GODSEND (AN 204)

(Regie: Nick Hamm, USA 2004, Universum)

 

Paul und Jessie Duncan verlieren ihren Sohn Adam bei einem tragischen Autounfall. Auf Adams Begräbnis spricht sie Dr. Richard Wells an und schlägt ihnen eine neue Möglichkeit der Gentechnik vor. Adam soll geklont werden und so eine zweite Chance erhalten. Nach anfänglichen Zweifeln stimmen die Duncans zu und so wird Adam gezeugt. Die Duncans müssen ein neues Leben anfangen und anfangs verläuft auch alles gut. Doch als der geklonte Adam das Alter seines Vorgängers erreicht, beginnt er sich merkwürdig und aggressiv zu verhalten. Außerdem hat er Visionen von einer brennenden Schule. Paul stellt Nachforschungen an und kommt einem schrecklichen Geheimnis von Dr. Wells auf die Spur...

Da das Drehbuch besonders gegen Ende des Filmes immer undurchsichtiger wird, werden die guten Schauspieler ein wenig alleine gelassen. Statt Spannung und Mystery kommt dann schnell Langeweile auf. Eine ernsthafte Auseinandersetzung mit der Gentechnik oder einen Horrorthriller wie „Das Omen“ sollte man nicht erwarten, eher einen ruhigen Film, der stark beginnt und dann leider immer unglaubwürdiger wird.