallera und juchheirassa und juchheirassa! Bester
Schatz, bester Schatz, denn du weißt, du weißt es ja.
Brüder, laßt die Gläser klingen, denn der Muskatellerwein wird vom langen Stehen sauer, ausgetrunken muß er sein. Valleri, vallera und juchheirassa und juchheirassa! Bester Schatz, bester Schatz, denn du weißt, du weißt es ja. Und die Braken und die bellen, und die Büchse und die knallt; rote Hirsche woll'n wir jagen in dem grünen, grünen Wald. Valleri, vallera und juchheirassa und juchheirassa! Bester Schatz, bester Schatz, denn du weißt, du weißt es ja. Ei, du Hübsche, ei, du Feine, ei. du Bild wie Milch und Blut, unsre Herzen woll'n wir tauschen; denn du glaubst nicht, wie das tut. Valleri, vallera und juchheirassa und juchheirassa! Bester Schatz, bester Schatz, denn du weißt, du weißt es ja. |
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| Wenn am blauen Himmel lacht der Sonnenschein,
denk ich immer an dein Kämmerlein. Wenn am blauen Himmel lacht der
Sonnenschein, denk ich immer an dein Kämmerlein.
Oh du mein Lennetal, oh du mein Heimatland, sehen möcht ich dich ein einzigmal. Oh du mein Lennetal, oh du mein Heimatland, sehen möcht ich dich ein einzigmal. Oftmals saßen wir gemeinsam am Waldesrand, bis der Kukkuck aus dem Walde lacht. Oftmals saßen wir gemeinsam am Waldesrand, bis der Kuckuck aus dem Walde lacht. Oh du mein Lennetal, oh du mein Heimatland, sehen möcht ich dich ein einzigmal. Oh du mein Lennetal, oh du mein Heimatland, sehen möcht ich dich ein einzigmal. Wenn das Lennewasser in die Weser fließt, denk' ich oftmals an zu Haus zurück. Oh du mein Lennetal, oh du mein Heimatland, sehen möcht ich dich ein einzigmal. Oh du mein Lennetal, oh du mein Heimatland, sehen möcht ich dich ein einzigmal. |
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| Wo in Wiesengründen viele Blumen
blühn, wo die Sollingbauern ihre Furchen ziehn, wo man trinkt die
Halben in zwei Zügen aus, da ist meine Heimat, da bin ich zu Haus.
Wo die Eichen neben Tann' und Buchen stehn, wo die Menschen mit der Sonn' ans Tagwerk gehn, wo sie singen können noch ein frohes Lied, da ist meine Heimat, nur nach dort mich zieht's. Wenn im Herbst der Platzhirsch röhrend durch die Nacht, seinem Gegner kündet, daß er hier die Macht. Leise Sehnsucht zieht mich über Berg und Tal, hier zu lauschen heute, nur ein einzig Mal. Wenn im Herbst der Sturmwind durch den Solling jagt, Hackelbergs Gesellen pirschen durch die Nacht. In der Spinnstub' stehet längst Vergangenes auf, Heimat, liebe Heimat, sehne mich hinauf. Wenn des Schicksals Wehen in die Fern mich zieht, denk ich trotz Geklänge an der Heimat Bild. Immer zieht's mich wieder nach der Heimat zu. Solling, liebe Heimat, ach wie schön bist du. |
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| Wo die Weserwelle rauscht ihr altes
Lied; wo das Rotwild durch den tiefen Solling zieht; wo der Buntsandfelsen
leuchtet weit hinaus; da ist meine Heimat, da bin ich zu Haus.
Dunkle Wälder, grüne Täler, lichte Höh'n; haben meine frohe Jugendzeit gesehn. Unten tief im Tale liegt mein Heimatort, Sehnsucht in die Ferne zog mich vom ihr fort. Viele Jahre zog ich in der Welt umher, Deutschland sah ich von den Alpen bis zum Meer, aber wo ich weilte, fern im fremden Land, zog das Heimweh wieder mich zum Weserstrand. Wo im Fichtenwald das Lied der Drossel klingt, am ,verschwieg'nen Bach das muntere Rehlein springt, wo der Hirsch am Abend tritt' zur Tränke raus, da ist meine Heimat, da bin ich zu Haus. Wo der alte Schäfer seine Schafe weid't, und dem Lande seiner Ahnen treu verbleibt, wo der gelbe Ginster leuchtet weit hinaus. da ist meine Heimat, da bin ich zu Haus. Wo der Bauer mühsam seine Scholle bricht, und dem Lande seiner Ahnen Treu verspricht, wo man meine liebe Muttersprache spricht, da ist meine Heimat, die vergeß ich nicht. |
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| Der Herbst zeigt seine ganze Pracht
im bunten Spiel der Farben. Die Ernte ist fast eingebracht, fort sind die
letzten Garben. Vom Steinbruch steigt ein Duft herauf, ich will es euch
verraten: des Jahres schönste Zeit bricht an, es ist Kartoffelbraten!
Valleri vallera, valleri vallera, es ist Kartoffelbraten. Seit langem kennt man hier den Brauch, Holzfeuer zu entfachen. Die Flamme lodert, es quillt Rauch, man hört Gesang und Lachen. Und in den Schoß der Kohlenglut wir die Kartoffeln betten. Wir legen auch noch Mett dazu, das schmeckt, ich möcht woll wetten! Valleri vallera, valleri vallera, das schmeckt ich möcht wohl wetten! Drum stimmt mit mir ein Loblied an,
ein Lob auf die Kartoffel! Ob Reicher oder armer Mann, ob Weiser oder Stoffel,
wir alle gern verzehren sie, auf diese Art gebraten. Stoßt an mit
Korn und heim'schem Bier, heut sind sie gut geraten!
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| Hoch im Hils, da ist es herrlich,
hoch im Hils, da ist es schön, da scheint die Sonn' am allerersten,
da scheint sie auch am längsten hin. Wo die Wälder heimlich rauschen,
in den Tälern auf den Höh'n, mit keinem König möcht
ich tauschen, o du mein Hils, wie bist du schön.
Zieh ich des morgens in der Frühe, hoch hinauf auf deine Höhn, bin ich frei von allem Kummer, allen Sorgen allen Müh'n. Wo die Vöglein fröhlich singen, in den Tälern, auf den Höh'n, wo die Rehlein munter springen, o du mein Hils, wie bist du schon. Wo der Keiler und das Rotwild, streifet durch den grünen Wald, wo der Jäger bläst ins Jagdhorn, laut das Echo widerhallt. Wo die Bächlein munter rauschen, in den Tälern, von den Höh'n, mit keinem König möcht ich tauschen, o du mein Hils, wie bist du schön. Wenn alles grünt in unserer Heimat, wenn alles blüht auf Bergeshöh'n, es blühen viele tausend Blumen, Frauenschuh und Orchideen. Wo Kräuterduft mich kann berauschen, in den Tälern auf den Höh'n, mit keinem König möcht ich tauschen, o, du mein Hils, wie bist du schön. Steh' ich auf deinen, Bergeshöhen, schau ins tiefe Tal hinein, hör ich von Ferne Glocken klingen, aus all' den Dörfern groß und klein. Wo die Wälder heimlich rauschen, in den Tälern, auf den Höh'n, mit keinem König möcht ich tauschen, o du mein Hils, wie bist du schön. |