Historische Anekdoten
Historische Zitate 20. Jahrhundert
Ich aber beschloß, Politiker zu werden!
Adolf Hitler im Jahr 1925
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Ich habe mir ein Ziel gesetzt und das ist,
die 20 Parteien aus dem Staat hinauszujagen!
Adolf Hitler im Jahr 1932
Verträge sind dazu da, um gebrochen zu werden.
Adolf Hitler
.Nun, deutsches Volk, gib uns die Zeit von vier Jahren und dann urteile und richte uns!
Keine Macht der Welt bringt mich hier jemals lebend mehr aus dem Amt.
Je größer die Lüge, desto mehr Leute folgen ihr.
Adolf Hitler
Japans Mission besteht darin,
China in die Knie zu zwingen.
Konoe Fumimaro,
japanischer Ministerpräsident, 1937
Nur mit einem Volk, daß seine Nerven behält,
kann man große Politik machen!
Adolf Hitler, 1938
»Ich habe im Leben immer »va banque« gespielt!«
Adolf Hitler, 1939
.
Der Krieg wird mit einem
gewissen Fatalismus erwartet.
Es muss schon ein Wunder geschehen,
um ihn zu vermeiden.
Joseph Goebbels,
nationalsozial. Propagandaminister,
August 1939
»Ich habe die Welt in der Tasche!«
Adolf Hitler,
nach siegreichem Frankreich-Feldzug 1940
»Krieg ist die Fortsetzung
von Politik mit anderen Mitteln!.«
Carl v. Clausewitz,
preussischer Militär-Stratege
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»Blut, Schweiß und Tränen«
Winston Churchill,
in seiner Rede im englischen Unterhaus
aus Anlaß der Regierungsübernahme
13.5.1940
Wollt ihr den »totalen Krieg«? -
Totaler als ihr ihn euch vorstellen könnt?
Wir gehen unter,
aber wir nehmen die Menschheit mit!
Adolf Hitler, letzte Worte,
20.04.1945
»Stunde Null«
.
Politkerzitate 20. Jahrhundert
Von Stettin an der Ostsee bis Triest an der Adria ist auf diesem Kontinent ein Eiserner Vorhang niedergegangen.
Winston Churchill, 1946
Verantwortung ist der Preis der Größe.
.
Wir sind ein freier und unabhängiger Staat.
Konrad Adenauer, Bundeskanzler, 1955
.
Niemand hat die Absicht,
eine Mauer zu errichten.
Walter Ulbricht,
ehem. SED-Vorsitzender, 1961
Ich habe mein Leben
dem Kampf des afrikan. Volkes geweiht.
Ich habe gegen die weiße Vorherrschaft und gegen die schwarze Vorherrschaft gekämpft. Ich bin stets dem Ideal einer demokatischen und freien Gesellschaft gefolgt , in der alle Menschen friedlich und mit gleichen Möglichketien zusammenleben. Für dieses Ideal lebe und kämpfe ich. Aber wenn es sein muß, bin ich bereit, dafür zu sterben.
Nelson Mandela, südafrikan. Freiheitskämpfer, 1964
.
»Überholen ohne einzuholen!«
wirtschaftliche Losung von Walter Ulbricht,
ehem. SED-Vorsitzender, 1968
Frage nicht, was dein Land für dich tun kann -
frage, was du für dein Land tun kannst.
Die Menschheit muss dem Krieg ein Ende setzen, oder der Krieg setzt der Menschheit ein Ende.
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»Ich bin ein Berliner!«
»I have a dream!«
Kein Problem wird gelöst, wenn wir träge darauf warten, daß Gott allein sich darum kümmert.
Martin Luther King,
amerikan. Bürgerrechtler
»Wir wollen mehr Demokratie wagen!«
Wir stehen nicht am Ende unserer Demokratie, sondern wir fangen erst richtig an.
Wir wollen ein »Volk der guten Nachbarn« sein
- im Innern und nach Außen.
Willy Brandt
Frauen an der Macht
sind England sehr gut bekommen.
Margaret Thatcher
Es gibt niemals einen
fröhlichen Abgang aus diesem Amt !
Helmut Schmidt, ehemal. dt. Bundeskanzler
»Vorwärts immer, rückwärts nimmer!«
Den Sozialismus in seinem Lauf
hält weder Ochs noch Esel auf!
Erich Honecker ,
bei der Vorstellung des ersten, aufwendig entwickelten DDR-Mikrochips
Wir wollen, daß die Berliner Mauer fällt.
Herr Gorbatschow, öffnen Sie diese Mauer!
Ronald Reagan,
40. Präsident der USA,
Berlin-Besuch 1985
Die Deutschen sind heute
das glücklichste Volk der Welt.
Walter Momper, regierender Bürgermeister von Berlin,
09.11.1989
Meine Überzeugung war, daß die betonierte Teilung und der Todesstreifen gegen den Strom der Geschichte stand.
Willy Brandt, 09.11.1989
Das Tor der Geschichte war offen
und wir sind hindurchgegangen.
-Serie Helmut Kohl
Helmut Kohl,
zur Wiedervereinigung Deutschlands
»Glasnost und Perestroika.«
»Wer zu spät kommt,
den bestraft das Leben.«
Zu lange haben wir im Dunkeln gelebt,
treten wir ins Licht!
Alexander Dubcek,
Leitfigur des »Prager Frühlings«, 1989
"Alles ist möglich. Berlin ist frei!"
Bill Clinton,
in seiner Ansprache am
Tag der Deutschen Einheit in Berlin
03.10.2002
Die Deutschen sind im Kern Pazifisten.
Vielen sind ja noch die Erfahrungen im Zweiten Weltkrieg gegenwärtig.
George Walker Bush,
43. Präsident der USA,
23.09.2003
Es ist richtig, auf einen Schlag
zehn neue Staaten aufzunehmen.
Irgendwann kommt der Zeitpunkt,
da kann man den Gesellschaften im Umbruch das Warten nicht mehr zumuten.
Günter Verheugen, EU-Kommissar,
Anfang 2004
Ich bin Reformer, aber kein Revolutionär!
Durao Barroso, portugies. Ministerpräsident
wird neuer EU-Präsident,
29.06.2004
Wir sind am Anfang von Reformen,
nicht am Ende!
Angela Merkel,
Generaldebatte zum Bundes-Haushalt, 24.11.2004
Patriotismus wird immer benutzt,
wenn jemand in der Krise ist.
Peter Glotz , ehemal. SPD-Generalsekretär
Deutschland muss eine Willens-Nation sein!
Heiner Geisler , ehemal. CDU-Generalsekretär
Die Ost-Erweiterung liegt
in der Logik der europäischen Idee.
Denn die Abspaltung Osteuropas war aufgezwungen.
Die Ost-Erweiterung ist genauso schwer wie die deutsche Einheit.
Daniel Cohn-Bendit, Europa-Abgeordneter B90/Die Grünen
Die international forcierten Profit-Maximierungs-Strategien gefährden auf Dauer unsere Demokratie.
Franz Müntefering, SPD-Vorsitzender,
sagt der wachsenden Macht des Kapitals den Kampf an,
13.04.2005
Es gibt keinen Schlussstrich!
Horst Köhler, Bundespräsident,
Rede zum 60. Jahrestag des Kriegsendes,
08.05.2005
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diverse Politiker
Wir müssen ein Gesamtpaket schnüren,
dass den Menschen in D Mut macht.
Matthias Platzeck, neuer SPD-Vorsitzender
Diejenigen, die so schlau sind, dass sie nicht zur Wahl gehen, werden hinterher von Leuten regiert,
die noch dümmer sind als sie.
Peer Steinbrück , SPD -Ministerpräsident in NRW,
14.05.2005
Worte und Taten müssen
in der Politik zusammenpasssen.
Angela Merkel, CDU-Vorsitzende
In Deutschland verwechseln viel zu viele
Seriosität mit Langeweile und
Ernsthaftigkeit mit Humorlosigkeit.
Guido Westerwelle, FDP-Vorsitzender,
über deutsche Befindlichkeiten
Zwei Leichtmatrosen konnten sich
für einige Stunden als Kapitän fühlen. :-))
Franz Müntefering, SPD-Vorsitzender,
zur Siegesfreude der Spitzenkandidaten
von CDU und FDP in SWH,
20.02.2005
Es ist mein Job, Themen aufzugreifen,
die die Menschen beschäftigen.
* * *Wenn man so hohe von Arbeitnehmern und Arbeitnehmerinnen erwirtschaftete Gewinne erwirtschaftet wie die Deutsche Bank und dann mit Entlassungen reagiert, halte ich das für unmoralisch.
Andrea Ypsilanti, hessische SPD-Vorsitzende,
10.02.2005
Die Bevölkerung ist gut beraten,
dem Politiker nicht zu glauben!
Christian Ströbele,
ehemal. Grünen-Vorsitzender
Globalität zwingt uns nicht nur, nach einer neuen Weltwirtschafts- und Finanzordnung zu suchen, sondern auch nach einer weltweiten sozialen Ordnung.
Roman Herzog,
ehemal. Bundespräsident
In diesem Land sind doch viele bereit, die Ärmel hochzukrempeln, wenn diese Regierung ihnen nicht vorher das letzte Hemd auszieht.
Wener Schulze,
Abgeordneter Bündnis 90/Die Grünen,
über die Regierung Kohl
Andere machen ihr Leben lang Politik.
Ich aber bin Politiker!
Wenn man etwas anfängt,
muß man es richtig machen.
Olaf Scholz,
ehemal. SPD-Generalsekretär
Arbeitszeiten nach Maß sind besser
als von der Stange.
Norbert Blüm,
ehemal. Bundesarbeits- und Sozialminister
»Politik ist ein dreckiges Geschäft.«
Ronald B. Schill,
ehemal. hanseat. Innen-Senator
Es muß wieder ehrlicher zugehen in Deutschland, bescheiden und wahrhaft!
Rainer Barzel,
ehemal. CDU-Oppositionsführer
Es gibt Politiker,
die sind zu nichts fähig.
Es gibt andere,
die sind zu allem fähig.
Werner Grunert,
SPD-Abgeordneter
Die Berühmtheit mancher Zeitgenossen hängt mit der Blödheit der Bewunderer zusammen.
Heiner Geissler,
ehem. CDU-Generalsekretär
Die Führungen der Fraktionen empfinden jeden, der Fragen stellt, eigene Gedanken hat, als störend im Betrieb.
Peter Conradi,
SPD-Abgeordneter
Hütet euch vor Politikern,
die auf jede Frage eine Antwort wissen.* * *
Besser eine Kassenbrille vor den Augen,
als ein Brett vor dem Kopf.* * *
Manchmal muß ich mich fragen:
Wie kleinkariert und engstirnig
sind wir eigentlich in Bonn?* * *
Die Wehleidigkeit der Deutschen,
die wegen zehn Mark den Zusammenbruch des Sozialsystems befürchten,
geht mir langsam auf den Keks.
Norbert Blüm,
ehemal. Bundesarbeits- und Sozialminister
Es kann nicht die Aufgabe eines Politikers sein, die öffentliche Meinung abzuklopfen und dann das Populäre zu tun. Aufgabe eines Politikers ist es, das Richtige zu tun und es populär zu machen.
Walter Scheel, ehemal. Bundespräsident
Le eclat c'est moi!
Oskar Lafontaine, über Helmut Kohl
Jedes Volk hat die Regierung, die es verdient.
Graf Joseph de Maistre, 1754-1821
Das Ideal ist immer besser als die Wirklichkeit.
*
Politik ist wie eine Schnittblume.
Sie welkt schnell dahin.
Francois Mitterand,
ehem. französ. Staatspräsident
Ich habe 1990 gelernt,
daß es nicht immer populär ist ,
die Wahrheit zu sagen.
Oskar Lafontaine,
gescheiterter Kanzlerkandidat
bei der Bundestagswahl 1990
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»Die Studenten müssen nun
den Rechtsstaat verteidigen!«
Otto Schily, 1967
Die Deutschen sind ein großartiges Volk,
wenn es die richtige Führung hat.* * *
Wer sich auf seinen Lorbeeren ausruht,
trägt sie an der falschen Körperstelle.
Heiner Geissler, 75
ehem. CDU-Generalsekretär
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Der Pazifismus der 30er Jahre
hat Ausschwitz erst möglich gemacht!* * *
Die SPD ist die 5. Kolonne Moskaus.
Heiner Geissler, 75
ehem. CDU-Generalsekretär, polemisierend
Als grosser Staatsmann dieses Jahrhunderts
hat sich Helmut Kohl um Deutschland, Europa, um Frieden und Freiheit in der Welt verdient gemacht.
Bill Clinton,
ehemal. amerikan . Präsident
über Kanzler Helmut Kohl
Ein Ort wie der Mond ist für diesen Bundeskanzler noch viel zu nahe.
Björn Engholm,
über Kanzler Helmut Kohl
Bonn schwimmt auf der konservativen Woge,
wie der Korken auf den Wellen.
Gerhart Baum,
FDP, ehem. Bundesinnenminister
Wer nicht mit der Zeit geht,
muß mit der Zeit gehen.
Hans-Dietrich Genscher,
FDP, ehem. Bundesaußenminister
Wir leben in einer gekauften Welt.
Richard Weizäcker,
ehem. Bundespräsident
Gegen Ende meiner Amtszeit kann ich vielleicht noch mal richtig die Sau rauslassen.
Roman Herzog,
ehemal. Bundespräsident
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Angela Merkel, 1. Bundeskanzlerin
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»Ich bin glücklich.«Angela Merkel, 1. Bundeskanzlerin,
nach der Ernennung zur Bundeskanzlerin
am 22. November 2005
»Ich will Deutschland dienen.«Angela Merkel, als CDU-Vorsitzende
Der Staat muss Gärtner sein,
und darf nicht Zaun sein.Angela Merkel, als CDU-Vorsitzende
Man braucht in Deutschland eine Mentalität,
nicht zu fragen, was nicht geht,
sondern zu erproben, was gehen kann.Angela Merkel, als CDU-Vorsitzende
Jeder Tag, an dem Rot-Grün nicht regiert,
ist ein guter Tag für Deutschland.Angela Merkel, als CDU-Vorsitzende
Dann müssen wir halt besser sein als Inder, Chinesen und andere Europäer.Angela Merkel, als CDU-Vorsitzende
Worte und Taten müssen
in der Politik zusammenpasssen.
Angela Merkel, als CDU-Vorsitzende
Meine Karriere habe ich zum Teil nur deshalb gemacht, weil ich eine Frau bin und
damals gerade eine Frau gebraucht wurde.Angela Merkel
Unser ärgster Feind kann nur unser
mangelnder Glaube an uns selbst sein.Angela Merkel
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Gerhard Schröder, ehemal. Bundeskanzler
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Wir können jetzt, wenn wir es richtig machen, die so schmerzliche und in der Geschichte unseres Landes so verhängnisvolle Spaltung der Arbeiterbewegung überwinden.
Gerhard Schröder,
Einladung an die PDS, in die SPD zu wechseln
am 22.10.2002
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"Sie wollen vielleicht Kanzler werden,
aber Sie haben nicht die Fähigkeiten dazu."
Das Resumee von Bundeskanzler Gerhard Schröder über die Rede von CDU/CSU-Kanzlerkandidat Edmund Stoiber
in der Generaldebatte des Bundestags
16.09.2002
"Mein Appell an die deutsche Wirtschaft: Spielt Euch nicht als fünfte Kolonne der Opposition auf,
sondern sorgt für die Ausbildungsplätze in Euren Betrieben."
Bundeskanzler Gerhard Schröder
beim offiziellen SPD-Wahlkampfauftakt
in Hannover
06.08.2002
"Ich bin fest davon überzeugt, dass hier vom Opernplatz in Hannover ein Signal ausgehen wird: Die Sozialdemokraten machen sich auf, um kämpferisch und selbstbewusst diese Wahl zu entscheiden."
Bundeskanzler Gerhard Schröder beim SPD-Wahlkampfauftakt in Hannover
05.08.2002
-Serie
Gerhard Schröder
Gerhard Schröder
7. Bundeskanzler
Joschka Fischer
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»Unter ausgewachsenen Männern
geht es selten harmonisch zu.«
"Wenn dieser Bundestagswahlkampf so weiter geht, können die Kabarettisten ihre Arbeit einstellen.
Die Politiker überholen sie gnadenlos."
Es gibt doch eine ganze Latte
politischer Halbleichen bis Leichen,
die hier auf Kabinettsposten herummodern.
Alles ist möglich selbst dämliche Fragen wie Ihre.
Zimmermann ist als Löwe gesprungen
und als Bettvorleger gelandet.
Avanti Dilettanti!
Joschka Fischer
Partei-Vorsitzender der Grünen
Eine unglaubliche Alkoholiker-Versammlung,
die teilweise ganz ordinär nach Schnaps stinkt.
Wenn man Tag und Nacht und sieben Tage in der Woche hinter der Revolution herackert, da weiß man nach sieben Jahren nicht mehr, was Wahn und was Wirklichkeit ist.
Eher werden Sie sich halbieren
als die Arbeitslosigkeit.
Mit Verlaub Herr Minister, Sie sind ein Arschloch!
Ich bin in der Rolle des Ferkels, das man drischt.
Joschka Fischer
hessischer Umweltminister a.D.
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Helmut Kohl, ehem. Bundeskanzler
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Ich lebe davon, daß ich seit vielen Jahren von vielen chronisch unterschätzt werde und ich hoffe,
daß bleibt auch so.
Ich habe die Gnade der späten Geburt.
Dinge aussitzen tut nur ein Trottel.
Niemand ist entscheidungsfreudiger als ich.
Führungsschwäche - das ist ein Märchen, das mich von Anfang an begleitet hat.
Was meinen Führungsstil angeht, so halte ich an ihm fest.
Frauen sind weniger geschwätzig als Männer. Wenn es irgendwo eine Indiskretion gibt, tipp' ich erst mal auf einen Mann - nicht auf eine Frau.
Der Sinn der Politik ist es ja, gute Beziehungen zu haben und keinen Krach.
Wir leben in einem kollektiven Freizeitpark.
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Erinnerungen
1982-1990
Das Tor der Geschichte war offen
und wir sind hindurchgegangen.
Helmut Kohl wird als Kanzler der Wiedervereinigung und der Befriedung mit Deutschlands Nachbarn in die Geschichte eingehen.
Lord Weidenfeld
Ich bin ein typischer Deutscher.
-Serie Helmut Kohl
Helmut Schmidt, ehem. Bundeskanzler
Ich liebe die Debatte -
aber mit anschließender Entscheidung!
“Keine Begeisterung sollte größer sein, als die nüchterne Leidenschaft zur praktischen Vernunft.“
“Die Toleranz ist nicht grenzenlos. Sie findet ihre Grenze, vielleicht ihre einzige Grenze, in der etwaigen Intoleranz des anderen.“
“Insofern ist meine tiefe Abneigung gegen eine Gesellschaft, in der Massenarbeitslosigkeit möglich ist oder sogar dauerhaft anhält wie gegenwärtig in Frankreich, in Italien, in Deutschland, die Abneigung dagegen und der dringende Wunsch, das zu beenden, der hat mich von daher schon, von Kindheit an, sehr stark geprägt.“
“Die Demokratie lebt vom Kompromiss.
Wer keine Kompromisse machen kann, ist für die Demokratie nicht zu gebrauchen.“
Ich leide weder national noch international an Minderwertigkeitskomplexen.
Die Deutschen sind Europameister
im Jammern und Lamentieren.
Jedes kleine Wehwehchen wird vergrößert.
Wir müssen lernen, mit der Teilung zu leben. Niemand weiß, wie lange sie dauern wird.
Wer Kritik übelnimmt, hat etwas zu verbergen.
Als Helmut Schmidt im Oktober 1982 vom Amt des Bundeskanzlers zurücktrat,
wurden folgende Zitate geprägt:
Der Lotse geht von Bord!
* * *Es gibt niemals einen
fröhlichen Abgang aus diesem Amt
(des Bundeskanzlers, die Red.)!
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Die Mächte
der Zukunft
Ich blicke nicht pessimistisch in die Zukunft.
Wohl aber halte ich es für notwendig,
den Deutschen die Risiken vor Augen zu führen,
die im Schoße der Zukunft verborgen sind.
Sich vorzustellen, dass Deutschland in der Weltpolitik eine Rolle zu spiele habe, finde ich ziemlich abwegig.
In der Außenpolitik muss es das überragende Interesse der Deutschen sein, die Europäische Union funktionstüchtig zu halten.
Doch in der Weltpolitik
haben wir keine Rolle zu spielen -
nicht in Amerika, nicht in Afrika , nicht in Asien.
Solange die Verfassung nicht verabschiedet ist,
kann von einer Funktionsfähigkeit der EU nicht die Rede sein.
-Serie Helmut Schmidt
Willy Brandt, ehem. Bundeskanzler
Wir wollen mehr Demokratie wagen!
Vielfalt, nicht Uniformität, ist Stärke.
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Erinnerungen
Es ist an uns, den Dingen nicht ihren Lauf zu lassen, sondern uns immer wieder um angemessene Antworten zu bemühen.
Es kommt wohl nicht allein darauf an, was man selbst von sich meint, sondern es spielt da wohl eine größere Rolle, was andere von einem meinen.
Ich möchte eindringlich raten, vor organisierter Verdummung und vor ausgeklügelter Gemeinheit als Mittel der Politik sehr auf der Hut zu sein.
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Willy Brandt
1913-1992
Die Mauer wird fallen und Berlin wird frei sein.
»Ich bin dem Herrgott dankbar,
daß ich das erleben darf.«
am Tag nach der Maueröffnung in Berlin
10.11.1989
-Serie Willy Brandt
Konrad Adenauer, ehem. Bundeskanzler
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Wir leben alle in der selben Welt und
haben doch alle einen unterschiedlichen Horizont.
Machen Sie sich erst einmal unbeliebt,
dann werden Sie auch ernst genommen.
Es kann mich niemand daran hindern,
über Nacht klüger zu werden.
Wenn die anderen glauben, man ist am Ende,
so muß man erst richtig anfangen.
Das hat der liebe Gott nicht gut gemacht.
Allen Dingen hat er Grenzen gesetzt,
nur nicht der Dummheit.
Man darf niemals »zu spät« sagen.
Auch in der Politik ist es niemals zu spät.
Es ist immer Zeit für einen neuen Anfang.
-Serie Konrad Adenauer
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Franz-J. Strauss, ehem. bayr. Ministerpräsid.
Wir Bayern sind bereit, wenn es die Geschichte erfordert, notfalls die letzten Preussen zu sein.
Der Geist von Franz Josef Strauss weht über den Bonner Wassern.
Ich kann doch nicht nach Bonn gehen und eine Revolution ausrufen.
In Bonn lebt man offenbar im Wolkenkuckusheim.
Probleme kann man nicht durch Aussitzen, Verschweigen und Aussitzen erledigen.
Haben die Herren denn keine Ahnung von den wirklichen Verhältnissen. Sie stochern doch wie Blinde im Nebel herum.
Die Italiener kommen mit Verhältnissen zurecht, unter denen die Deutschen längst ausgestorben wären.
Ich bin ein Intellektueller und kein Dampfplauderer.
Ich mnöchte zum Ende meiener Amtszeit sagen können:
Wir haben Bayern auf dem schönsten Staat der Welt ein gutes Stück vorangebracht.
Mir ist es wurscht, ob auf meinem Grabstein Kanzler a.D. oder Ministerpräsident a.D. stehen wird.
Edmund Stoiber, CSU-Ministerpräsid. Bayern
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Ich möchte herzlich bitten, mir die Chance zu geben, einen Neuanfang für Bayern zu beginnen.
* * *
Bayrischer Ministerpräsident,
das mein Leben, das ist meine Passion.
Edmund Stoiber,
nach seinem politischen Rückzug aus Berlin,
31.10.2005
Wir müssen den Kanzler härter anpacken!
* * *Rot-Grün regiert nach dem Motto:
Nach uns die Sintflut!
* * *Politik nach dem Motto:
Nichts hören , nichts sehen, nichts sagen.
* * *Rot-Grün macht aus Deutschland ein Irrenhaus.
* * *Die Regierung sollte die Koffer packen!
Edmund Stoiber,
auf dem »Politischen Aschermittwoch« in Passau,
09.02.2005
Stoiber:
Zum ersten mal
soll ein Bayer Deutscher werden.
Das einzig Verlässliche an dieser Regierung
ist das Chaos.
* * *
Das bessere Konjunkturprogramm für Deutschland
ist die Ablösung der Regierung Schröder.
Edmund Stoiber,
02.12.2003
Ich nehme Schröder direkt ins Visier.
Für Kohl war Politik auch eine geistige Führungsaufgabe, für Schmidt eine Frage des Managements.
Das Politik eine geistige Führungsaufgabe hat,
den Satz unterschreibe ich nicht. .
Politik ist Interessenausgleich
im Dienst der Menschen.
Edmund Stoiber, 05.09.2002
"Ich glaube, dass in dieser Republik noch nie so viel gequatscht und so wenig entschieden worden ist."
* * *
(Bundeskanzler Gerhard Schröder) "kommt mir vor wie ein Fußballtrainer, der vor der Saison viele Punkte und Pokale verspricht, durch schlechtes Training aber auf dem letzten Platz landet, und der dafür auch noch eine Vertragsverlängerung will."
* * *
"Er ist ein Kanzler der Beliebigkeit - er steht einmal hier und einmal dort. Es geht ihm nur um die Macht. Der Mann hat keine Vision für Deutschland."
* * *
»Die CDU muß Schröder anprangern«
* * *
Helmut Kohl hat gesagt, ich sei ein Leuchtturm.
* * *
In Bayern spielt die Landespolitik immer die dominierende Rolle.
* * *
Ich sehe meine Lebensaufgabe
in Bayern und nirgendwo anders.
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Über Demokratie
Demokratie ist die schlechteste aller Staatsformen, ausgenommen alle anderen.
Demokratie ist die Notwendigkeit,
sich gelegentlich den Ansichten
anderer Leute zu beugen.
Wir wollen mehr Demokratie wagen!
Wir stehen nicht am Ende unserer Demokratie, sondern wir fangen
erst richtig an.
Wir wollen mehr Willy wagen!
unbekannter Verfasser
Wir wollen mehr Politik wagen!
Sigmar Gabriel,
Slogan seines im Spätherbst 2002 veröffentlichten, kontroversen Buches
Ich kann mir nicht vorstellen, wie es ohne Kritik Demokratie geben kann. Damit fängt sie an.
Michail Gorbatschow
Wer in seinem Land die Demokratie voranbringen will, sollte nicht auf die Erlaubnis dafür warten.
Bülent Ecevit
türkischer Ministerpräsident
Jedes Volk hat die Regierung,
die es verdient.
Graf Joseph de Maistre
Wer den Kanzler nicht ehrt,
ist der Demokratie nicht wert.
Peter Wiech, Lyriker
Mehr Demokratie, als die, die wir praktizieren,
gibt es in keinem anderen Teil der Welt. :-)))
Augusto Pinochet,
ehem. Militärdiktator von Chile
Der Politiker denkt an die nächsten Wahlen,
der Staatsmann an die nächste Generation.
William Ewart Gladstone
Man kann keine Einheit erzielen,
wenn man sich gegenseitig auf die Füße tritt.
Francois Mitterand,
ehemal. französ. Staatspräsident
Regieren ist keine Sache für Leute
von Charakter und Erziehung.
Aristophanes, athenischer Dichter
»Freiheit ist immer die
Freiheit der Andersdenkenden.«
Rosa Luxemburg
Freiheit ist die Freiheit zu sagen,
daß zwei und zwei gleich vier ist.
Sobald das gewährleistet ist,
ergibt sich alles andere von selbst.
George Orwell
Zu lange haben wir im Dunkeln gelebt,
treten wir ins Licht!
Alexander Dubcek,
Parteichef während des »Prager Frühlings«, 1989
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US-Präsidenten
Kein Mensch ist gut genug, einen anderen Menschen ohne dessen Zustimmung zu regieren.
*
»You may fool all the people some of the time;
you can even fool some of the people all the time;
but you can't fool all of the people all the time.«
Abraham Lincoln
Wer Freiheiten aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, verdient weder Freiheit noch Sicherheit.
Benjamin Franklin
Die Suche nach Sündenböcken ist
von allen Jagdarten die einfachste.
Dwight D. Eisenhower
Frage nicht, was dein Land für dich tun kann, frage, was du für dein Land tun kannst.
*
Die Menschheit muss dem Krieg ein Ende setzen, oder der Krieg setzt der Menschheit ein Ende.
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»Ich bin ein Berliner!«
John F. Kennedy,
John F. Kennedy
35. US-Präsident
In der Politik ist es wie in der Mathematik:
alles, was nicht ganz richtig ist,
ist falsch.* * *
Wenn man nicht verlieren kann,
verdient man auch nicht zu gewinnen.
Die schwerste Aufgabe eines Präsidenten ist nicht die, das Richtige zu tun, sondern zu wissen, was das Richtige ist.
Lyndon B. Johnson,
36. US-Präsident
There cannot be a crisis next week.
My schedule is already full.
Henry Kissinger
Amerika ist zu gross für kleine Träume.
Ronald Reagan, 1989
Wir wollen,
daß dieBerliner Mauerfällt.
Herr Gorbatschow,
öffnen Sie diese Mauer!
Ronald Reagan,
während eines Berlin-Besuches, 1985
Statt in ein Jahrtausend des Friedens einzutreten, ist die Welt heute in vielen Bereichen ein gefährlicherer Ort.
Krieg kann manchmal ein notwendiges Übel sein.
Aber egal wie nötig, er bleibt immer ein Übel.
Wir werden nicht lernen, in Frieden zu leben, wenn wir gegenseitig auf unsere Kinder schießen.
Jimmy Carter,
ehem. US-Präsident
Kommentare zur Friedensnobelpreis-Verleihung
in Oslo am 10.12.2002
Richard Nixon
Für Politiker gehört es zum Geschäft, die Unwahrheit zu sagen. Deshalb kann ein Politiker im moralischen Sinne des Wortes nicht lügen.
Aufgrund der menschlichen Natur ist wirklicher Frieden nur an zwei Orten möglich - im Grab und an der Schreibmaschine.
Ich wäre ein guter Papst geworden.
Richard Nixon
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Michail Gorbatschow
Der Marxismus ist weder etwas Endgültiges noch etwas Unantastbares.* * *
Ich kann mir nicht vorstellen, wie es ohne Kritik Demokratie geben kann. Damit fängt sie an.* * *
Der Imperialismus schmarotzt am Körper der Völker
und saugt aus ihnen allen Lebenssaft.* * *
»Wer zu spät kommt,
den bestraft das Leben.«* * *
politischer Kommentar während des
40. Jahrestages der Staatsgründung der DDR
07.10.1989
Das totalitäre System, das unserem Land über lange Zeit die Möglichkeit geraubt hat, aufzublühen und zu gedeihen, ist vernichtet worden. Auf dem Weg demokratischer Umgestaltung wurde ein Durchbruch erzielt.
aus der Abschiedsrede als letzter Präsident der Sowjetunion
25.12.1991
Erich Honecker, DDR-Staatsratsvorsitzender
»Vorwärts immer, rückwärts nimmer!«
Den Sozialismus in seinem Lauf
hält weder Ochs noch Esel auf !
August 1989
Die DDR und BRD gehörten nie zusammen, es trennen sie Welten: die sozialistische und die kapitalistische.
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Die Mauer wird in 50 und auch in 100 Jahren noch bestehen bleiben, wenn die dazu vorhandenen Gründe noch nicht beseitigt sind.
Januar 1989
Der Geburtsort ist nicht entscheidend
für die politische Überzeugung.
Wenn man keinen Charakter hat,
kann man keine Politik machen!
Margot Honecker
Hat Ihnen der Besuch dieser Seiten Spaß gemacht? Dann empfehlen Sie diese Webseite doch auch Ihren Freunden und Bekannten!
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