Landesnatur:

Die im großen Bogen das Land fast in seiner Mitte durchziehenden Ost- und Südkarpaten (im Moldoveanul 2544 m) teilen Rumänien in 2 Teile. Von den Karpaten bis zur Donau, die über weite Strecken die südliche Landesgrenze bildet, erstreckt sich das lößbedeckte Tiefland der Walachei. Das nach Nordwesten umbiegende Karpatengebirge umschließt das Transsilvanische Hochland mit Siebenbürgen. Nach Westen wird Siebenbürgen durch das Bihorgebirge abgeschlossen, an das sich weiter westlich das Flachland des Banats anschließt. Zwischen den Karpaten und dem Pruth liegt die Hügellandschaft der Moldau, zwischen der unteren Donau und dem Schwarzen Meer die Dobrudscha. Nördlich der Dobrudscha mündet die Donau unter Bildung eines riesigen Deltas ins Schwarze Meer.

 

Bevölkerung:

Neben den Rumänen, die 89% der Bevölkerung stellen, gibt es noch starke, größtenteils seit vielen Jahrhunderten ansässige Minderheiten. Die stärksten Anteile haben mit 7% die Einwohner ungarischer Abstammung, gefolgt von der deutschstämmigen Bevölkerung (1%), deren Anteil aber stark rückläufig ist und die wie die Ungarn überwiegend in Siebenbürgen und im Banat lebt. Vertreten sind ferner Roma, Ukrainer, Serben, Kroaten, Bulgaren, Slowaken, Türken u. a. 87% sind rumänisch-orthodox, ferner gibt es griechisch-katholische, römisch-katholische und reformierte Gläubige. Mit der Industrialisierung nahm die Verstädterung seit den 1960er Jahren stetig zu; heute leben 57% aller Einwohner in Städten. Am dichtesten besiedelt sind die Hügelländer am Gebirgsrand.