DR. SLOAN'S MEDIZINISCHES NACHSCHLAGEWERK



Auch Ärzte wie Mark Sloan wissen nicht immer alles und müssen daher auch mal im Wörterbuch nachschlagen. Vielleicht ist es ja zufällig dieses hier?



A B C D E F G H I J K L M N O P R S T U V W Z


A
ABC-MASSNAHMEN : Gemeint sind damit Sofortmassnahmen zur Wiederbelebung (= REANIMATION ) in dieser Reihenfolge:
    *AIRWAY* d. h. Freimachen der Atemwege
    *BREATHING* d. h. Beatmung und
    *CIRCULATION* d. h. Wiederherstellung der Funktion des Kreislaufs


ABDOMEN : der Bauch, der Abschnitt zwischen Brustkorb (= THORAX ) und Becken (= PELVIS ), es enthält die Baucheingeweide


ABDOMINAL: zum Bauch gehörend (als Lagebezeichnung dienend)


ABSTRICH : wird zu diagn. Zwecken benutzt bei Entnahme von Untersuchungsmaterial von der Haut- oder Schleimhautoberfläche


ABZESS : abgekapselte Eiteransammlung, meist bakteriell bedingt


ABUSUS: bezeichnet missbräuchliche Anwendung z.B. bei Medikamenten, Alkohol und Nikotin


ADENOM : gutartiger Tumor mit Ursprung im Drüsengewebe


ADENOKARZINOM: Karzinom (= bösartig) des drüsenbildenden Gewebes z.B. Darmkarzinom


ADRENALIN: Nervenbotenstoff (=Neurotransmitter); wird als Hormon im Nebennierenmark gebildet; steigert und a. Herzaktion oder Glycogenabbau findet z.B. therap. Anwendung (stark verdünnt!) bei Herz-Kreislauf-Stillstand


AEROB: auf Sauerstoff (=O2) angewiesen, z.B. beim Züchten oder Nachweisen von gewissen Bakterien


ANAEROB: ohne Vorhandensein bzw. ohne Verbrauch von O2


AEROGEN: a) aus der Luft stammend bzw. via Luft übertragbar
                    b) gasbildend


AGORAPHOBIE: Platzangst


AKINESIE: hochgradige Bewegungsarmut (z.B. beim Parkinsonsyndrom)
                   -> häufige Nebenwirkung hochpotenter Neuroleptika


AKUT: plötzlich einsetzend; heftig und meist von kürzerer Dauer


ALBUMIN: Eiweiskörper; ist wichtig für den kolloosmotischen Druck im Gefässsystem und Trägerstoff zahlreicher Stoffe ( z.B. Vitamine, Spurenelemente, Fettsäuren)


ALGESIE: Schmerzhaftigkeit, bzw. Schmerzempfindlichkeit des Körpers


ALLERGEN: Allergie auslösender Stoff, der vom Immunsystem als fremd anerkannt wird
                      -> dadurch wird eine Ueberempfindlichkeit d. Körpers verursacht


ALTERNATIVMEDIZIN: Sammelbegriff für nichteinheitlich definierte Richtung der Medizin mit mehreren Synonymen (u. a. Komplementärmedizin, sanfte Medizin)
                     + zur A. gehören z.B. Homöpathie, Phytotherapie
                      + der Uebergang zur naturwiss. orientierten Medizin (= Schulmedizin) sind fast grenzlos


ALZHEIMER KRANKHEIT: meist im 5. -6. Lebensjahrzehnt auftretende, unaufhaltsam fortschreitende Grosshirnrindenatrophie (=Schwund); häufiger Frauen betreffend
                      -> beginnend mit Nachlassen der geistigen Leistungsfähigkeit, schneller Ermüdbarkeit, folgend fortschreitende Störungen des Gedächnisses, der Orientierung bis hin zur Demenz


AMNESIE: zeitlich begrenzte, teilweise bis totale Erinnerungslücke


AMPHETAMINE: Stoffe, die zentralerregend wirken und rasch zur Abhängigkeit führen können; Unterstehen dem Betäubungsmittelgesetz


ANAEMIE: * gibt verschiedene Arten
                   * bezeichnend gleich "Blutarmut", d. h. rote Blutfarbstoff (Hämoglobin) oder der Anteil der roten Blutkörperchen (Hämatokrit) sind im Vollblut vermindert
                  *so entsteht eine Störung im O2-Transport und eine Verminderung der O2 abhängigen Leistungen
                  * Symptome(=Anzeichen): reduzierte Leistungsfähigkeit, Schwindel, Kopfschmerz, Herzklopfen, Ruhe-bzw. Belastungsdyspnoe(=Atemnot), Ohrensausen
                  *Lässt sich nur unbefriedigend nach Ursachen etc. systematisieren


ANAESTHESIE: bezeichnet Unempfindlichkeit gegenüber Schmerz-, Berührungs, Temperaturreizen als Erkrankungsfolge oder infolge Schmerzausschaltung; dazu benutzt man ANAESTETICA ->dies sind Medicamente, die die Schmerzleitung bzw. -empfindung ausschalten


ANALGESIE:+ ist die Aufhebung von Schmerzempfindung als Folge einer Schädigung der Schmerzleitung
                      + oder künstliche Blockade der Schmerzleitungsbahn bzw. Ausschalten der Schmerzzentren; dies geschied mit Hilfe von Medikamenten, sogenannte ANALGETICA (diese gibt es in 3 verschiedenen Stufen: schwach ->stark)


ANAMNESE: Ausdruck für Vorgeschichte des Patienten (Krankheiten, famil., berufl., sozial. Umfeld)


ANEURIYSMA: dauerhaft, krankhafte Ausbuchtung einer vorgeschädigten arteriellen Blutgefässwand, oder der Herzwand; es gibt verschiedene Arten von Aneurysmen

ANGINA:Krankheit mit Verengungs-, Beengtheitszustand oder Beengungsgefühl die 2 (von 3) bekanntesten Arten von A. (unter Laien) sind
    -> Angina: die Halsentzündung
    -> A. pectoris:mit dem charakteristischen Beengungs- u. Vernichtungsgefühl in der Herzgegend mit Ausstrahlungen in rechten Arm


ANGIOGRAPHIE
:ein Röntgenkontrastmittel wird verabreicht, und so kann man unter Röntgen eine Gefässdarstellung machen, die anschliessende Anfertigung schneller programmierter Aufnahmeseien ermöglicht


ANOREXIA/ANOREXIE: Appetitlosigkeit, Magersucht -> A. NERVOSA: betrifft meist nur junge Frauen und kann kombiniert mit BULIMIA NERVOSA auftreten


ANTIKOAGULATION: Hemmung der Blutgerinnung, d. h. man verdünnt das Blut z.B. mit Liquemin


AORTA: ist die von der linken Herzhälfte ausgehende Hauptschlagader als Stammgefäss des grossen Kreislaufs die Aorta hat verschiedene anatomische Abschnitte


APATHIE: mangelnde Gefühlsansprechbarkeit; Teilnahmslosigkeit


APHASIE: bezeichnet Sprachstörungen


APOPLEXIE: im engeren, ursprünglichem Sinne der Schlaganfall, im weiteren Sinne auch plötzliche Durchblutungsstörung in einem Organ, oder einer Körperhöhle


APPENDEKTOMIE: operative Entfernen vom Wurmfortsatz = Blinddarm (APPENDIX )


APPENDIZITIS: "Blinddarmentzündung", diese wird ausgelöst meist durch örtl. vorhandene Keime
    -> beginnt als akute A. mit uncharakt. Anzeichen (Uebelkeit, diffuse Leibschmerzen, ... )
    -> entwickelt sich später, nach meist symptomärmeren Intervallen, die typ. rechtsseitigen Symptome (Abwehrspannung der Bauchmuskeln, Fieber, sichtbar in spezif. Blutlabor)
    -> bei der chronischen A. handelt es sich meist um eine wiederholte Entzündung als Folge eines mildverlaufenden (=subakut) nicht operativen Krankheitsschub


ARRHYTHMIE: Störung der regelmässigen Herzschlagfolge bei Reizleitungs- oder Reizbildungsstörung oder auch bei Herzrhythmusstörungen


ARTERIOSKLEROSE: "Arterienverkalkung", ist häufigste Systemerkrankung der Arterie mit Veränderung der Gefässwand
    -> Ursachen:z.B. Altersfaktoren, Nicotin, Bluthochdruck, Stoffwechselstörungen


ARTHRITIS: akute oder chron. Gelenksentzündung mit verschiedenen Ursachen, z.B. infektiös-, rheumatisch-, stoffwechselbedingt)


ARTHROSE: degenerative Gelenkserkrankung
    -> Folgeerscheinung ist auf lange Sicht Abnutzung des betroffenen Gelenks
    -> evtl. Einbau einer Gelenkprothese


ARTHROSKOPIE: Spiegelung der Gelenkshöhle mittels Arthroskop, das nachvorangegangener Punktion und Flüssigkeitsinstillation in Gelenkhöhle eingeführt wird


ASPIRATION: a)Fremdstoffeinatmung (Fremdkörperaspiration)
                         b)Ansaugen fester, flüssiger, gasförmiger Stoffe durch negative Druckwirkung


AUTOPSIE(=OBDUKTION): anderer Begriff SEKTION - Leichenöffnung zur Feststellung der Todesursache


AZIDOSE: Störung des Säure-Basenhaushaltes im Blut durch Zunahme saurer Stoffwechselprodukte




B
BAKTERIÄMIE: das zeitweilige Kreisen von Bakterien im Blut aus eitrig-entzündlichen Krankheitsherden.


BAKTERIEN: einzellige Mikroorganismen ohne echten Zellkern, die zahlreiche Krankheiten verursachen können


BENIGNE: = gutartig


BILIRUBIN: gelbbrauner Gallenfarbstoff, der als Bestandteil des Blutes dem Serum gelbe Farbe verleiht; Abbauprodukt des Hämoglobin


BRADYKARDIE: langsame (regekmässige oder unregelmässige)Herzschlagfolge (<60/min)
     * normal (<60) bei trainierten Sportlern
     * unnormal bei Störung der Reizbildung d. Herzen oder Irritationen d. autonomen Nervensystems


BULEMIE: sogenannte Fresssucht; übermässiges Essbedürfnis, bei dem das Hungergefühl fehlen kann
* B. NERVOSA: exzessive hochkalorische Nahrungsaufnahme (=Fressattacken) mit anschliessendem selbstherbeigeführtem Erbrechen bei häufig geringen Schwankungen d. Körpergewichts


BYPASS: künstliche, vorrübergehend oder auf Dauer, angelegte Umgehungskreislauf, wird angelegt bei krankheitsverursachten od. künstl. Unterbrechungen des Blutkreislaufs, z.B. bei Gefässklerose od. intraoperativer Gefässabklemmung




C
CA: und a. Abkürzung für Cancer Antigen; Carzinom
    -> bösartiger, allgem. als "Krebs" bezeichneter Tumor epithaler Herkunft
    -> Ca machen 80% aller malignen (=bösartig)Tumoren aus und werden nach verschiedenen Gesichtspunkten klassifiziert z.B. Wuchsform
    -> je nach dem, wann "es", wo"es" diagnostiziert, in welchem Ausmass etc. wurde, sind auch die Heilungschancen
    -> nicht alle Krebsarten kann man bei jedem Patienten gleich behandeln, eine grosse Rolle spielt auch oft das Alter und das Immunsystems des Patienten


CHEMOTHERAPIE: Behandlung mit Chemotherapeutica; heute oft gleichbedeutend mit Zytostatikagabe (bei malignen Erkrankungen), diese Medikamente sollen die Krankheitserreger od. Zellen von Neoplasmen mögl. selektiv im Wachstum hemmen od. abtöten -je nach Art und Lokalisationsort des Tumors gibt verschied. Behandlungsmethoden mit Chemotherapeutikas


CHROMOSOMEN: die Träger des Erbgutes im Zellkern, d. h. der genetischen Information, die auf der Doppelhelix auf der DNA/DNS festgelegt ist (sie bestimmen das Erbgut)


CLAVICULA: das Schlüsselbein; der beidseitige, zum Schultergürtel gehörende S-förmige Knochen mit endständigen Gelenkflächen für Brustbein und Schulterblatt


COMA: Stadium tiefer Bewusstlosigkeit mit Fehlen jeglicher Reaktion auf Anruf, allgem. auf stärkere Schmerzreize Als Zustand bei traumat. Schädigung, organ. Erkrankung des Gehirns (C. cerebrale)z.B. bei Stoffwechselentgleisung bei Vergiftung, bei Hirnembolie, nach Hirnkontusion, bei Hirntumor etc.


COMMOTIO: Erschütterung einer Körperregion oder Organs ->C:CEREBRI : Gehirnerschütterung als rückbildungsfähige Hirnschädigung infolge stumpfer Gewalt auf den Schädel und das Hirn(Schädel-Hirn-Trauma 1. °) Symptome: kurzer Bewusstseinsverlust, Schockfragmente, Übelkeit -> Erbrechen, Amnesie


CT: Computertomographie; bildgebendes röntgendiagnost. Verfahren der menschl. Körper wird schichtweise durchstrahlt und zum Bildaufbau ein Computer eingesetzt; ermöglicht Darstellung minimaler Dichteunterschiede; Anwendung und a. zr. Diagnostik von Gehirnerkrankungen, Veränderungen im Bereich des Abdomen, Thorax, Bewegungsapparates



D
DEFIBRILLATION: Beseitigung des Kammerflimmern oder -flattern durch Verabfolgung entsprech. Antiarrhytmika und /o. durch Elektrodenschock mittels Defibrillator


DEHYDRATION: (dehydrieren) Mangel an Körperwasser->Flüssigkeitsmangel im Extra- und Intrazellularraum als Folge einer Störung im Wasser-Elektrolyt-Haushaltes es kommt zur EXSIKKOSE= Austrocknung; davon gibt es 3:
a)extrazellulär: z.B. dr. Salzverluste bei Erbrechen, Schwitzen, Durchfall
b)intrazellulär: als Folge unzulangender Wasser aufnahme oder abnormer Wasserverluste
c)globale: kombinierte extra-u. intrazell. E.; führt in 10-15 Tagen zum Tod


DELIRIUM: rückbildungsfähige sympt. Psychose, charakterisiert durch "abgesunkenes" Bewusstsein, örtl. und zeitl. Desorientierung, Halluzinationen, psychomotorische Unruhe D. TREMENS:das Alkoholdelirium


DEMENZ: chronische Verwirrtheit; Verlust erworbener intellektieller Fähigkeiten, v. a. d. Gedächnisses und d. Persönlichkeitsveränderungen als Folge einer hirnorgan. Erkrankung (siehe Alzheimer) ->im höheren Alter häufigste Ursache v. Pflegebedürftigkeit


DIABETES MELLITUS: "Zuckerkrankheit"; chron. Hyperglykämie = Erhöhung d. Blutzuckerspiegels mit daraus folgender Störung and. Stoffwechselprozesse und Organschäden, je nach Entstehungsursache 2 Typen:
->Typ 1: mit absolutem Insulinmangel (fehlende oder mangelnde Insulinsekretion), meist bei Kindern und Jugendlichen
->Typ 2: mit relativen Insulinmangel (verminderte Insulinwirkung aufs Zielgewebe), meistberst im höheren Lebensalter, wichtigster Faktor gilt Adipositas bzw. die zugrundeliegende Lebensweise; Folgeerkrankg. :z.B. Nierenerkrankg., Gefäss veränderungen
Therapie: Aufklärung, Diät, Reduzierung der Risikofaktoren, Medikamente


DIARRHÖE: Durchfallerkrankung: mehr als 3x Absetzen zu flüssigen Stuhls in vermehrter Menge


DNS/DNA: Desoxyribonukleinsäure; genetische Material in den Chromosomen, ist wirksam als genet. Code für die Eiweissbiosynthese und damit funktionell für die Erbmerkmale


DIPHTHERIE: akut, epidemisch oder endemisch vorkommende ansteckende Infektionskrankheit dr. Bacterien; Prophylaxe-> Schutzimpfung; Orte: Hals/Mundbereich z.B. Krupp oder Haut(sieht aus wie Scharlach)


DYSGENISIE: anlagebedingte Fehlentwicklung; Fehlbilding eines Organs oder Organteils


DYSPNOE: Atemnot, Lufthungergefühl; meist subjektiv empfundene Mehrarbeit d. Atmung, entweder dr. erhöhtem Atemantrieb oder dr. erhöhte Strömungs-o. Gewebewiderstände im Atmungsapparat v. a. bei Erkrankungen d. Herzens und d. Lunge




E
EBOLA-FIEBER: im Gebiet d. Ebolaflusses (Zentralafrika) erstmals 1976 aufgetretene schwere Infektionskrankheit mit Fieber, Blutungen, Exanthemen (Hautausschlägen), Magen-Darm-Symptomen, Myalgien (örtl. oder diffuser Muskelschmerz), Geschwürsbildg. an Gaumen und Zahnfleisch etc. durch das Ebolavirus


ECSTASY: Methylendioxyamphetamin (MDMA); eine sogenannte Designerdroge. Solche Drogen stammen nicht, wie beispielsweise Kokain oder Mariuahna von Pflanzen, sondern werden im Labor hergestellt. E. macht erst psychisch und dann physisch abhängig, wobei bei reinem MDMA die Suchtgefahr bei einmaliger Anwendung eher gering ist. Jedoch wird von Dealern niemals reines E. verkauft, in der Regel wird es durch andere Substanzen “gestreckt“, d.h. unbekannt Mittel, deren Wirkung meist verheerend ist, wird zu der Droge gemischt und in Pillenform verkauft.
E. wird meist in der Raver-und Technoszene genommen, da es kurzfristig aufputscht und Sinneswahrnehmungen, also das Gefühl für Musik, Licht und Farben, verstärkt.
E. wirkt, wie die meisten anderen Drogen, verengend auf die Blutgefäße, so fließt dass Blut schneller durch den Körper und transportiert Sauerstoff und Zucker mit hoher Geschwindigkeit. Es kommt zu Bluthochdruck, schneller Atmung und Schweißausbrüchen
Langfristig zerstört der Blutfluss die Nervenzellen im Gehirn, Schalfstörungen, Angstzuständen und Depressionen, sowie extremes Suchtverhalten sind die Folge. 


EEG: Elektroenzephalographie; Messung der "hirnelektrischen Aktivität" als "Hirnstrom- wellen"; mittels Oberflächenelektroden aif der Kopfhaut, in best. Fällen z.B. bewusstlosen Pat. mit feinen Nadelelektroden auf dem Skalp; Hauptanwendg. in der Epilepsiediagnostik


EKG: Elektrokardiogramm; Herzstromkurve: aufgezeichnete Kurvenbild (zeitl. Verlauf) der bioelekt. Potentiale, die bei der Erregungsausbreitung und -rückbildung im Herzen entstehen; Ableitungs mittels Elektroden von der Körperoberfläche oder bei Herz-OP direkt vom Herzen


EKTOMIE: das Herausschneiden; vollständige op. Entfernen eines Organs (=EXTIRPATION )


EMBOLIE: plötzlicher Verschluss eines Blutgefässes dr. einen Gefäßpfropf, häufigste Form der E. durch Verschleppung von Gerinnseln =Thrombusteilen (Thromboembolie) bei Herzklappenerkrankg., entzündl. Gefässerkrankg., Endokarditis -> Prohylaxe (Thromboseprophylaxe) mittels Medikamenten z.B. Heparin


EMPHYSEM: übermässige oder ungewöhnliche Vorkommen von Luft in Körpergeweben, -organen, -höhlen * vermehrte Luftgehalt in der Lunge = Lungenemphysem dadurch kann ein Emphysemherz entstehen, durch den Zwerchfelltiefstand


ENCEPHALITIS: Gehirnentzündung; Entzündung von Gehirngewebe infolge einer meist viralen (selten bakteriell) Infektion; verläuft unter Beteiligung der Hirnhäute (Meningoencephalitis) und /oder Rückenmarks (Encephalomyelitis)
Symptome: Bewusstseinseintrübung, Fieber, Krämpfe, psych. Veränderungen, neurolog. Symptome (je nach Lage der Entzündung)


ENDEMIE: in einer Gegend auftretende Krankheit, von der ein gr. Teil der Bevölkerung regelmässig erfasst wird (z.B. Cholera auf d. indischen Subkontinent)


ENDOKARDITIS: Entzündung der Herzinnenhaut (Endokard); es gibt verschiedene Formen der Endokarditis


EPIDEMIE: massenhaftes Auftreten einer Krankheit, v. a. Infektions- krankheiten, in einem begrenzten Gebiet


EPILEPSIE: Fallsucht:Oberbegriff für Anfallsleiden verschiedener Ursachen z.B. infolge hirnorgan. Erkrankungen, Stoffwechselstörung, familiärer Belastungen, oder ohne nachweisbare Ursachen. charakteristisch ist das Krankheitsbild durch das wie- derholte Auftreten "cerebraler"Anfälle, die mit allgem. oder begrenzten Krämpfen einhergehen (=GRAND MAL EPILEPSIE) oder aber ohne Krämpfe verlaufen bzw. nur mit Krämpfen von kurzer Dauer (=PETIT MAL )


EXSIKKOSE: Austrocknung des Organismus als Folge einer negativen Flüssigkeitsbilanz (siehe DEHYDRIERUNG)


EXTENSION: Streckung, Ausdehnung, Ausbreitung EXTRASYSTOLE: vorzeitige Kontraktion des Herzmuskels infolge anorm. Erregungsbildung; führt zur Grundrhythmusstörung; meist ohne Krankheitswert Auftreten in regelmässigen Abständen= ALLORHYTHMIE


EXTRASYSTOLE: vorzeitige Kontraktion des Herzmuskels infolge anormaler Erregungsbildung; führt zur Grundrhythmusstörung; meist ohne Krankheitswert Auftreten in regelmässigen Abständen = ALLORHYTHMIE


EXTUBATION: Gegenteil von Intubation; Entfernen des Tubus bzw. einer Tracheotomiekanüle (Eröffnen der Luftröhrenvorderwand und Einführen einer Kanüle z.B. bei Atemnot) nach einer (Intubations-)Narkose




F
FEMUR: der Oberschenkelknochen; der längste und stärkste Röhrenknochen


FLEXION: Beugung


FORENSISCH: gerichtlich forensische Medizin:Gerichtsmedizin, Rechtsmedizin forensische Psychatrie:befasst sich mit juristischen Fragen bei psych. Kranken


FRAKTUR: es gibt verschiedene Frakturen =Brüche dieses kann an gesunden Knochen, z.B. nach Gewalteinwirkung auftreten, oder aber an krankhaft veränderten Knochen als sog. Spontanfraktur->so sind die Ursachen unterschiedlicher Herkunft behandeln kann man dies konservativ (mit Gips)oder operativ


FUGU-VERGIFTUNG
: oft tödlich verlaufend nach Genuss unsachmässig zubereiteter Tetrodoxin enthaltener Fische der Gruppe Planctognathi binnen 30 min. treten Empfindungsstörungen und Lähmungen im Atemzentrum und Zwerchfell auf GALLENBLASE : speichert die Galle, welches in der Leberparenchymzelle gebildet wird und hier durch Wasserentzug eingedickt wird Funkton der Galle:Fettemulgierung im Rahmen der Fett- verdauung dr. Gallensäure; Aktivierung der Darm-u. Bauchspeichelenzyme; Ausscheidung von Fremdstoffen Gallenblase ist unterhalb der Leber




G
GALLENBLASE: speichert die Galle, welches in der Leberparenchymzelle gebildet wird und hier durch Wasserentzug eingedickt wird
- Funktion der Galle: Fettemulgierung im Rahmen der Fettverdauung der Gallensäure; Aktivierung der Darm- u. Bauchspeichelenzyme; Ausscheidung von Fremdstoffen
- Gallenblase ist unterhalb der Leber

GANZHEITSMEDIZIN
: =Alternativmedizin
Krankheiten werden nicht nur als Einzelerscheinungen gesehen (z.B. organbezogen), sondern man will versuchen, bei der Diagnostik und Therapie den Gesamtzustand (geistig/körperlich) zu erfassen


GASTRITIS: Magenschleimhautentzündung akute G.
->durch Genussgifte, Medikamente, Stress, Bakterien
->Diagnose dr. Gastroskopie ->Therapie: Bettruhe, Flüssigkeitzufuhr, Nahrungskarenz, etc.
->hohe Spontanheilungsrate chronische G.
->unterteilt man in verschiedene Typen
-> hauptsächl. dr. Bakterien oder autoimmun
->Diagnose dr. Gastroskopie mit Biopsie
->Therapie: medikamentös


GASTROSKOP: verwendet bei GASTROSKOPIEN (Magenspiegelung) zur Betrachtung des Mageninneren oder zur Zwölffingerdarmspiegelung mit Möglichkeit zur Gewebsentnahme (Biopsie) oder zur Durchführung verschiedener Eingriffe


GELBFIEBER: durch Stechmücken von Mensch zu Mensch in Afrika und Mittel-u. Südamerika übertragen nach 3-6 Tagen Inkubation Fieberperiode 3-4 Tage, nach ca. 2 Tagen Remission erneutes Fieber mit Gelbsucht, Leber-, Nierenschäden, Kreislaufproblemen, Blutungen bei Ausheilung lebenslange Immunität Impfschutz gibt es für etwa 6 Jahre


GLAUKOM: grüner Star Augenerkrankung mit zeitweiser oder dauernd erhöhtem Augendruck kann teilweise auch sehr schmerzhaft sein Therapie der verschiedenen Arten entweder konservativ oder operativ


GONARTHRITIS: Kniegelenksentzündung


GUILLAIN BARRE SYNDROM: Nervenentzündung; meist als infektiöse POLYNEURITIS (entzündl. Erkrankung mehrerer peripherer Nerven oder Hirnnerven) Symptome: aufsteigende motor. Lähmung, Fehlempfindungen der Haut (z.B. Kribbeln), ziehende Schmerzen




H
HÄMATOM: =Bluterguss (traumatisch bedingte Blutansammlung) * das meist bekannte H. ist das SUBKUTANE H. ->Bluterguss im Unterhautgewebe, welches anfangs blau, und später wegen Hämoglobinabbau gelblich-grün wird * das hat als Folge die APOPLEXIE (Schlaganfall), da blutet es im Schädelinneren * SUBUNGUALES H.EPIDURALES/EXTRADURALES H. ist ein Bluterguss unter der Nagelplatte, meist recht unangenehm, so das dr. Nagelentfernung Entlastung entsteht * arterielles H. zwischen harter Hirnhaut und Schädelknochen, meist im Scläfenbeinbereich ->solte man mögl. innerhalb 24h beheben * PERIORBITALES H. auch als sogen. Brillenhämatom bekannt, ist ein Bluterguss im Augenhöhlenbereich bei Schädel- bruch mit Orbitabeteiligung (Augenhöhle)


HÄMATOTHORAX: Ansammlung aus den Gefässen ausgetretenes Blut im Brustraum


HÄMOPHILIE: Bluterkrankheit * Blutgerinnungsstörung verschied. Schweregrades (Gruppe A oder B) * erbliches Leiden, fast nur beim männl. Geschlecht auftretend * meist schwerstillbare Blutungen schon nach kleinsten stumpfen Verletzungen bes. in Gelenke und Muskeln * Behandlung mit Substitutionstherapie


HEMIPLEGIE: vollständige oder unvollständige Lähmung einer Körper- hälfte Störung der Motorik allgemein auf der Gegenseite einer Schädigung der zentral. motor. Neuronen (Nervenzellen) des Grosshirns, Hirnstamms oder oberen Halsmarks auftritt -> z.B. Schlaganfall


HEPATITIS
: Leberentzündung, meist infektiös dr. Viren (Virushepatitis A, B, C, D, E), Bakterien oder Protozonen verursachte Entzündung d. Gefäss-Bindegewebsapparat der Leber mit sekundärer Leberzellschädigung man unterscheidet zw. akuter H. (dr. Viren hervorgerufen) und chronischer H. (als Folge einer Leberschädigung oder Auto- immunkrankheit) Ursachen können sein: Alkoholabusus, Viren, bei Gallestauung Symptome allgemein: Appetittverlust, Störung des Allgemeinzustandes, Lebervergrösserung, ICTERUS (Gelbsucht), Fieber, gewisse Blutwerte steigen an(Transaminasen) Übertragungswege allg. : ORAL(durch den Mund), PARENTERAL (dr. die Vene z.B. bei Drogensüchtigen), FÄKAL, dr. Bluttransfusionen


HERZINSUFFIZIENZ: Unvermögen des Herzens bei Belastung oder in Ruhe den für den Stoffwechsel erforderlichen Blutauswurf zu bringen bzw. den venösen Rückfluss aufzu- nehmen es gibt Links- und Rechtherzinsuffizienz oder betrifft beide Kammern Ursachen:entzündlich und degenerative Veränderungen, koronare Durchblutungsstörungen, Myokardinfarkt, Verletzungen
->Folgen: Veränderg. am peripheren Kreislauf, Störg. der Atmung, Nieren und Elektrolytestoffwechels, ->Therapie: Medikamente, Gefässerweiterung


HODGKIN KRANKHEIT: Lymphom (Lymphknotenschwellung) maligne (bösartig) bösartig verlaufende Krankheit des lymphatischen Gewebes mit tumorartiger Wucherung unter Bildung Granulomen aus Lymphozyten und Granulozyten neurologische Symptomatik Symptome sind variabel: Lymphknotenschwellung, Nachtschweiss, Fieber, Gewichtsverlust, Erbrechen Behandlung je nach Stadium: Strahlentherapie, Chemo


HUMERUS: Oberarmknochen


HYPER: Wortteil für "über der Norm", "übermässig" z.B. HYPERGLUCÄMIE : Steigen des Blutzuckers über Normalwert HYPERGLYCÄMIE : Krankhaftes Ansteigen d. Blutzuckers (bei Diabetes)


HYPO: Wortteil für "unter der Norm", "unzureichend" z.B. HYPOTHYREOSE : Unterfunktion der Schilddrüse




I
ILLEUM: Krummdarm, der etwa 3/5tel des unteren Dünndarm einnimmt (beim Erwachsenen ca. 3m)


ILEUS: Darmverschluss
lebensbedrohlicher Unterbrechung der Darmpassage
* es gibt verschiedene Formen:
-> dynam. (funktion. )Ileus:Störung oder Aufhebung der Darmbeweglichkeit
-> mechan. I. :durch Hindernisse im Darmbereich, führt bei längerer Dauer zu Darmlähmung
-> paralytischer I. : subakut beginnend infolge von Darmlähmg. und als Endstadium eines mechanischen Ileus
-> spastischer I. : akuter dynam. I. durch reflektorische Dauerkontraktion einzelner Darmabschnitte
* Ursachen allgemein:
Abschnürung einzelner Darmabschnitte, Fremdkörper, unverdaute Nahrungsmittel, Tumore, Verwachsungen, Stoffwechselstörungen, hirnorg. Erkrankungen, Lähmungen der Darmnerven, etc.
* Therapie: konservativ, und beim mechan. I. nur operativ


INTUBATION: - Einführen eines Tubus (Hohlsonde, Schlauch) in eine natürl. Körperhöhle oder ein Hohlorgan - Anästhesie: Einführen eines Beatmungsrohres in die Atemwege zu deren Freihaltung als wichtigste Hilfe für künstl. Beatmung im Notfall und bei d. Intubationsnarkose ->hier wird durch Einführen eines Tubus durch den Mund oder Nase die Zunge von der Rachenhinterwand ferngehalten, durch diesen Tubus wird das Narkosemittel verabreicht


ISCHÄMIE: Blutleere oder Minderdurchblutung eines Gewebes infolge unzureichender (= relative I. ) oder fehlender (= absolute I. ) arterieller Blutzufuhr => z.B. bei Arterienvrschluss, Gefässkrampf, künstl. Blut- stillung im OP ->führt zu O2-Mangel mit Abblassung, Abkühlung, Volumenab- nahme d. betreffenden Gewebe, bei längerem Bestehen zu Nekrose




J
JAKOB- CREUTZFELDT- KRANKHEIT :seltene Erkrankung d. zentralen Nervensystems mit fortschreitender Demenz; tritt vor allem im 40. -70. Lebensjahrzehnt auf; offenbar dr. Gewebstransplantationen der Cornea und Dura mater übertragbar




K
KACHEXIE : Auszehrung, Kräfteverfall; schlechter Ernährungszustand, besonders bei Krebs


KAPOSIE SARKOM: an Haut und Schleimhaut; auch an Lymphknoten und inneren Organen (Lunge, Darm) von Blutgefässen ausgehende rot-violette schmerz- hafte Knoten oder Knötchen häufigster malignr Tumor bei HIV-Infizierten


KARDIOLOGIE: Teilgebiet der Inneren Medizin, das die Diagnostik und Behandlung der Herz- und Kreislauferkrankungen umfasst


KARDIOSKOP: Ballonkatheter mit Fiberglasoptik als Endoskop z. Betrachtung der Herzklappen, Koronarien


KARDITIS: Oberbegriff für Herzentzündung; je nachdem, was für ein "Herzteil" betroffen ist, gibt es genauere Bezeichnungen


KAROTIS: zum Kopf führende Halsschlagader


KNOCHENMARK: Gesamtheit der zellulären Substanz in der Spongiosa von Röhrenknochen, Rippen, Brustbein, Schulterblättern, Schädeldachknochen, Hand-u. Fusswurzelknochen; man unterscheidet das Fettmark und einen blutbildenden Anteil, das rote K.


KÖRPERFLÜSSIGKEITEN: im Körper gebildete F.; z.B. Blut, Urin, Speichel, Lymphflüssigkeit -> man unterscheidet Extrazellular-u. Intrazellularflüssigkeiten




L
LAPAROSKOPIE: "Bauchspiegelung" mittels einem Laparoskop (Endoskop) - Betrachtung des Bauchraumes und seiner Organe -mittels Laparoskopie, kann man auch kleinere Bauch- operationen durchführen


LARYNX: Kehlkopf liegt in der mittleren Halsregion; besteht aus gelenkig verbundenen Knorpeln, ausgestattet mit Muskeln, mit Schleimhaut ausgekleidet; zur Stimmbildung dienende Teil der Atemwege


LEBERZIRRHOSE: Sammelbegriff für Leberkrankheiten, mit Veränderungen der Läppchenstruktur, Leberfibrose etc. einhergehen könnenzu Gefässobliterationen führen Ursachen: Hepatitis, Hepatose (toxische Leberparen- chymschäden z.B. bei chron. Alkohol-u. Medikamenten- missbrauch), Cholestase ("Gallestauung") Symptome: Leistungsminderung, Schläfstörungen, Juckreiz psych. Labilität, Hämatomneigung, restless legs, Ikterus die Leber kann schrumpfen oder sich vergrössern die L. ist ein lansamer "Zerfall"der Leber


LEGIONÄRSKRANKHEIT: atyp. Pneumonie (Lungenentzündung)mit relativ hoher Letalität


LEUKÄMIE: "Blutkrebs" Begriff für Erkrankungen, die durch maligne Umwandlung von Zellen enstehen, primär im Knochenmark, meist auch im Blut, oder lymph. Gewebe, weisse Blutkörper nehmenzu, die roten Blutkörperchen ab die Symptome entstehen aus der Verdrängung normaler Blut- zellen, Beeinträchtigung d. Immunsystems, Infiltration atyp. Zellen in Organe:u. a. Anämie, Blutungen, Infektionen, Reiz- erscheinungen, Vergrösserung und Funktionseinschränkung befallener Organe man unterscheidet zwischen akuter L. die man in akut-lymph. L. und akute myeloische L. gliedert, und zwischen chron. - myel. L. und chron. -akuter L. trotz intensiver Therapie erliegen noch viele Patienten dieser Krankheit der myelo. Form bei der chron. lymph. L. schwellen die Lymphdrüsen stark an, und das lymph. Gewebe wuchert. Die Krankheit ist nicht heilbar, jedoch beherrschbar. bei akuter L. gelingt es besonders bei Kindern dr. eingrei- fende Therapien, sie vor dem Tod zu retten


LIPOM: Fettgewebsschwulst, gutartige langsam wachsende meist kugelige Geschwulst aus vergrösserten Fettgewebszellen, bevorzugt in Unterhautzellgewebe


LUFTEMBOLIE: Embolie dr. mit dem Blutstrom verschleppten Gasbläschen im Lungenkreislauf (=venöse L. ) und Körperkreislauf (=arterielle L. ) -> meist tödlich


LUXATION: Verrenken oder Herausheben eines beweglichen Organs aus seiner ursprünglichen Lage


LYMPHE
: in den Lymphgefässen enthaltene Flüssigkeit dient der Zell-u. Gewebsernährung; Transport der Lymphozyten von den Bildungsorten in das Blut; wird über die Lymphbahnen abgeleitet


LYMPHOM: Lymphknotenschwellung, die gut oder bösartig sein kann




M
MALARIA: Wechselfieber, Sumpffieber, von der Stechmücke übertragen v. a. in wärmeren Ländern vorkommende Infektionskrankheit, vermehrt sich in den roten Blutkörpern Symptome: Fieberanfälle mit Schüttelfrost und Schweissausbrüchen; Milz-u. Lebervergrösserung; Kreislaufkollaps; zunehmende Anämie; Delir; Flohstichartige Blutungen...... nachweisbar dr. Blutausstrich Therapie: Medikamente (Prophylaxe)


MAMMA-CA: Brustkrebs gehört zu den häufigsten bösartigsten Tumoren der Frau diskutiert als Risikofaktoren: Adipositas, fettreiche Ernährung, Diabetes, endokrine Faktoren, familiäre Belastung.... Selbstuntersuchung sollte einige Tage nach der Menstruation geschehen durch Abtasten- Regelmässigkeit ist der beste Weg zur Früherkennung Symptome: Knotenbildung, krankhafte Drüsenabsonderung, Bruströtung-u. schwellung, Ekzem, Verziehung der Brustwarzen Therapie: erfolgt individuell-evtl OP


MELANOM: gut-o. bösartige, dunkle Geschwülste der Haut, seltener an der Schleimhaut vorkommend maligne M. ist sehr bösartig


MENINGITIS: Entzündung der Hirn- oder Rückenmarkshäute (=Meningen) es gibt verschiedene Formen, haben alle gleiche Symptome: Kopfschmerz, Fieber, Erbrechen, Bewusstseinstörungen, Nackenstarre, Kiefersperre, Augenmuskulaturlähmungen


MILZ: das unpaare grösste lymphoretikuläre Organ, das tief im linken Hypochondrium (Oberbauchgegend im Rippenbogenbereich) in der Bauchhöhle liegt (etwa parallel zur 10. Rippe) ist im Kreislauf eingeschaltet als Blutspeicher, Antikörperbildungsstätte, Aussonderungsort nicht mehr intakter Blutzellen


MILZBRAND: ANTHRAX-> vom Tier auf Mensch übertragbare, meldepflichtige Infektionskrankheit dr. den Milzbrandbazillus sehr schweres Krankheitsbild, oft tödlich verlaufend


MORBIDITÄT: Erkrankungsrate; Zahl der Erkrankten aus einer bestimmten Krankheit


MORTALITÄT: statist. Sterbeziffer; Zahl der Sterbefälle an einer bestimmten Krankheit


MULTIPLE SKLEROSE: =MS - eine der häufigsten Erkrankungen des Nervensystems mit unbekannter Ursache; sie beginnt meist zwischen dem 20. und 40. Lj.; tritt gehäuft bei Frauen auf und verläuft schubweise, von Seh-u. Sensibilitätsstörg. bis hin zu spastischen Lähmungen


MYOCARDINFARKT: Herzmuskelinfarkt durch Mangelversorgung des Herz(muskels) mit Blut geht das Gewebe unter


MYOM: gutartiger Tumor aus glatten Muskelzellen oder quergestreifter Muskelfasern




N
NEKROSE: lokaler Gewebstod in einem lebenden Organismus als schwerste Folge örtl. Stoffwechselstörungen z.B. O2-Mangel, Wärme, Kälte, bakt. Gifte


NEUROCHIRURGIE: mit den op. Eingriffen am zentralen und peripheren Nervensystem befassten Teilgebiet der Chirurgie




O
ÖDEM: Gewebswassersucht
- schmerzlose Schwellungen durch Ansammlungen wässriger Flüssigkeiten in den Gewebsspalten der Haut, Schleimhaut, auch in Nervengewebe, Lymphstauung
Ursachen: erhöhter Gefässdruck, geringer Eiweissgehalt, erhöhte Durchlässigkeit der Gefässwand
wichtigste Organformen: Lungenödem, Hirnödem
ÖDEMATÖS =in Form eines Ödems


OESOPHAGUS: "Speiseröhre"
30cm langer Abschnitt des Verdauungstraktes, etwa in der Höhe zwischen des 3. Halswirbels und 10. Brustwirbel mit Schleimhaut bedeckter Muskelschlauch


OPHTHALMOLOGIE: Augenheilkunde


OSTEO: Worteil für Knochen


OSTEOPOROSE: Verminderung des festen Knochengewebes, durch Kalzium- u./o. Östrogenmangel, Vitamin D sowie Bewegungsmangel verursacht, vor allem bei Frauen nach dem Klimakterium




P
PANCREAS: Bauchspeicheldrüse 15-22 cm lange Drüse in der Bauchhöhle, mündet in den Zwölffingerdarm, liegt hinterm Magen Funktionen: äussere Sekretion (Absonderung von Bauchspeichel in den Zwölffingerdarm) innere Sekretion ( Bildung von Insulin und Glucagon in den Zellgruppen)


PANCREATITIS: Entzündung der Bauchspeicheldrüse


PARANOIA: Geisteskrankheit mit Wahnvorstellungen wie Verfolgungswahn o.Grössenwahn, wobei anfangs der Verstand und das Gedächnis kaum gestört sind


PARKINSON-KRANKHEIT: auch Schüttellähmung genannt erblich beeinflusste Degeneration bestimmter Hirngebiete, meist im 5.-6.Lebensjahrzehnt be- ginnend;schubweiser Verlauf, am Ende völlige Erstarrung der Mimik, schlurfender Gang, monotone Stimme, Geistesschwäche PARKINSONSYNDROM: Sammelbegriff für die Symptome d. Parkinson Krankheit, z.b. nach Trauma, Infektionskrankheiten, Intoxikation


PATHOLOGIE: Lehre von den krankhaften Vorgängen und Zuständen im Körper, und deren Ursachen


PEST: schwere Infektionskrankheit , anzeigepflichtig es gibt 2 Formen: a) Beulenpest-> verläuft mit Fieber, Karbunkeln, Schwellungen d.Leistendrüsen Erreger sind Pestbakterien-übertragbar von Floh auf Mensch Ausbruchszeit d.Krankheit:2-5 Tage b) Lungenpest-> dr.Tröpfcheninfektion übertragen (d.h. z.b. dr. Husten, Niesen, Sprechen) verläuft wie eine schwere Lungenentzündung, endet fast immer tödlich


PHOBIE: ausgeprägte, sich entgegen besserer Einsicht zwanghaft auf- drängende Angst, wobei der betroffene versucht, die gefürch- tete Situation zu meiden


PLEURA:"Brustfell" kleidet die beiden Thoraxhälften aus, und überzieht die Lungen


PLEURITIS: Entzündung des Rippenfell umschriebene oder diffuse Entzündung der Pleura


PNEUMONIE: Lungenentzündung Verlauf, Form, Ausdehnung abhängig von der Ursache Symptome:Fieber-meist ohne Schüttelfrost, quälender Husten evtl.mit Auswurf, Kopf-, Glieder-, Rückenschmerzen


PNEUMOTHORAX: "Luftbrust" Ansammlung von Luft o.Gas in der Brusthöhle bei künstl. Pneumothorax wird Luft, O2 o.Stickstoff eingeführt, um einen künstl.Lungenkollaps hervorzurufen und so die Lunge ruhig zu stellen-wichtig bei der Diagnostik P.ist eine lebensbedrohliche Situation, wenn es durch mech.Einflüsse entsteht (z.b. Unfall->Brustwandver- letzung dr.Rippe)------>Therapie dr.sofortige Druck- entlasstung mittels Thoraxdrainage


POCKEN: = Blattern o.Variola sehr ansteckende, meldepflichtige Infektionskrankheit; gilt z.Zt. als ausgerottet, deswegen keine oblig.Impfungen; wurde auch als schwarzer Tod bezeichnet->Symptome:Blutungen in Haut-u.Schleimhaut und in innere Organe und letaler Ausgang


PULS: Druckwelle im Blutkreislauf


PULSFREQUENZ: die mit der Herzfrequenz übereinstimmende Frequenz des Arterienpulses, wenn das nicht stimmt, entsteht ein PULSDEFIZIT




R
REANIMATION : alle Erste-Hilfe- u. klinischen Massnahmen zur Wiederbelebung bei akutem Herz- u./ oder Atemstillstand


REKONVALESZENZ: Zeit der Genesung und Wiederherstellung


RESEKTION : operative Teilentfernung eines Organs


RHEUMA: Sammelbezeichnung für Schmerzhafte Erkrankungen des Binde- gewebes von Gelenken, Herz und Muskeln Ursache: im Körper bereits vorhandener Krankheitsherd, z.b. an den Mandeln, Zähnen, etc. erbliche Veranlagung


RINGER-LÖSUNG: physiologische Kochsalzlösung, für Volumenaufbau, kurzzeitig auch als Blutersatz verwendbar


RÖTELN: =Rubeola Infektionskrankheit, vorwiegend bei Kinder von 2-14 J. Zeit bis Krankheitsausbruch: 16-20 Tage Symptome: Fieber, Mattigkeit, kleinfleckiger Ausschlag, evtl. Katarr (Schleimhautentzündung) der oberen Luftwege Dauer: ca.5 Tage, danach Abklingen der Erscheinungen !!! Schwangere sollten vor Rötelinfekten geschützt werden, weil diese Missbildungen beim Ungeborenen verursachen können!!!




S
SALMONELLEN: stäbchenförmige Darmbakterien, unter anderem die Erreger von Thyphus, Parathyphus und Durchfällen mit Darmentzündungen


SALMONELLENENTERITIS: durch Salmonellen hervorgerufene akute "Lebensmittelvergiftung" - 12-24 Std. nach Infektion Fieber mit Schüttelfrost, Übelkeit, Erbrechen, heftige wässrige Durchfälle - nach 2-4 Tagen abklingend - bei Säuglingen und Immungeschwächten besteht Gefahr einer Sepsis


SARKOM: bösartige Geschwulst, die aus Binde-u. Stützgewebe besteht


SCHÄDEL-HIRN -TRAUMA: = SHT -gibt es in 4 Stufen, von ohne Bewusstlosigkeit, bis hin zu Bewusstlosigkeit über 4 Std. - bezeichnet Verletzung von Kopfschwarte, knöchernem Schädel und Gehirn durch Einwirkung von äusserer Gewalt, meist mit schweren Komplikationen verbunden


SCHARLACH: Infektionskrankheit, meist im Kindesalter
Inkubationszeit:2-8 Tage beginnt mit schnellem Fieberanstieg, Erbrechen, Schluck- beschwerden, Rötung des Gaumens danach am ganzem Körper roter Hautausschlag, beginnend an den Oberschenkeln ab der 2.Woche schuppt sich die Haut ab mögl. Komplikationen: Entzündungen des Herzen, Nieren oder Gelenke


SCHLEUDERTRAUMA: Stauchung von Wirbelsäule und Hals nach einem Auffahrunfall Überdehnung nach hinten


SEPSIS: Blutvergiftung, bakterielle Allgemeininfektion
Leitsymptome: intermittierendes Fieber, Tachypnoe, Bewusstseinsstörungen, Erbrechen, Durchfall etc.


SERUM: Blutserum der von Blutkörperchen und Faserstoff befreite, gelbliche, nicht mehr gerinnbare wässrige Blutbestandteil


SKELETT: das Knochengerüst beim Erwachsenen bestehend aus 206 Knochen beim Menschen das Achsenskelett, Schädelknochen, Wirbelsäule Brustkorbknochen, Rippenknochen, das Brustbein, Arm-u. Beinskelett


SKOLIOSE: dauerhafte seitl. Verkrümmung der Wirbelsäule angeboren oder erworben, operativ begradigbar


STERBEHILFE: juristisch sehr umstritten aktive oder passive (unterlassende) Massnahmen, die einem Menschen einen qualvollen Tod ersparen sollen


SYMPTOM: Zeichen einer Störung oder Erkrankung


SYNDROM: Gruppe von gleichzeitig auftretenden Krankheitserscheinungen




T
TACHYCARDIE: Herzjagen; Beschleunigung der Herzfrequenz auf >100/min


TACHYPNOE : gesteigerte Atemfrequenz durch Stimulierung des Atemzentrums bei erhöhtem O2-Bedarf (körperl. Belastung, Fieber, etc.), erniedrigtem O2-Angebot (= HYPOXÄMIE) oder psychischer Erregung


TETANUS: Wundstarrkrampf schwere Infektionskrankheit, die durch das Gift der Tetanusbazillen hervorgerufen wird und sich in einer krampfhaften Starre der Muskulatur zeigt. Sie beginnt mit Krämpfen in den Kiefer-, Zungen- und Nackenmuskeln, später der Rücken- und Bauchmuskeln


THORAX: der "Brustkorb" aus 12 Brustwirbeln, 12 Rippenpaaren und dem Sternum (=Brustbein) nebst verbindenden Bändern und Gelenken.


TINNITUS (AURIUM): Ohrensausen, Ohrengeräusche; störende, ton- oder geräuschartige endogene Schallempfindungen infolge inadäquater Rezeptorenreizung; der T. kann für immer als bleibender Hörschaden bleiben


TOXIKOLOGIE: Lehre von der Wirkung der Gifte auf den Organismus; Teilgebiet der Pharmakologie mit dem Forschungsziel der Verhütung, Diagnostik und Therapie von Vergiftungen


TRACHEA: Luftröhre
*Wandaufbau aus hufeisenförmigen hyalinen Knorpelspangen, kollagenen Bindegeweben, glatter Muskulatur und Schleimhaut
* verbindet Kehlkopf u.Bronchialbaum, indem sie sich distal in die beiden Hauptbronchien gabelt


TRANSPLANTATION: Verpflanzung von Zellen, Geweben,Organen in einen fremden oder innerhalb des eigenen Organismus.
unterschieden werden:
a) autologe T.(Spender u.Empfänger sind identisch)
b) syngene T.(Spender u.Empfänger sind eineiige Zwillinge)
c) homologe T.(Spender u.Empfänger sind beides Menschen/Tiere derselben Gattung, ihre Gewebefaktoren soweit identisch wie mögl.)
d) heterologe T.(Verpflanzung von Tier auf Mensch)
e) alloplast.T.(Verpflanzung künstlicher Stoffe auf lebende Körper)


TRISOMIE: Chromosomenanomalie ,bei der ein Chromosom 3x statt 2x vorhanden ist;am bekanntesten ist Trisomie 21, die zu Mongoloismus führt


TUBERCULOSE: durch Tuberkelbakterien hervorgerufene infektiöse Knötchenkrankheit.Die Tuberkel gelangen durch Tröpfcheninfektion,dr.den Magen-Darm-Kanal oder dr. kleine Haut-u.Schleimhautwunden in den Körper und verbreiten sich über die Lymph- u.Blutbahnen. Bevorzugte Stellen der Ansiedelung sind die Lungen,Lymphknoten,Darmschleimhaut, Kehlkopf, Niere, Leber, Knochen, Haut und Zentralnervensystem


THYPHUS: schwere Infektionskrankheit,die durch Salmonellen verursacht wird
Symptome: Mattigkeit, Kopfschmerz, Bronchitis, Fieberanstieg bis zu 40°C; gefolgt von Schwäche, Apathie, Schlafbedürfnis,Schwellung der Milz und breiartiger Stuhlgang;nach ca.7 Tagen Entfieberung u.allmähliches Erwachen aus dem Dämmerzustand. Die Ausheilung dauert Wochen - Kollapsgefahr.




U
ULCUS: Geschwür
Substanzverlust der Haut (bis in die Lederhautschicht) oder Schleimhaut (in der ganzen Tiefe), der im allgemeinen nach Demarkation und Abstossung des nekrotischen Gewebes narbig
abheilt
z.b. ULCUS CRURIS-Unterschenkelgeschwür
ULCUS DUODENI- Zwölffingerdarmgeschwür
ULCUS VENTRICULI- Magengeschwür


ULTRASCHALL: zur Diagnostik
mittels Ultraschallwellen erhält man ein Sichtschirmbild von inneren Organen oder einem Ungeborenem; gilt als gefahrlos


URÄMIE: Harnvergiftung
Vergiftung des Körpers dr. im Blut zurückgebliebene Harnbestandteile mit verminderter Harnmenge, Erbrechen, Krämpfen, Lähmungen, Erblindung als Folge




V
VARICELLA-ZOSTER-VIRUS: DNS-Virus der Herpesgruppe
- wird beim Menschen durch Kontakt-u. Tröpfcheninfektion die Varicellen (Erstinfektion), beim teilimmunen Erwachsenen den Zoster (Reinfektion d. Virus) erregt


VARIKOSE : ausgedehnte Krampfadernausbildung infolge Wandschwäche o./u. Venenklappeninsuffizienz oder anderer Faktoren wie Schwangerschaft, Stehberufe, Adipositas
->Therapie: Kompressionsstrümpfe, op. Verfahren, Stripping, Verödung, evtl. Rosskastanienextrakte


VARIOLA: Blattern, Pocken


VEITZTANZ: Chorea
Bewegungsstörungen mit unwillkürlichen, raschen Muskelzusammenziehungen in fast allen Körperregionen, verbunden mit Muskeltonusverminderungen und Reflexabschwächungen
Hauptform: CHOREA HUNNTINGTON ->erblich, ruckartige Bewegungen, Grimassenschneiden, späterer Verblödung und körperl. Zerfall
die Krankheit ist unheilbar


VENE: Blutader
Gefäss, in dem das Blut zum Herzen fliesst


VIRUS: kleinste Krankheitserreger,die sich nur in lebenden Zellen vermehren,und nicht auf künstl. Nährboden züchtbar sind wie andere Mikroorganismen




W
WHO: Abkürzung für World Health Organisation;Weltgesundheitsorganisation




Z
ZEREBRAL: auch cerebral
das Gehirn betreffend; Grosshirn betreffend


ZEREBRALPARESE: =CP
Sammelbezeichnung für Hirnschädigungen bei Kindern, die zwischen der 28. Schwangerschaftswoche und dem 7. Lebensjahr aufgetreten, sind das zentrale Nervensystem ist geschädigt


ZOONOSEN: Tierseuchen, d.h. Krankheiten, die vom Tier auf Mensch oder umgekehrt übertragen werden = Dilonosen


ZYANOSE: Blausucht
Blaufärbung der Haut und Schleimhäute, insbesondere der Lippen und Fingernägel bei Sauerstoffmangel im Blut d.h. reduziertes Hämoglobin im Kapillarblut


ZYSTE: sackartige, in einer Kapsel abgeschlossene Geschwulst mit dick- oder dünnflüssigem Inhalt


ZYSTOM: meist gutartige,drüsenartige Wucherung, z.b. der Eierstöcke oder der Nieren; kann bösartig werden
 zuletzt geändert am 27.08.04
http://home.arcor.de/jessica-peters/index-d.html