Wanderung 2000
| Nun war es
endlich soweit, 19. November 08:00 Uhr, die Wanderung 2000 zum Ebersnacken
im Vogler begann. Unser Wanderwart Dirk hatte eine, unserem Leistungsstand
entsprechende, Strecke ausgearbeitet.
Wir trafen uns also um 08:00 Uhr bei Jens. Wir, das sind Dirk, Jens, Rolf, Volkmar und Harald. Der Proviant (Eier, Speck, Bier) wurde gleichmäßig unter uns aufgeteilt, man weis ja nie ob man in der Wildnis nicht getrennt wird. Fast gleichmäßig aufgeteilt, manch einer hatte ja wieder mal keinen Rucksack. |
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| Der Aufstieg war für unsere ungeübten Beine schon nach ca. 1 km recht beschwerlich. Wir nahmen uns hier schon vor, so etwas wegen der Übung öfters zu machen oder nie wieder. | ||||||
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Wir setzten unseren Weg auf der normalen, ausgeschilderten Route fort. So Wandererfahren, dass wir Experimente machen wollten, sind wir ja nun doch nicht. Was nicht ist kann aber noch werden. |
Gut sind diese Schilder im Wald ja, damit man sich nicht verläuft. Man sieht wie weit es noch bis zum Ziel ist, aber leider auch wie wenig man bis zu diesem Zeitpunkt erst hinter sich gebracht hat. | |||||
| Unser Weg führte uns immer noch Bergauf, als wir zu einer Schutzhütte gelangten, die Kohlhai Hütte. Bis hierher hatten wir ca. drei Viertel des Anstiegs zum Ebersnackenturm geschafft. Also hieß es nochmals Pause. | ||||||
| Wenn man drei Viertel geschafft hat ist das ja gut, aber das letzte Viertel hatte es nochmals in sich. Der Weg erinnerte fast an eine Skischanze, nur andersherum. Wir mussten von unten nach oben. Da wir alle nicht unbedingt das Idealgewicht vorweisen können, kann man sich vorstellen wie wir bei dem Aufstieg gedampft haben. Nun gut, eine Regenjacke hätte keiner von uns gebraucht, wir waren alle ordentlich durchgeschwitzt. Aber dann haben wir unser Etappenziel erreicht, vor uns stand er, der Ebersnackenturm. | ||||||
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Auf den Turm konnte jetzt keiner von uns steigen. Bei dem ordentlichen Wind, der hier oben herrschte, hätten wir uns wahrscheinlich sofort eine Erkältung eingefangen. Also erstmal stärken, wir rissen uns eine Dose auf und unsere Waldläufer machten sich daran ein Feuer zu entfachen. Vielleicht lag es an der mangelnden Übung, oder wie sie sagten am nassen Holz, jedenfalls mussten wir erstmal alle raus aus der Schutzhütte. |
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| Bei der Zubereitung des Mittagessens haben sie dann aber Ihre Professionalität wieder unter Beweis gestellt. Es gab hervorragende Eier mit Speck. | So gestärkt, konnten wir den Aufstieg auf den Turm wagen. Oben war es unheimlich stürmisch, den Hut musste man immer mit einer Hand festhalten. Wegen dem Wind hielten sich aber keine Wolken, so dass wir eine erstklassige Fernsicht in die Umgebung hatten. | |||||
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So, nun mussten wir aber wieder los, immer diese Termine! |
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