Altersheim Marienstift Droste zu Hülshoff
Havixbeck
Mein Sozialpraktikum habe ich im Marienstift Droste zu Hülshoff gemacht, ein Altersheim mit 110 Bewohnern.
Da ich im sozialen Dienst tätig war, musste ich nicht in die Pflege. Ich habe hauptsächlich die Sozialpädagogin begleitet und bei den verschiedenen Aktionen zugesehen und teilweise auch teilgenommen. Die Aktionen waren z.B. Leserunden, Rätselrunden, Bastelnachmittage oder die Abendrunde, die jede Woche unter einem anderen Motto stand, wie z.B. „Heimat“.
Natürlich hatte ich auch andere Aufgaben. Oft bin ich mit Bewohnern spazieren gegangen oder habe kleinere Einkäufe erledigt. An einigen Tagen habe ich einen Vormittag in den Tagesgruppen verbraucht. In den Tagesgruppen werden Demenzkranke betreut und das „Programm“ ist speziell auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten. Dort habe ich den Bewohnern beim Essen geholfen, mich mit ihnen unterhalten und mit ihnen gespielt. Zum Beispiel wurde ein Luftballon über den Tisch geworfen wobei es auf Reaktionsvermögen und „Schnelligkeit“ ankam.
Zwischenzeitlich habe ich auch an Besprechungen teilgenommen, was mitunter ziemlich langweilig war, da man teilweise gar nichts verstanden hatte und auch die entsprechende Person nicht kannte.
Auch habe ich Einblicke in den Aufnahmeprozess bekommen, da ich an Gesprächen mit Angehörigen teilgenommen habe, eine zukünftige Bewohnerin mitbesucht habe (das wird gemacht, damit die Person schon mal einen Mitarbeiter kennen lernt) und den Interessenten und Angehörigen das Haus gezeigt.
Insgesamt hat mir des Praktikum gut gefallen, da ich gelernt habe mit älteren und kranken Menschen umzugehen. Auch musste ich keine wichtigen Aufgaben alleine machen, es waren immer Fachkräfte dabei. Das war gut, denn ich kannte ja weder den Beruf noch die Menschen und wusste nicht worauf es ankam.