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Nach schwachen Verkäufen ihrer neuen CD «Rebirth» will Jennifer Lopez (34) ihre Karriere an der Seite der legendären Schauspielerin und Aerobic-Königin Jane Fonda (67) neu beleben. Demnächst spielt Fonda im Film «Monster-In-Law» Lopez’ eifersüchtige Schwiegermutter. Eine ausgelassene J.Lo sprach mit BLICK über die Beziehung zu ihren eigenen drei Schwiegermüttern, Neid und Missgunst und ob sie als US-Präsidentin kandidieren wird.

BLICK: Frau Lopez, haben Sie schon einmal nach einem Aerobic-Video von Jane Fonda geturnt?
Jennifer Lopez (lacht laut): «Oh mein Gott, ja! Meine Mutter hatte diese Tapes, zu denen wir zu Hause im Wohnzimmer alle herumhopsten. Ich erinnere mich noch genau, Jane trug dieses gestreifte Ensemble, mit Legwarmers, Strümpfen und einem Stirnband. Darüber haben wir gar nie gesprochen.»

Haben sich Ihre Mutter und Jane Fonda während der Dreharbeiten kennen gelernt?
«Ja, meine Mutter wollte Jane unbedingt treffen. Sie kam aufs Set und frag- te gleich: Wo ist Jane? Mich hat sie für den Rest des Tages ignoriert» (lacht).

Die Eifersucht zwischen Schwiegermüttern und -töchtern kann zum Problem werden. Kennen Sie das?
«Nein. Ich hatte drei Schwiegermütter und habe mit allen Glück gehabt. Wir alle wissen, dass Schwiegermütter eine wirkliche Pest sein können. Nur in meinem Fall traf das glücklicherweise nicht zu.»

Kann Eifersucht auch motivieren?
«Meist ist sie wohl eher schmerzhaft und lähmend. Ich versuche, eifersüchtige Leute und andere negative Dinge nicht zu nah an mich heranzulassen.»

Sind Sie selber eifersüchtig?
«Nicht wirklich. Ich bewundere Leute, ich beneide sie nicht.»

Auch nicht die Leute, die ein Privatleben haben?
«Das Show-Business bringt es mit sich, dass über dein Leben spekuliert wird und Unwahrheiten kreiert werden. Es ist wichtig, dass du weisst, wer du bist und deine Identität bewahren kannst. Ich habe gelernt, mich jetzt auf meine Arbeit zu konzentrieren und mein Privatleben nicht zum Thema oder gar zum Spektakel werden zu lassen.»

Sie sind heute 35 Jahre alt…
«Ach ja?» (Ihr 35. Geburtstag ist erst im Juli, Anmerkung der Redaktion.)

Das steht so in den Presse-Unterlagen.
(Lacht) «So? Wer wird denn dafür gefeuert?»

Wie sehen Sie Ihre Zukunft?
«Ich will mich weiterentwickeln. Ich habe heute andere Ziele als noch vor sechs Jahren, als ich angefangen habe. Ich will noch immer Musik machen, aber vielleicht nicht mehr Pop-Musik. Musik, die widerspiegelt, wie ich heute bin. Deshalb habe ich ein spanisches Album gemacht. Mein Geschmack hat sich geändert, meine Inspiration auch.»

Wüssten Sie gerne, was die Zukunft bringt? Glauben Sie zum Beispiel an Astrologie?
«Natürlich, ich bin ein typischer Löwe. Loyal (lacht), grosszügig… Ich liebe Wahrsager, Horoskope, alles, das mir sagt, was in meinem Leben passieren wird.»

Jane Fonda hat soeben ihre Memoiren «My Life So Far» veröffentlicht und hat diese allen jungen Frauen gewidmet, die ein schlechtes Selbstbewusstsein haben. Darunter scheinen Sie aber nicht zu leiden, oder?
«Ich habe Selbstzweifel, wie jede andere Frau auch. Aber meine Familie hat mir meine Stärke gegeben. Meine Mutter hat mir immer gesagt, dass ich mit viel harter Arbeit alles erreichen kann, was ich will. Ich könnte sogar Präsidentin der Vereinigten Staaten werden, wenn ich das wirklich wollte. Der Glaube meiner Eltern an uns Kinder war sehr wertvoll.»

Ein interessanter Gedanke, Jennifer Lopez im Weissen Haus…
«Finde ich auch, es könnte jedenfalls einen Machtwechsel vertragen.»

Möchten Sie denn eines Tages Politikerin werden, Gouverneurin vielleicht?
«Vielleicht, wer weiss?»

Sind Sie eine politisch engagierte Person?
«Ich war es nie. Aber je älter ich werde, desto bewusster wird mir meine Umwelt.»

Welche Themen sind Ihnen wichtig?
«Oh je, da habe ich nun eine Büchse mit Würmern aufgemacht. Sobald ich meine Kandidatur als Gouverneurin oder Präsidentin bekannt gebe, werde ich auch meine politischen Themen verkünden. Bis dahin halte ich lieber den Mund. Besten Dank (lacht). Oh je, ich höre mich ja schon wie eine Politikerin an!»

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