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Die Homburg wurde 1120 von den Grafen
von Northeim erbaut und ab 1535 aufgegeben. Das Gebiet um die Homburg ist
aus Gips der Zechsteinzeit aufgebaut und zeigt alle Formen des Gipskarstes.
Das Gestein wird von Sickerwasser teilweise aufgelöst. Durch Einstürzen
unterirdischer Hohlräume sind an der Oberfläche Erdfälle
entstanden. Der Gips wird seit dem 19. Jahrhundert in riesigen Steinbrüchen
abgebaut. Inzwischen sind die verbliebenem Gipskarstgebiete nur klägliche
Reste der ursprünglichen Naturschönheiten.
Die Reste der 102 Meter langen und
30 Meter breiten Burganlage wurde 1897 ausgegraben. Sowohl in der Vor –
als auch in der Hauptburg, die durch eine starke Mauer getrennt waren,
stand ein Bregfried. Bei der Instandsetzung der Ruine 1936 wurde der Bergfried
in der Hauptburg als Aussichtsturm wiederaufgebaut. Die Ausgrabungsfunde
sind im Stadtmuseum in Stadtoldendorf zu besichtigen.
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Im Jugendwaldheim
„25 Eichen", werden Schülergruppen in Arbeitseinsätzen mit
Fragen der Waldpflege vertraut gemacht. Hinter dem Jugendlager zweigt das
Waldweglein ab, das den von Buchenhochwald geschmückten, steilen Gipfelkegel
erklimmt. Oben steht die Ruine der Homburg; der ehemalige Bergfried bietet
prächtige Aussicht über das Odfeld hinweg auf den Everstein-Burgberg,
zum Vogler, zum Köterberg, auf Stadtoldendorf und den Solling; in
einer Linie zwischen Homburg und Everstein-Burgberg liegt am Südrand
des Odfelds das ehemalige Zisterzienserkloster Amelungsborn, einst eines
der Kulturell bedeutendsten Klöster im welfischem Machtbereich. Die
Landschaft ist auch aus Wilhelm Raabes historischer
Erzählung „Das Odfeld" (1888) bekannt.
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