Wenige Tage nach dem tragischen Unfall unseres Hexleins holten wir Kessi zu uns. Sie wuchs die ersten Wochen ihres Lebens bei einem Hobbyzüchter auf, hatte dort ein völlig naturgerechtes Leben. Als wir sie im Alter von 8 Wochen vom Züchter abholten, hatte Ihre Mutter ihr bereits beigebracht, daß man nicht auf den Teppich pieseln darf und dafür in den Garten unter ein Gebüsch zu gehen hat. Dies behielt sie ihr Leben lang bei und sie hat niemals auf einem Bürgersteig ihr Geschäft verrichtet.

Schlamm-Dackel oder auch Wildsau

Eigentlich ist das ja MEIN Bett

Abenteuer im Schloß:                                                         Im Heidelberger Schloßgarten hat Kessi mal ein feuchtes Abenteuer erlebt. Wir sind zusammen dort spazieren gegangen, es war sehr heiß an dem Tag und Kessi hatte offenbar Durst. Sie kletterte auf die flache Umrandung eines Wasserbeckens. Auf der Wasseroberfläche schwamm ein großes Blatt. Kessi hat dieses wohl als festen Untergrund eingestuft und einen Schritt darauf gemacht, natürlich hat das Blatt nachgegeben und Kessi plumpste in das Becken. Mein Mann packte sie blitzschnell am Schwanz, der war das Einzige, was er noch zu fassen bekam, und zog sie wieder heraus. Alles passierte im Bruchteil von Sekunden und Kessi war höchst verdutzt und verlegen. Die Leute ringsumher haben gelacht und geklatscht, es war ein riesen Tumult. Kessi konnte nicht schwimmen, normalerweise mied sie Wasser, wenn es tiefer war, als ihre Beine lang.

Kessi, der Bergdackel

Da Kessi mit 6 Monaten noch nicht eine Komplette 10-stündige Bergtour durchhalten konnte, habe ich ihr aus einem Kissen einen Rucksack genäht, in dem sie sich zwischendurch gerne mal spazierentragen ließ.

Uhh, diese Höhe....