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Merlin habe ich zusammen mit seinem Bruder Gismo im Dezember 2001 zu mir geholt.
Die Geschichte, wie ich zu den beiden kam, ist eigentlich recht lustig: Nach dem Verschwinden von Nelly im Oktober wünschte ich mir sehnlichst ein neues Kätzchen. Mein Mann war
davon aber nicht sonderlich angetan, da er eher ein Hundetyp ist, mit Katzen aber nicht so viel anfangen kann. Im Grunde hat es ihn immer etwas gestört, daß Nelly überall rauf kam und nichts vor ihr tabu war.
Anfang Dezember mußte ich mit den beiden Hunden zum Impfen zu meiner Tierärztin. Die hatte gerade zwei Katzenbabies aus dem Tierheim da, die schlimmen Katzenschnupfen hatten und
daher ein paar Tage bei ihr in der Praxis blieben. Als ich nun in die Praxis kam, waren die beiden schon auf dem Weg der Besserung und durften im Wartezimmer umherlaufen.
Meine beiden Hundchen waren Katzen ja gewöhnt und interessierten sich sehr für die Kleinen, ohne dabei Spektakel zu machen. Merlin kam zu uns und stolzierte mit steif in die
Höhe gerecktem Schwänzchen gerade so dicht an Lady vorbei, daß die Leine verhinderte, daß Lady Körperkontakt zu ihm aufnehmen konnte.
Ich verliebte mich sofort in den kleinen Frechdachs. Wieder zu Hause, schwärmte ich meinem Mann von dem Kleinen vor und konnte ihn tatsächlich dazu bringen, noch einmal mit mir
in die Praxis zu fahren. Auch er fand den kleinen Kerl goldig und stimmte, ohne daß ich groß quängeln mußte zu, daß Merlin zu uns kommt. Und weil er so niedlich mit seinem Bruder spielte, brachten wir es nicht übers
Herz, die beiden zu trennen.
Wir mußten dann noch eine knappe Woche warten, bis die beiden wieder ganz gesund waren und konnten sie dann endlich abholen. Püppi und Lady waren wie toll, als die beiden
Katzenkinder aus der Transportbox krabbelten. Die beiden Miezen hatten jedoch überhaupt keine Angst vor den Hunden und innerhalb kürzester Zeit gehörten die zwei Neuankömmlinge zur Familie und durften sich zu
den Hunden ins Körbchen legen.
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