Weltcup-Skispringen



Roar Ljoekelsoey gewinnt
beim Saisonabschluß am Holmenkollen in Oslo
Janne Ahonen wird Gesamt-Weltcupsieger


»Der Holmenkollen ist etwas ganz Besonderes!«
Simon Amann, Schweizer Doppel-Olympiasieger

Martin Schmitt in Lillehammer-Form

Ich freue mich, wenn ich jetzt noch ein paar gute Wettkämpfe mache und momentan bin ich auf einem guten Weg.
Martin Schmitt, zu seiner Perspektive
nach seinem 7. Platz in Lillehammer,
12.03.2004

Wir haben ein gutes Orchester, aber uns fehlen die Solisten und daran müssen wir arbeiten.
Reinhard Hess, Ex- DSV-Skisprung-Cheftrainer,
zur Verfassung des DSV-Teams,
12.03.2004

Ich sage nach wie vor:
Ruhe ist das wichtigste,
dann wird es schon wieder!
Sven Hannawald,
10.03.2004

Er hat im Sommer viele Infekte und konnte unsere Trainingsvorgaben nicht erfüllen, weil er ständig platt war, die Kraft einfach gefehlt hat.
*
Jeder große Sportler hat schon Tiefs durchgemacht. Daraus kann man auch lernen.
Er wird zurückkommen.
Wolfgang Steiert, DSV-Skisprung-Cheftrainer,
zum Saisonabbruch von Sven Hannawald nach Weltcup-Springen in Lake Placid

Wenn er die Orientierung nicht verloren und auch noch die Liebe zum Sport behalten hat, bin ich überzeugt, daß er zurückkehrt.
Reinhard Hess, Ex- DSV-Skisprung-Cheftrainer,
zum Saisonabbruch von Sven Hannawald nach Weltcup-Springen in Lake Placid



Saisonabbruch von Sven Hannawald
nach Weltcup-Springen in Lake Placid


Ich mag nicht mehr.
So macht es keinen Sinn!
Es geht einfach nicht mehr!
*
Das war meine letzte Einheit in diesem Winter.
Sven Hannawald,
nach seinem 47. Platz
beim Weltcup-Springen in Lake Placid,
28.02.2004

Ich mache weiter und
baue mich für die nächste Saison auf!
Sven Hannawald,
zur Fortsetzung seiner Karriere und zu seiner Perspektive für die nächste Saison,
28.02.2004



Leider sind 4. Plätze bei einer WM nichts wert, auch wenn gute Leistungen dahinter stehen
*
Allerdings müssen wir analysieren, warum unsere beiden Routiniers, Sven Hannawald und Martin Schmitt, weit hinter ihren Möglichkeiten geblieben sind.
Rudi Tusch, Technischer Leiter Skisprung,
Kommentar zum Abschneiden des DSV-Springer-Teams bei der Skifug-WM in Planica,
22.02.2004

»Die Tür steht offen!«
Wolfgang Steiert, DSV-Skisprung-Cheftrainer,
zur Perspektive seiner Nachwuchs-Springer,
14.02.2004

Skispringen in Willingen ist
nicht nur etabliert, es ist Kult!
Thomas Bach,
Vizepräsident des IOC,
12.02.2004

»Wir haben im Moment
keinen Siegspringer im Team!«
Wolfgang Steiert, DSV-Skisprung-Cheftrainer,
zur Perspektive seines Kaders,
12.02.2004

Ich hoffe, daß bei mir auch mal
ein Sieg rauskommt.
Georg Späth,
Pressekonferenz in Willingen,
12.02.2004

Ich bin zwar noch weit von meiner einstigen Form entfernt, aber ich arbeite dran, wieder dahin zu kommen.
Martin Schmitt,
zum wechselhaften Verlauf der Saison,
12.02.2004

Ein schönes Gefühl, in Willingen dabei zu sein.
*
Ich hoffe, daß ich wieder reinkomme.
Sven Hannawald,
Kommentar zu seiner Verfassung,
12.02.2004

Ich gehe davon aus, daß Sven den Rest des Winters komplett durchspringt.
Wolfgang Steiert,
über weitere Wettkämpfe von Sven Hannawald,
12.02.2004




Den Malysz vor eigenem Publikum zu schlagen, das ist schon was.
Michael Uhrmann,
Kommentar zu seinem 1. Weltcup-Sieg in Zakopane,
17.01.2004

Es macht derzeit Spaß, den beiden zuzuschauen.
Mal ist der Uhri vorn, mal der Georg.
Wolfgang Steiert,
Kommentar zur Leistung von
Georg Späth und Michael Uhrmann,
18.01.2004

Er ist weiter auf dem richtigen Weg und
muss konzentriert weiter arbeiten.
Wolfgang Steiert,
Kommentar zur Form von Martin Schmitt,
18.01.2004

Wir haben über das Thema Karriereende gesprochen.
Sven hat mir versichert, dass er seinen Sport liebt und noch zwei Jahre springen will.
Wolfgang Steiert,
Kommentar zur Form von Sven Hannawald,
18.01.2004

Ich finde meine Form nicht,
das ist aber weniger Kopfsache.
Mir fehlt die Grundform, die ich aber nicht herzaubern kann. Ich habe irgendwo geschlafen.
Sven Hannawald,
Kommentar zur Form,
18.01.2004

Für mich ist es wichtig, dass ich nach der Tournee wieder zu mir finde.
Sven Hannawald,
Ausblick auf die weitere Saison

Ich habe dieses Jahr schwer zu kämpfen und komme nicht richtig in Tritt.
Martin Schmitt,
zum wechselhaften Verlauf der Saison


  52. Vierschanzen-Tournee





’Doppel-Sieger’ Sigurd Pettersen
holte sich den Tagessieg auf der Paul-Außerleitner-Schanze und zugleich überlegen den Gesamtsieg bei der 52. Vierschanzen-Tournee.
*

Bester DSV-Adler war Georg Späth, der einen hervorragenden 6. Rang belegte. Das bedeutete zudem Rang sechs in der Gesamtwertung.




Es war schön, dass es bei der Tournee gut geklappt hat. Ich wäre gerne auf dem Podest gelandet. Ich werde im nächsten Jahr wieder angreifen.
Michael Uhrmann,
Kommentar zum 7.Platz in der Geamtwertung der
Vierschanzen-Tournee,
06.01.2004

Ich habe versucht, meine Sprünge herunter
zu bringen und das ist mir dieses Jahr
nicht ganz so gut gelungen.
Martin Schmitt,
Kommentar zur eigenen Leistung
bei der Vierschanzen-Tournee,
06.01.2004

Ich bin unfassbar enttäuscht.
In meinem Kopf schwirren nur Fragezeichen herum.
*
Ich weiß, daß ich das Springen
nicht verlernt habe.
Jetzt muß ich nur noch meinen Kopf hinbekommen.
Sven Hannawald,
Kommentar zum 22.Platz in Bischofshofen und
dem 12. Platz in der Geamtwertung
der Vierschanzen-Tournee ,
06.01.2004



Es gibt sicher bessere Springer,
aber er hatte heute einfach Glück!
Primoz Ulaga, slowen. Skispringer-Trainer,
Kommentar zum 1.Platz von Peter Zonta bei der
Vierschanzen-Tournee in Innsbruck,
04.01.2004

Die Tourneewertung habe ich abgehakt.
Ich versuche einfach, noch zwei gute Sprünge
zu machen.
Michael Uhrmann,
Kommentar zum 11.Platz bei der
Vierschanzen-Tournee in Innsbruck,
04.01.2004

Ich merke, mein Feeling kommt wieder.
Aber ich brauche noch Zeit, denn mein Kopf hat nach Weihnachten zu viele Dämpfer bekommen.
Sven Hannawald,
Kommentar zum 9.Platz bei der
Vierschanzen-Tournee in Innsbruck,
04.01.2004

Es war nicht so, wie ich es hätte machen können. Ich weiß nicht, woran es gelegen hat. Der zweite Sprung war zu kurz.
Georg Späth,
Kommentar zum 10.Platz bei der
Vierschanzen-Tournee in Innsbruck,
04.01.2004

Unsere Maxime war, daß wir mit einer starken, schlagkräftigen Truppe an den Start gehen.
Wolfgang Steiert,
Kommentar zu den Aussichten des DSV-Teams
bei der Vierschanzen-Tournee,
01.01.2004



Ich bin einfach glücklich.
Ich bin offen in die Tour gegangen -
frei im Kopf und das hat bisher geklappt.
*
Garmisch war meine Wackelschanze,
jetzt kann ich noch zweimal gewinnen.

Sigurd Pettersen, norweg. Sieg-Skispringer,
Sieger beim Neujahrsspringen in Garmisch und
nach 2 Springen Führender im Tour-Klassement,
01.01.2004



Das ist das Genialste, was ich in meinem Sportlerleben bisher erlebt habe.
Ein Traum ist in Erfüllung gegangen.
*
Ich wußte, daß ich vorne mitmischen kann, denn ich habe keinen einzigen schlechten Sprung gemacht.
*
Ist trotzdem komisch, daß ich jetzt besser bin als Sven Hannawald. Eigentlich bin ich doch die zweite Garde.
Georg Späth,
Skispringer aus der »zweiten Garde«,
3. bei dem Neujahrsspringen in Garmisch,
01.01.2004

Für mich ist die Superleistung von Georg keine Sensation mehr. Er hat eine stabil gute Form und hätte hier sicher gewonnen, wenn er im Finale technisch besser gesprungen wäre.
Wolfgang Steiert,
Kommentar zur Leistung von Georg Späth,
01.01.2004

Ich bin schon zufrieden.
Ich habe heute den 9.Platz gemacht.
Ich will jetzt sehen,
daß ich einigermaßen ruhig bleibe.
Sven Hannawald,
Kommentar zum 9.Platz bei der
Vierschanzen-Tournee in Garmisch-Partenk.,
01.01.2004



Ich bin so glücklich wie man nur sein kann.
Beim Final-Sprung hat alles gepaßt.
Ich glaube, ich bin jetzt der Favorit.
Sigurd Pettersen, norweg. Skispringer,
Sieger beim Auftakt der Vierschanzen-Tournee in Oberstdorf,
29.12.2003

Ich bin insgesamt zufrieden, vor allem mit dem, was Uhrmann gezeigt hat.
Wolfgang Steiert,
Kommentar zur Leistung von Michael Uhrmann,
29.12.2003

Ich war bei der Tournee noch nie so gut in Form wie dieses Mal.
*
Die Sprünge waren sehr gut,
aber es war sogar noch mehr drin.
Michael Uhrmann,
Kommentar zum 4.Platz beim Auftakt der Vierschanzen-Tournee in Oberstdorf,
29.12.2003

Ich weiß auch nicht, was los war
und habe keine Ahnung , warum es nicht lief.
Irgend etwas stimmte nicht mit meinen Sprüngen.
Es lief zäh und hat keinen Spaß gemacht.
Sven Hannawald,
Kommentar mißlung. Auftakt der Vierschanzen-Tournee in Oberstdorf,
29.12.2003

Ich weiß auch nicht, was los ist.
Ich hatte in Oberstdorf ein Scheißgefühl.
Aber das ist abgehakt,
jetzt will ich in GAP tolle Flüge zeigen.
Sven Hannawald,
Kommentar mißlung. Auftakt der Vierschanzen-Tournee in Oberstdorf,
29.12.2003

Sven Hannawald hat jahrelang
die Kohlen aus dem Feuer geholt,
da kann man ihn jetzt nicht so niedermachen.
*
Er sucht selbst nach Erklärungen.
Sein Ergebnis war kein Weltuntergang,
im Skispringen ist alles möglich.
Wolfgang Steiert,
Kommentar zur Leistung von Sven Hannawald,
29.12.2003

Martin oder Sven stehen im Mittelpunkt,
ich bleibe auch jetzt locker,
wenn ich etwas reißen kann.
Ich bin noch nie in so einer guten Form
bei der Tournee gewesen.
*
Ich fühle mich gut und setze mich überhaupt nicht unter Druck. Es kommt wie es kommt.
Michael Uhrmann,
Kommentar zum 4.Platz beim Auftakt der Vierschanzen-Tournee in Oberstdorf,
29.12.2003

Ich stehe 100 Prozent zum deutschen Team, damit meine ich Trainer wie Athleten.
Es gibt keinen Grund, an Steiert herumzumeckern
*
Ich habe den Trainerwechsel von Heß zu Steiert vollzogen und dazu stehe ich.
Er wird nicht nur diese Saison Bundestrainer bleiben.
Thomas Pfüller, DSV-Sportdirektor,
Kommentar mißlung. Auftakt der Vierschanzen-Tournee in Oberstdorf,
29.12.2003



Ich bin nicht zufrieden.
Es war ein schwieriger Tag,
es ging alles zu schnell an mir vorbei.
Spaß hat das nicht gemacht.
Sven Hannawald,
Kommentar zum Trainingsauftakt der Vierschanzen-Tournee in Oberstdorf,
28.12.2003

Ich bin zufrieden,
daß mir mal ein guter Sprung gelungen ist.
Darauf kann ich aufbauen.
Ich hoffe, daß es jetzt einfacher geht.
Martin Schmitt,
Kommentar zum Trainingsauftakt der Vierschanzen-Tournee in Oberstdorf,
28.12.2003

Der Typ ist sensationell,
bringt mich allerdings zum Herzkasper.
Vier Wochen lang springt er schlecht
und dann das.
Wolfgang Steiert,
neuer DSV-Skisprung-Cheftrainer,
Kommentar zur Formkurve von Martin Schmitt,
28.12.2003

Wir haben eindrucksvoll gezeigt,
daß wir ein starkes Team sind.
Wolfgang Steiert,
neuer DSV-Skisprung-Cheftrainer,
28.12.2003

Ich hätte nie gedacht, daß ich
mit diesen Sprüngen meinen ersten Podestplatz bei einem Weltcup-Springen holen kann.
Alexander Mechler, 19;
deutscher Nachwuchs-Skispringer,
Kommentar zu 3. Platz bei Weltcup in Trondheim,
07.12.2003



Ich möchte 13 gute Sprünge in diesem Jahr machen.

Sigurd Pettersen, norweg. Skispringer,

Ich freue mich, auf einer großen Schanze,
wieder gute Sprünge zu zeigen.
Martin Schmitt,
bei der Saisonvorbereitung in St. Moritz

Wir haben einen hohen Anspruch an uns selbst,
nach 10 Jahren Erfolg.
Wolfgang Steiert,
neuer DSV-Skisprung-Cheftrainer


 Skispringer-Hunger-Diskussion


»Leicht fliegt nun mal leichter!«
Walter Hofer, FIS-Skisprung-Direktor,
15.12.2003

Was hier abgeht ist kein Skispringen mehr,
das ist Kampfwiegen.
Die Springer sehen aus wie Geister.
Frank Löffler,
aus Nationalteam aussort. deut. Skispringer,
15.12.2003


 Skispringer-Heroen


Nach all den Tiefen, verzichte ich doch nicht freiwillig auf die Höhen.
Sven Hannawald,
Skispringer und Olympiasieger
Kommentar zur Fortsetzung seiner Karriere
10.11.2002


Es ist ein geiles Gefühl,
mit guten Sprüngen auch noch Geld zu verdienen.
Stefan Hocke,
dt. Nachwuchs-Skispringer

Der perfekte Sprung gelingt mir nur selten -
aber den Deutschen immer öfter.
Adam Malysz,
polnischer Skispringer und Weltcup-Gewinner 2003


  Ski-Heroen



Hermann Meier gewinnt den
Gesamt-Weltcup vor Stephan Eberharter


Ich habe vor der Saison schon gedacht, in Abfahrt und Super-G mal aufs Podium zu kommen, aber daß es gleich so weit raufgeht, hätte ich nicht erwartet.
Maria Riesch, deutsches Nachwuchs-Ski-Talent,
zu ihrem 3. Platz im Gesamt-Weltcup
beim Weltcup-Finale in Sestriere,
14.03.2004


Maria Riesch, deutsches Nachwuchs-Ski-Talent,
feiert ihren 1. Slalom-Sieg und den ersten deutschen Slalomerfolg seit 1998


Es geht alles so schnell, ich weiß gar nicht
was ich sagen soll.
*
Alles, was jetzt noch kommt in dieser Saison,
ist Zugabe.
Maria Riesch, deutsches Nachwuchs-Ski-Talent,
nach ihren 1. Slalom-Sieg im Weltcup,
29.02.2004

Super, daß ich in meiner ersten vollen Saison gleich wieder so dabei bin.
Hermann Meier,
österreich. Ski-Heros, zu seinem Sieg im Super-G auf der Kandahar, 01.02.2004

Hier ist es fast unmöglich, ohne Fehler herunterzukommen.
Stephan Eberharter,
österreich. Abfahrts-Heros, zu seinem Sieg auf der Kandahar-Abfahrt in Garmisch, 31.01.2004

Ich habe heute um eine Schwanzlänge verloren!
Stephan Eberharter,
zu seinem 2. Platz mit 1/100 Sek. Rückstand in Kitzbühel, 22.01.2004

Es ist schön, auf dem Podium zu stehen,
aber schöner ist es natürlich, zu gewinnen.
*
Es wird bis zum letzten Rennen spannend bleiben.
Hilde Gerg,
Zweite im Super-G in Cortina d'Ampezzo,
16.01.2004

Wir fahren wieder einfach richtig gut Ski,
und zwar fast über die ganze Breite.
*
So gut haben wir uns seit 1998 nicht mehr präsentiert.
Wolfgang Meier,
Cheftrainer deut. Ski-Damen-Mannschaft,
Kommentar zum Aufschwung
der deut. Ski-Damen,
16.01.2004


Hermann Maier hat in Beaver Creek (USA) sein Comeback mit dem ersten Abfahrtssieg seit seinem Motorradunfall 2001 gekrönt


Das Problem ist, daß ich Österreicher bin
und in der Vergangenheit zu erfolgreich war.
*
Es ist nicht leicht mit Menschen,
die kein Rückgrat haben.
Nach der Saison gratulieren sie dir,
aber wenn sie im Hintergrund arbeiten,
hauen sie dir das Hackerl ins Kreuz.

Hermann Meier,österreich. Ski-Heros,
zu seiner hohen Startnummer 27
beim Riesenslaom-Saisonauftakt in Sölden,
22.10.2003


Skifahren macht mir einfach wieder großen Spaß.
Und der größte Spaß ist es, Rennen zu fahren.
Hermann Meier,
österreich. Ski-Heros, zu seinem Comeback, 12.01.2003

Du darfst nicht gegen den Berg fahren,
sonst fährt der Berg gegen dich!
Daron Rhalves, amerikan. Abfahrts-Spezialist


  Rennrodeln & Bobsport


Einfach Wahnsinn, es war nach den schlechten Vorzeichen der bislang härteste Sieg meiner Karriere. Zumal ich hier in Königsee noch nie gewinnen konnte. Mir fällt ein Stein vom Herzen. Es war auch so was wie ein Meilenstein auf dieser Bahn.
André Lange,
neuer 4er Bob-Weltmeister,
bei der WM in Königsee, 29.02.2004

Es war ein hitziger KLampf. Jetzt werden wir einfach mal feiern und etwas Zeit vergehen lassen.
Christoph Langen,
Zweiter bei der 4er-Bob-WM in Königsee,
29.02.2004

Gegen Pierre war einfach kein Kraut gewachsen.
1996 habe ich ihn auf seiner Bahn geschlagen, heute hat er den Spieß umgedreht.
*
Immerhin habe ich den Doppel-Weltmeister geschlagen.
Christoph Langen,
Zweiter bei der 2er-Bob-WM in Königsee
hinter Pierre Lueders und vor André Lange,
22.02.2004

Mein Traum ist heute in Erfüllung gegangen!
David Möller, 22,
deutsches Rennrodel-Talent,
Kommentar zu seinem überrasch. Sieg bei der Rodel-WM in Nagano,
15.02.2004

Es war heute zweifellos der Sieg drinnen gewesen!
*
Eine 8/1000-Entscheidung hat auch mit Glück zu tun und der David hat es heute verdient.
Georg Hackl,
Kommentar zu seinem 2. Platz bei der Rodel-WM in Nagano,
15.02.2004


Das Material stimmt, die Leistung ist einwandfrei und da kann man auch als Pilot nur sein Bestes geben.
André Lange,
4er Bob-Pilot,
Europameister in St. Moritz, 25.01.2004


Georg Hackl feiert 1. Saisonsieg in Winterberg und seinen 32. Weltcup-Sieg insgesamt

Wir wollen, daß wir in der Öffentlichkeit,
im Fernsehen, mehr wahrgenommen werden - mittlerweile ist Curling ja sogar bekannter
als der Bobsport.
Christoph Langen,
2er und 4er Bob-Pilot,
Weltmeister & Olympiasieger,
Winterberg, 15.12.2003


Christoph Langen kritisiert Weltverband und
beklagt mangelnde Öffentlichkeitsarbeit

Ich bin total überrascht.
Mit diesem Erfolg habe ich
nun überhaupt nicht gerechnet.
David Möller, 21,
deutsches Rennrodel-Talent,
Kommentar zu seinem überrasch. Sieg im 3. Weltcup-Rennen,
07.12.2003

Ich hoffe auf noch mehr Konstanz,aber ich erwarte keine Seriensiege. Auch ein Supertalent muß reifen. Daran ändert auch der Sieg in Calgary nichts.
Thomas Schwab, Rodel-Bundestrainer,
07.12.2003


  Eishockey DEL


Unsere Emotionen haben uns übermannt.
*
Die gleichen Emotionen haben uns im letzten Drittel zum Sieg getragen.
Pierre Page,
Trainer Eisbären Berlin,
Kommentar zum 5:3-Heimsieg beim Playoff-Auftaktspiel
gg. die DEG nach 0:2-Rückstand,
10.03.2004



Es kommt mir vor, als sei auf halbem Wege abgebrochen worden.
*
In Kassel ist es so, daß die Spieler nicht kritisiert werden. Die haben einen Freibrief.
*
Die Arbeit mit der Mannschaft hat mir immer Spaß gemacht.
Axel Kammerer,
Trainer Kassel Huskies,
Kommentar zu seiner Entlassung,
26.01.2004

So lange die Playoffs rechnerisch noch möglich sind, werden wir es probieren.
Axel Kammerer,
Trainer Kassel Huskies,
Kommentar nach 2:5 -Auswärtsniederlage im hess. Derby,
18.01.2004

Die Spieler haben in dieser Woche hart gearbeitert, um mein System zu verinnerlichen. Aber das wird noch eine gewisse Zeit brauchen
Helmut de Raaf,
neuer Trainer Adler Mannheim,
Kommentar nach verlorener Heimpremiere,
18.01.2004

Ich übernehme ein Top-Team.
Ich will, daß die Leute Spaß am Eishockey haben und etwas für ihr Geld geboten bekommen.
*
Ich bin kein Kumpeltyp.
Ich habe eine genaue Vorstellung und wenn die Dinge davon abweichen, werde ich sie ändern.
Helmut de Raaf,
neuer Trainer Adler Mannheim,
Ankündigung von offensi. Eishockey bei seiner Präsentation,
16.01.2004

Die Spieler stehen jetzt in der Pflicht,
haben keine Ausreden mehr -
Schiedsrichter, schlechtes Eis,
stumpfe Schlittschuhe.
Tatsache ist: Wir können nicht die ganze Mannschaft auswechseln. Aber der Trainer wird durchgreifen.
Joe Gibbs,
Manager Kassel Huskies,
Kommentar der zuletzt enttäusch. Leistung
der Huskies,
01.01.2004

Unsere Leistungsträger gehen einfach nicht an ihre Grenzen. Sie sind nicht in der Lage, die engen Spiele zu entscheiden.
Boris Capla,
GF Hamburg Freezers,
14.12.2003

Starensemble in der Krise

Ich schieße einfach aufs Tor
und der Puck geht rein.
Daniel Keutzer, Stürmer DEG,
23.11.2003

Jetzt ist jeder Schuß ein Tor,
daß ist nicht normal.
*
Wir sind nicht die beste Mannschaft der Liga.
Wir spielen um die Plätze sechs bis zehn,
und da ist alles ganz eng.

Michael Komma, Trainer DEG,
Kommentar nach dem 7. Sieg in Serie,
23.11.2003

Wir sind in der größten sportlichen Krise aller Zeiten in der DEL.
*
Es geht nicht mehr um den Titel,
es geht nicht mehr um die Top 4.
Jetzt müssen wir es noch irgendwie
in die Playoffs schaffen.
Marcus Kuhl,
Manager Adler Mannheim,
Kommentar zur sportlichen Talfahrt der Adler,
16.11.2004


 Kufen-Flitzerinnen



Anni Friesinger-Wochenende mit dem 2. WM-Gold bei den Einzelkampf-WM in Seoul


Es war der allerbeste Abschluß einer tollen Saison.
*
Heute sieht man, daß sich die ganze Schinderei gelohnt hat.
Ich widme den Sieg meinem Trainer - es war eine Super- Saison!
Anni Friesinger,
deutsche Eis-Schnelläuferin,
14.03.2004

Es ist einfach ein geiles Gefühl.
Claudia Pechstein,
deutsche Eis-Schnelläuferin,
Kommentar zum Doppelsieg im Langstrecken-Weltcup in Heerenveen,
29.02.2004

Ich bin ein wenig müde.
Es war wichtiger, meine Kräfte für die WM zu sparen.
Anni Friesinger,
deutsche Eis-Schnelläuferin,
28.02.2004

Es gibt nichts über einen knackigen Eisschnellläuferhintern.

Ohne mich, es gibt kein neues Zicken-Duell.
Anni Friesinger,
deutsche Eis-Schnelläuferin,
31.10.2002

Ich glaube, Anni überlagt in Zukunft,
bevor sie etwas sagt. 31.10.2002
Claudia Pechstein
deutsche Eis-Schnelläuferin


 Bergsteiger & Polar-Abenteurer


»Der Südpol ist leichter zu bereisen
als der Nordpol
*
Was mich bei diesen Projekten reizt,
ist die Abgeschiedenheit.
*
Ich bin kein Masochist!-
Ich fahre nicht in Kälteregionen, weil ich mich der Gefahr aussetzen würde.
*
Sich in Gefahr begeben und
darin umkommen, kann jeder Dummkopf.
Arved Fuchs,
Polar-Abenteurer


Mit 65 möchte ich noch mal was Neues anfangen. Wenn ich das nicht mehr schaffe, ziehe ich mich in einen Höhle zurück und warte auf das Ende.

Wer ein Grenzgänger ist, oft allein in extremen Situationen, erfährt genügend über sich. Ich habe die Abgründe meiner Seele erlebt, wie wenige andere.

Hoch oben am Berg gibt es keine besondere Moral. Jeder von uns würde, wenn es hart auf hart kommt, den anderen liegen lassen.

Reinhold Messner,
Südtiroler Extrem-Bergsteiger
und Ausnahme-Alpinist

-Reportage   Reinhold Messner