Deutsche Mundarten

 

Französisch im Berliner Jargon

(aus "Französisch im Berliner Jargon" von Ewald Harndt)

Dein Kostüm ist totschick (tout chic), det Tricot (le tricot) zeigt Deine Konjoncturen (contour) janz jenau.

Ich esse jleich aus de Lameng

Abgemacht Seefe (c'est fait)

Et is een wahret Jlück, det bei det Unjlück jlücklicherweise keen Maller (malheur) passiert.

Wenn man in der Bölletasche (bel étage) wohnt, gehört et zum Bongtong (bon ton).

Imma pö à pö (peu à peu), et muß allens seine jehörichte Konfusion haben.

- Tach, Nante, comment, wie jeht et dir ? Du befindest Die doch noch ?
- Toujour, wie imma passablement.

Nicht uffrejen, det runjeniert (ruiner) den Täng (le teint).

Det Wichtigste bei de Bulette (boulette) is der echte Hauju (haut goût), der jibt se erst den richtigen Effee (effet).

Zweemal bin ick mit se ums Karree (carré) jelofen, da hatte ick de Neese pleng (nez, plein=voll).

Auf der anderen Côté-Seite schräg vis-à-vis-jejenüber von der Chaussee-Straße ist die janze Fassade uff neu renoviert.

Sei nicht so etepete (être peut-être = im Zweifel sein) knall ihm mit Forsche (force=Kraft) eene vor'n Deez (tête=Kopf)

Det macht der mit een'Zislaweng (ainsi cela vient=so kommt das)

Meine Moneten sind ejal alle (allé=ausgegangen)