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zur Veranstaltungsübersicht 2004zur allgemeinen VeranstaltungsübersichtJunggesellenfahrt nach Düsseldorfvom 10. bis zum 12. September trieb es die 17 Junggesellen und zwei Aspiranten wieder in die "Ferne". Na ja, zumindest bis nach Düsseldorf (Link 1) - an die längste Theke der Welt. Und die macht ihrem Namen wirklich alle Ehre. Nicht dass dort es eine riesig lange Theke gibt, nein, es gibt dort aber so viele Kneipen auf einem Haufen, wie wir noch in keiner anderen Stadt gesehen haben. Und da ist für jeden Geschmack was dabei. Ihr findet hier Berichte von der Hinfahrt, vom Freitag Abend, vom Samstag, sowie vom Sonntag. Darunter gibt es noch ein paar Links und dann die Bildergelerien zur Fahrt. Zum SeitenanfangDie Fahrt und AnkunftAm Freitag morgen 7 Uhr starteten wir mit Sack und (etlichen) Pack(s Herforder) am Sarstedter Bahnhof. Zunächst ging es bis nach Hannover und von dort nach Minden. Nach einem schnellen Umstieg kamen wir gegen Mittag bei strahlendem Wetter in Düsseldorf an. Unser Gepäck hatte sich mittlerweile auch schon erleichtert, da etliche Sixpacks geleert waren und die anderen Sixpacks über der Gürtellinie gestärkt. Die Zugfahrt fing schon lustig an. Wir bevölkerten wir erst mal einen Großraumwagen. Die Bierflaschen zischten und es wurden kräftig die Kehlen geölt, denn musikalisch sollte der Zug schließlich auch unterhalten werden. Eine ältere Frauen-Reisegruppe bestückt mit einigen Flaschen Prosecco auf dem Weg nach Nirgendwo? fand unseren Gesang sehr lustig und stimmte das eine oder andere Lied mit ein. Da nun zwei Aspiranten auf Junggesellen-Mitgliedschaft bei uns waren, wurden sie natürlich auch gebührend begrüßt auf ihrer ersten Fahrt. Auf bekannte Weise wurde das Ritual auch schnell im Zug durchgeführt. Doch es stellte sich heraus, dass einer der beiden Aufnahmewilligen uns schon zuvor gekommen war. Also überlegten wir uns etwas anderes, was wir auch gleich am Freitag Nachmittag in Düsseldorf in die Tat umsetzten. (s.u.) Unser Hotel Ambassador lag in direkter Bahnhofsnähe in der Hardcorestr. (oder so ähnlich). Und so machten wir bald den ersten Kontakt mit dem Düsseldorfer ALT-Bier - Geschmackssache - sehr rauchig herb, aber wer's mag bekommt hier ohne Worte immer wieder ein frisch gefülltes Glas. Das stellten wir dann auch bald fest, als wir nach einer kurzen Erfrischung im Hotel in die Altstadt wanderten. Das war nämlich ne ganz schöne Strecke. So etwa eine halbe bis dreiviertel Stunde zu Fuß. Aber was soll's - bei Tageslicht tut ein Fußmarsch doch ganz gut - und Nachts gibt es doch Taxen... Zum SeitenanfangFreitag AbendAm späten Nachmittag war ein Treffen mit Marlies Lenz vereinbart. Sie hatte Ende der 80er Jahre zusammen mit Helga Stein die wissenschaftlichen Untersuchungen bzgl. Brauchtümer in Norddeutschland durchgeführt. sie war auch in diesem Jahr zu Besuch beim Hottelner Fastnachtsvergnügen. Dort wurde gleich der Kontakt geknüpft und sie bot sich an, uns Düsseldorf ein bisschen näher zu bringen, da sie beruflich bei der Düsseldorfer Event-Agentur arbeitet (Link 2). Also trafen wir uns in einem der Brauhäuser Düsseldorfs. In einem sehr schönen Innenhof hatten wir an zwei großen Tischen mit 20 Personen platz. Marlies erklärte uns einiges über Düsseldorf, ein kurzer Abriss über die Geschichte, die Altstadt und die Zunft des Bierbrauens - insbesondere des Altbieres (alles nachzulesen an anderen Stellen im Netz - wir wollen hier ja nicht schwafeln). Weil es dort im Brauhaus recht ruhig zuging und wir anderes aus dem Hannöverschen Brauhaus gewohnt waren, stimmten wir noch ein paar stärkenden Bieren das Geburtstagslied und andere lustige Stücke an. Wir bekamen zwar leider keinen Applaus - flogen jedoch auch nicht aus dem Haus. So etwas schien dort niemand zu kennen, dass man so fröhlich singend gute Laune verbreiten will. Na ja, also ging es später weiter durch die Altstadt und ihre vielen Kneipen. Bis wir am Oberbayern vorbeikamen. Da wir das streunen satt hatten, fielen wir dort ein. Hier gab es viele heiße und auch manche nicht so heiße Bräute. Aber die konnte man ja auch links liegen lassen. Zum SeitenanfangSamstagWie oben bei der Hinfahrt schon angekündigt, sollte einer der beiden "Frischlinge" noch eine Überraschung erhalten. Auf dem Weg in die Altstadt gab es so viele Friseurläden, dass wir kurzerhand beschlossen haben, ihm die Haare zu färben, denn für Rasterlocken hatte er zu kurze Haare. Wir fanden dann auch bald einen Unisex-Friseurladen am Carls-Platz. Und ein Foto ist auch zu sehen, klickt auf Link 3: "Komm rein | Salons | Düsseldorf | Sa 11.09.2004" Anschließend ging es dann auf Stadtrundfahrt. Zunächst musste jedoch ein wenig Verpflegung für die lange Busfahrt (3/4 Stunde) organisiert werden. An dem Platz in der Nähe des Friseursalons gab es einen Supermarkt der noch 4 Kisten Bier für uns über hatte. Diese begleiteten uns also auf der Stadtrundfahrt - von einigen anderen Fahrgästen beneidet! Die Reiseleiterin erzählte uns viele interessante und auch weniger interessante Informationen über Düsseldorf, die "Kö", die Altbier-Brauereien, die Rhein-Promenade und vieles mehr. Es ging dann zwischendurch noch auf eine kleine Rheintour mit schönem Blick auf die beiden Rheinufer. Leider konnten wir jedoch den FKK-Strand nicht entdecken. Im Anschluss gab es noch eine kleine Führung durch einen kleinen Teil der Düsseldorfer Altstadt. Beendet wurde die Tour mit einem wundervollen Blick aus 85m Höhe vom Funkturm aus. "Paulchen's" erster Kommentar, als der Fahrstuhl oben war: "Ich muss erst mal auf'm Pott." und verschwunden war er. Es wurde natürlich gemunkelt, ob die Fallrohre das überleben würden... Nach diesem entspannenden Kultur-Ereignis ging es wieder in die Altstadt Richtung Carls-Platz. Denn dort hatten wir am Vormittag beim Haare-Färben eine leckere Cocktail-Bar entdeckt. Also stürmten wir mit neunzehn Mann das leere Lokal. Von 17-20 Uhr war dort Happy-Hour. Das konnten wir uns ja nicht entgehen lassen. Der Barkeeper bekam ziemlich große Augen, als wir eine Runde nach der nächsten bestellten. Wir hatten uns entschlossen, die Happy-Hour-Karte von oben bis unten durchzutesten. Wir vermuten, dass er damit seinen Monatsverdienst an diesem einen Tag verdient hat, denn am nächsten Tag war er nicht mehr in der Bar gesehen... Nach dem Ende der Happy-Hour hatten wir dann auch keinen Cocktail-Durst mehr. Einige von uns blieben gleich in der Altstadt, andere fanden zunächst den Weg zurück ins Hotel. Doch gegen halb Zehn trafen wir uns alle wieder und zwar im berühmten "Uerigen", eine Kneipe, wo das Leben auf der Strasse vor der Kneipentür stattfindet. Die Kellner versorgen die Gäste an den Stehtischen laufend mit Altbier. Nach einem ausgedehnten Zug durch die Altstadtkneipen fanden wir uns am Ende doch fast alle im Oberbayern wieder. Was kam hier auf den Tisch - natürlich wieder Altbier, aber diesmal in 5-l-Fässchen. Hip-Hop-Rin-In-Kopp... bis in den frühen Morgen. Zum SeitenanfangSonntagNach einem ausgedehnten Sektfrühstück besuchten wir noch einmal die schöne Düsseldorfer Altstadt. Zwei von uns genossen eine leckere Wasserpfeife und dann ging es noch mal zur Stärkung für die Rückfahrt in eines der Brauhäuser, dem "Füchschen". Alles in Allem war es eine sehr schöne Fahrt und die Meinung war einhellig: da kann man mal wieder hinfahren, es gibt dort so viele tolle Kneipen, die wir in der kurzen Zeit gar nicht alle erleben konnten. Zum SeitenanfangLinks
Bilder von der FahrtBildergalerie 1 (aufgenommen von Achim Huss) Bildergalerie 2 (aufgenommen von Klaus Runne)
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