NaturFreunde Bayreuth - Kanugruppe

Highlights

Techniktraining in Fürth

Zur Vorbereitung auf die Wildwasserwoche an Pfingsten haben sich 20 Kanuten zur Rednitz nach Fürth aufgemacht, um dort auf der Slalomstrecke der SG 1883 Nürnberg-Fürth Kraft und Technik zu trainieren.
Das ein Krafttraining gleich am Anfang angesagt war, damit hatten wohl die wenigsten gerechnet. Nach dem Einstieg ging es erstmal 300m flussaufwärts, mit Neoprenanzug, Helm und Schwimmweste bei gefühlten 30 Grad.
Nach kurzer Verschnaufpause begannen die ersten technischen Übungen:
Das Einfahren in die Strömung mit der flachen Paddelstütze und das Ausfahren ins Kehrwasser mit der gleichen Technik. Nach einigen Runden zog es die 20-köpfige Gruppe wieder flussabwärts zur Slalomstrecke. Die Einfahrt in den Parcours beginnt gleich mit einem ordentlichen Schwall, gefolgt von vielen Slalomstangen, die irgendwie immer im Weg hängen. Unser Training wurde im einfacheren unteren Teil fortgesetzt. Hier sind Strömung und Kehrwasser nicht mehr so heftig, aber trotzdem eine Steigerung zu den anfänglichen Übungen. Weil jetzt nicht nur ein Kehrwasser, sondern gleich 4 hintereinander an beiden Ufern zu bewältigen waren, hat Jochen, unser Übungsleiter, gezeigt, wie diese Strecke stilistisch und technisch einwandfrei zu befahren ist. Die Umsetzung in der Gruppe war dann auch ganz ordentlich, wenn auch schon mal aus lauter Freude des Erreichten vergessen wurde, dass nach dem erfolgreichen Einfahren in ein Kehrwasser auch dass Ausfahren folgen muss, damit die Nächsten die gleiche Chance bekommen.
Mit zunehmender Dauer haben sich aber alle gesteigert, auch wenn gelegentlich eine Kenterung für Abkühlung sorgte. Es gab übrigens immer wieder Kraftübungen zwischendurch. Nach Erreichen des letzten Kehrwasser musste natürlich kräftig gegen die Strömung flussaufwärts zum Start gepaddelt werden.
Nach fast 4 Stunden waren dann alle ein bisschen geschafft aber glücklich. Dieser Übungstag hat sehr viel Spass gemacht und alle haben was dazugelernt.
Das wird besonders Jochen gefreut haben, der mit Sven zusammen für diesen erfolgreichen und wiederholungswürdigen Tag gesorgt hat.

         

 


Erste-Hilfe-Kurs

An einem schönen Herbsttag haben sich die Teilnehmer der Kanugruppe im Vereinsheim der Naturfreunde versammelt, um ihre Erste Hilfe Kenntnisse aufzufrischen. Immerhin wollen wir nächstes Jahr wieder einige Flusskilometer hinter uns bringen, und da sollten wir in der Lage sein uns gegenseitig aus dem Wasser zu ziehen und wieder zu beleben (jeder Widerstand wird zwecklos sein!). Volker und Dani Löffler , unsere Paddelsanis, haben sich bereiterklärt uns alles Nötige über die Ersthilfe beizubringen.
Pünktlich wie immer, um 10.00 Uhr ging es los. Volker erklärte uns anhand einer extra für uns erstellten Präsentation um was es geht. Wir lernen was für Unfallsituationen es gibt und wie man ihnen als Ersthelfer begegnen kann. Was macht man, wenn jemand bewusstlos ist? Ja klar, erst mal feststellen ob er oder sie noch atmet. Das haben wir gleich am lebenden Objekt geübt. Jeder musste sich einmal in die Opferrolle begeben und jeder war auch mal der Retter. Zum Glück war bei jedem noch Atmung vorhanden und so musste der „Verletzte“ in die stabile Seitenlage gebracht werden. Bei den Kindern ging das ganz leicht, erst als Volker sich zur Verfügung stellte, merkten wir, dass es gut ist die richtige Technik zu haben. Dann mussten wir üben, was zu tun ist falls der Bewusstlose nicht mehr atmet, nämlich Mund-zu-Mund- bzw. Mund-zu-Nase-Beatmung. Diesmal stellte sich Anne zur Verfügung. Die lag schon die ganze Zeit ziemlich reglos in einer Ecke und obwohl wir uns alle sehr um sie bemühten, und jeder sie beatmete und eine Herzdruckmassage ausführte war sie nicht zum Leben zu erwecken. (Später stellte sich heraus dass Anne nur eine Puppe war, so ein Glück.)
Später zeigte uns Volker noch ein paar „schöne“ Bilder von verschiedensten Verletzungen. Wieder ging es darum, wie sie vom Ersthelfer zu behandeln sind. Wir übten auch noch einen Druckverband anzulegen, und bekamen erklärt was bei Brandverletzungen zu tun ist. Den Gedanken daran, dass das, was wir sahen, jeden von uns passieren kann, versuchten wir zu verdrängen. Jedenfalls hatten wir ein gutes Gefühl dabei unsere Kenntnisse (die meistens schon etwas veraltet sind) wieder aufzufrischen. Denn falls doch mal etwas passieren sollte, können wir jetzt hoffentlich helfen und das Richtige tun. Aber auch die, die es nicht mehr so genau wissen, einen Notruf absetzen (Tel. 112, europaweit) mit den genauen Angaben: was ist passiert, wo ist es passiert, wie viele Verletzte sind beteiligt, ist genauso wichtig, wie die richtigen Handgriffe zur richtigen Zeit. Das A und O ist es, die Ruhe zu bewahren und keine Panik aufkommen zu lassen.
Um 16.00 Uhr beendeten Volker und Dani ihr abwechslungsreiches und informatives Programm (Puppe Anne konnte trotz intensiver Bemühungen nicht wieder belebt werden und kam wieder in ihren Koffer). Wir halfen noch alle mit beim Einpacken und Aufräumen und waren uns einig, dass es sich gelohnt hatte, den doch einigermaßen sonnigen Herbsttag hier zusammen zu verbringen.
In der Hoffnung, dass wir unsere neu erworbenen Kenntnisse nicht so schnell brauchen werden, freuen wir uns auf ein neues Kajakjahr.

         

 


Spielfest im Kreuzsteinbad

Über 30 Vereine aus Bayreuth haben sich am Spielfest im Kreuzsteinbad beteiligt. Bei sommerlichen Temperaturen sind über 3000 Kinder und Jugendliche gekommen um sich die Attraktionen anzuschauen oder auszuprobieren. Wir waren mit einem Schnupperpaddeln für Kinder und Jugendliche im Nichtschwimmerbecken dabei.

         

 


Kajaktechniktraining

An einem stahlend schönen Samstag Nachmittag waren wir beim Techniktraining an der Mainaue bei Kulmbach.
Zur Unterhaltung der vielen Sonnenanbeter übten wir alle Grundschläge, Fahrtechniken und wem das Wasser nicht zu kalt war auch die Eskimorolle.

         

 


Kanuten der NaturFreunde Bayreuth in Bayern Spitze


Am Festabend des 33. Wanderfahrertreffens vom Bayerischen Kanuverband in Bamberg am vergangenen Wochenende wurden die NaturFreunde-Kanuten der Ortsgruppe Bayreuth durch Überreichung des Wanderpokales für das Jahr 2005 als leistungsbester bayerischer Kanuverein im Breitensport geehrt.
Diese höchste Auszeichnung für bayerische Kanuvereine im Bereich Wildwasser- und Wanderpaddeln hat die Kanugruppe der NaturFreunde hiermit seit ihrer Gründung vor 20 Jahren bereits zum 5. mal erhalten.
Unter 100 derzeit im bayerischen Kanuverband gemeldeten Vereinen 2005 als Beste abgeschnitten zu haben, führen die NaturFreunde-Kanuten auf das ausgewogene Angebot von Familien-, Wander- und Wildwasserfahrten unter guter Betreuung zurück.


Das Foto zeigt Kanugruppenleiter Klaus Müller kurz nach der Überreichung des Wanderpokales. (Foto: Uschi Zimmermann).

 


20 Jahre Kanugruppe

Unsere Kanugruppe wurde offiziell am 01.01.1986 gegründet und hat mit Ablauf des Jahres 2005 ihre 20. Kanusaison vollendet.
Was in dieser Zeit so alles geschehen ist, sollten nachstehende Zahlen dokumentieren:

1. Mitgliederzahl kontinuierlich ca. 40 Personen / Jahr

2. Am Wanderfahrtenwettbewerb des BKV beteiligten sich mit Führung und Abgabe eines Fahrtenbuches ca. 35 Personen / Jahr

3. Folgende Wanderfahrerabzeichen wurden erreicht:

Erwachsene
Jugend
Schüler
Gold Sonderstufen
Gold
Silber
Bronze
Gold
Silber
Bronze
Gold
Silber
Bronze
10
10
11
151
7
11
15
5
8
12

4. Teilnahme an Veranstaltungen:

Röhrenseeübungsabende (ca. 150) ca. 2.200 Personen
Hallenbadübungsabende (ca. 220) ca. 3.300 Personen
Wochenend- und Eintagesfahrten ca. 7.500 Personen
Wildwasserwochen (an 120 Tagen) ca. 3.000 Personen
Gesamt-Teilnehmerzahl in 20 Jahren ca. 16.000 Personen

5. Unter den am Wanderfahrerwettbewerb teilnehmenden Kanuvereinen erreichten wir:

in Bayern 3 mal den 1. Platz
und in Oberfranken ebenfalls 3 mal den 1. Platz

6. In den vergangenen 20 Jahren wurden von uns NaturFreunde-Kanuten 237.102 km gepaddelt, dies entspricht einer Strecke von nahezu 6 mal um den Erdball. (Hierbei handelt es sich nur um mit Fahrtenbüchern belegte Paddelkilometer.)

aufgestellt von Herbert Körber


 www.bayreuthkanu.de.vu