Ehemaligen-Oberhoffahrt
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Ehemaligenfahrt nach Oberhof in Thüringen

Am 29. August 2003 pünktlich um 8 Uhr war Abfahrt des Busses mit Busfahrer "Martin" in Richtung Oberhof. 56 Reiselustige Hottelner Junggesellen, Ehemalige und Bürger füllten den Bus. Wegen dem starkem Regen viel uns der Abschied leicht und wir erhofften ein feucht-fröhliches Wochenende - feucht natürlich auch von innen.

Nach 1,5 Stunden Busfahrt steuerte Martin unseren Frühstücksplatz an: die Autobahnmeisterei Göttingen. Aufgrund des staken Regens wollte wir im Trockenen sitzen und hatten um eine Fahrzeughalle angefragt. Sofort sagte die Chefin zu und empfing uns gleich mit ein paar Kannen heiß gekochtem Kaffee.

Die weitere Fahrt gestaltete sich recht kurzweilig und ein paar Pinkelpausen später erreichten wir Thüringen und kamen schon recht angeheitert in Oberhof vor unserem Hotel "Zum Gründle" an. Schnell waren die Zimmerschlüssel verteilt und die Zimmer bezogen, da gingen die ersten auch gleich auf die Suche nach einer geeigneten Lokalität mit genügend frisch gezapftem Bier.

Was euch jetzt noch hier erwartet:

Zunächst mal der Lagebericht zu jedem Tag (keine Intimitäten)

Adressen einiger Locations findet ihr weiter unten.

Und Bilder findet ihr dann gaaanz unten auf der Seite.

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Unser erster Tag in Oberhof

Einige trafen sich zu einer kleinen Stadtrundfahrt mit einer Minibahn durch die Oberhofer Strassen. Wir sahen die Feuerwehr, die ihren Platz schon für den Tag der Offenen Tür vorbereitete, den wir später auch noch genossen haben, das Treff-Hotel welches zu nächtlicher Stunde auch von etlichen Hottelnern bevölkert wurde. Und landschaftlich war Oberhof auch sehr schön gelegen...

Nach der Fahrt haben wir dann die Übrigen in einer beschaulichen Kneipe in der Fußgängerzone wieder getroffen - "Doppelsitzer" hieß die. Die übrigen Gäste dieses Lokals hatten schnell die Flucht ergriffen, sofern sie nicht unsere offene und fröhliche Art als aufdringlich empfanden. Der Kneipier, ein wohl erfahrener Almöi mit gezwirbeltem Rauschbart, hatte unseren Durst jedoch gut unter Kontrolle. Der Getränkenachschub funktionierte daher hervorragend. Nebenbei konnte man sich etliche Trophäen und Andenken an vergangene Winterolympiaden anschauen. Alte Bobschlitten und Ski-Ausrüstungen aus den Anfängen des Sports, sowie alte Fotos, Postkarten und Plakate.

Abends, nachdem wir dann im Hotel ein wenig feste Nahrung zu uns genommen haben, ging es dann auf die Piste. Im Nachbarort sollte eine Schaumparty stattfinden. Also charterten wir einen Linienbus und führen mit etwa 20 Leuten nach Zella-Mehlis, 10 km südlich von Oberhof. Bei Ankunft erwartete uns ein großartiges total verregnetes dunkles Industriegebiet. Wir erfuhren schließlich, dass die Schaumparty erst um 23 Uhr beginnen würde. Also blieb dem Fahrer nichts anderes übrig, als uns nach Oberhof zurückzubringen.

Wo sollten wir also hin? Unser Busfahrer gab den Tipp, in die "Waldmarie" zu fahren. Waldmarie hörte sich gut an, also ab in diesen Tanzschuppen. Schnell mit dem Linienbus vorgefahren und alle hinein ins Vergnügen. Doch, ach du Schreck, hier sind ja nur Rentner - links über 50, rechts über 60. Die einzigen hübschen Bienen hinter der Theke. Na das wird ja ein geiles Wochenende. Gegen 24 Uhr füllte sich aber der Laden und der Altersdurchschnitt sank auf beachtliche 40 oder so. Na was soll's, sind ja zum Sau... hier, also ran an die Theke. Nix da. Erst mal Wertmarken koofen, wie inner ollen Zone. Dann endlich nach 'ner guten Stunde ohne Bier, was ja einigen auch ganz gut tat, das erste frisch gezapfte nach dem Abendessen. Wir haben dann ab und zu doch noch mal getanzt, was auch erforderlich war, denn vor der Theke blieb man regelmäßig kleben, wenn man länger als 5 Minuten dort stand. Und das schon am Freitag Abend - die machen wohl hier nie sauber. Noch nicht mal vor der Saison, denn die sollte erst in der Woche drauf beginnen.

Um Punkt 3 Uhr ging dann schlagartig das Licht an. Schade, gerade jetzt, wo man sich an das Publikum gewöhnt hatte. Na ja, dann also zurück zum Hotel. Aber wo lang? Der Bus hatte uns doch einfach vor der Tür abgesetzt. Aber zum Glück waren einige bei uns, die schon den Hinweg per Fuß hinter sich hatten. Im Hotel angekommen haben dann noch einige immer nicht genug gehabt und sind in einer Etage mit ner 1/2 Kiste Bier hängen geblieben. Die sollte noch geleert werden, was dann auch gelang. So wurde es im Hotel zur frühen Morgenstund noch recht tumultig, besonders als die ältere Dame im Flur stand und alle Gäste mit ihrem ohrenbetäubenden Kreischen wach machte, obwohl der zwar laute aber konstante Lautstärkepegel der trinkfreudigen Gesellen eigentlich gar nicht störend war - das war zumindest unsere einhellige Meinung. Obwohl der Direktor und die übrigen Gäste diese Meinung nicht unbedingt teilten. Aber was soll's. Wir sind ja nur einmal da...

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Der zweite Tag

Nach dem Frühstück ging es auf den Bock und zwar den Kutschbock. Aber nicht ohne unseren alten Freund und ehemaligen Junggesellen Ernst-Wilhelm Potrykus, der extra aus Berlin angereist ist, vom Bahnhof abzuholen. 11 Uhr war Abfahrt zur geselligen Kutschfahrt durch das Oberhofer Land.

Bei strömendem Regen war jedoch eine ausgiebige Besichtigung der Oberhofer Olympiastätten wie der Ski-Abfahrt, dem Rodelberg und der Sprungschanzen kaum möglich. Aber einhellig waren wir der Meinung, dass zum Abschluss beim Tag der offenen Tür der ansässigen Feuerwehr gehalten werden sollte und die Kameradenkasse mit trinkfreudigen Kehlen unterstützt und gefüllt werden sollte. Wie sich herausstellte hatte die Oberhofer Feuerwehr allerdings nicht allzu viele Kameraden. Denn bei genauerer Betrachtung waren wir Hottelner schon fast in der Überzahl.

Es wurden etliche Biere über den Tresen geschoben. Ob Halbe Liter oder der Meter Pils, dunkel oder hell, Pflaume oder Jägermeister, es war für alle was dabei. Auch die Drehleiter hob einige von uns in fast 30 Meter Höhe. Die Gehfaulen wurden dann mit dem Einsatzfahrzeug mit Blaulicht und Horn zum Hotel zurück gebracht. Alle übrigen fanden sich dann auch pünktlich oder weniger pünktlich zum Abendessen im Hotel ein.

Anschließen stellte sich wieder die Frage, wohin. Schaumparty oder sonstige auswärtige Lokalitäten fielen aus - das war die einhellige Meinung. Also blieb nur wieder die "Waldmarie", der Rentnertreff. Aber vielleicht sollte ja der Samstag jüngeres Publikum bieten, damit sich unser Youngster Götz nicht ganz verloren kommt. Und tatsächlich, Der Laden war schon um 10 Uhr gerammelt voll. Da dem einen oder anderen das Bier schon nicht mehr schmeckte, wurde auf Havanna-Cola, Caipi oder andere Getränke umgestiegen. Aber auch am zweiten Tag machten wir um 3 Uhr wieder das Licht mit an. Wenn die Hottelner irgendwo feiern, dann halt richtig.

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Die Rückfahrt

Nach dem Frühstück sollte der Bus wider Richtung Heimat starten. Alle waren sichtlich geschafft von den Zügen durch die Thüringer Nächte, sei es in Oberhof, in Zella-Mehlis oder zum Eierbraten in Suhl ;o). Es war sehr still im Bus auf den ersten Kilometern. Martin hatte für uns schöne Geschichten auf Kassette, die einige sehr schnell einschläferten. Dach bald wurde auch wieder gelacht und getrunken, denn es gab noch Biervorräte.

Ein Besuch der Wartburg als kulturelles Highlight durfte natürlich nicht fehlen, auch wenn der Besichtigungszeitrahmen etwas kurz ausfiel. Nach einem Mittagessen in Eisenach setzten wir die Fahr fort und erreichten gegen 18 Uhr unser beschauliches Dörfchen Hotteln. Zum Abschluss gab es noch mal was anderen außer Thüringer Bratwurst oder Rostbrätle, nämlich einen leckeren Braten in unserer heimischen "Alten Scheune" bei Gerti.

Jetzt sind wir natürlich alle gespannt was uns in zwei Jahren erwartet, wenn die Hottelner Männer wieder auf Tour gehen. Danke noch mal an dieser Stelle an George und Keegan, die diese Fahrt super ausgearbeitet haben.

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Adressen:

Oberhof im Netz
>Eine Karte (Luftaufnahme des Ortes) findet ihr hier
Da könnt ihr noch mal schauen, wo ihr so überall rumgeirrt seid.

Unser Hotel "Zum Gruendle"
Hier waren eigentlich für alle Zimmer reserviert.

Die Party-Hölle, das "Treff Hotel Panorama "...
Dr. - Th. - Neubauer - Str. 29
Telefon : +49 (0) 36842-500
Fax : +49 (0) 36842-22554

...mit der Diskothek "Waldmarie"
Fr u. Sa 20.00-03.00
...was wir auch sicherlich bis zuletzt ausgekostet haben.

Die Wartburg bei Eisenach

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Bilder von der Fahrt

Bildergalerie 1 (von Bernd Beckmann)

Bildergalerie 2 (von Hilmar Schwetje)

Bildergalerie 3 (von Detlef Niemann)

weitere Bilder folgen noch, sobald ich sie habe. Also her damit, wer noch welche hat...

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Copyright beim Langen
Bei Fragen und Unklarheiten wendet Euch  bitte an die  Junggesellenschaft Hotteln.
Stand: 20.02.08 .