Die
semiessentielle Aminosäure hilft bei der Bildung von Antikörpern, und ist bei der Bildung von Hormonen und Neurotransmittern beteiligt. Ein Mangel zeigt sich durch gehäuft auftretende Depressionen, einem niedrigen
Blutdruck und einer niedrigen Körpertemperatur und Reizbarkeit.
Tyrosin wird im Körper benötigt für die Funktion von Nebennieren, Schild- und Hirmanhangsdrüse sowie die Bildung von roten und weißen
Blutkörperchen. Daneben dient Tyrosin über das Enzym Tyrosinase zum Aufbau von Melanin, dem Haut- und Haarpigment. Wie Phenylalanin ist auch Tyrosin eine Vorstufe zur Produktion von L-Dopa, L-Dopamin, Norepinephrin und
Epinephrin. Tyrosin ist außerdem zuständig für die Adrenalinproduktion und ist ein Vorläufer des Schilddrüsenhormons.
Tyrosin fällt bei der Umwandlung von Phenylalanin in Norepinephrin an und ist damit
keine essentielle Aminosäure, d.h. kann vom Körper selber synthetisiert werden.
Besonders reich an Tyrosin ist Casein (6 g/100g), Milchprotein, Protein aus Erbsen, Bohnen, Nüssen.
Tyrosin hat eine stimmungsaufhellende Wirkung und wirkt appetitzügelnd.