IRON DOORS (AN 233)

(Regie: Stephen Manuel, D 2010, Kinostar)

 

Mark wacht in einem verschlossenen Tresorraum auf, der außer einer Lampe und einem Schrank nichts enthält. Neben ihm liegt bereits eine tote Ratte. Mark glaubt an einen Scherz seiner Kollegen, doch bald wird ihm klar, dass ihn niemand befreien wird. Wenn er nicht verdursten will, muss er sich mittels Schweißgerät und Meißel einen Weg herausbahnen. Als er durch die Wand durchbricht, landet er in einem weiteren Raum, in dem ein Sarg steht. Darin liegt eine junge Afrikanerin, Deka, die sich in derselben Situation wie Mark befindet. Was soll das alles und wie finden sie bloß einen Ausweg?

Die Ausgangsidee ist noch recht interessant, obwohl auch nicht mehr ganz neu. Der 3D-Effekt ist vollkommen überflüssig und die Auflösung des Ganzen mehr als fantastisch, aber nicht überraschend. Die Kapriolen der Handlung sind teilweise hanebüchen und Marks Verhalten nicht immer logisch. Z. B. versucht er nicht, mit dem Schneidbrenner die Tresortür zu öffnen oder mit Deka Englisch zu sprechen bzw. eine andere gemeinsame Sprache zu lernen. Am meisten stören aber Marks ständige Kommentare, in denen er alles, was der Zuschauer sieht, auch noch vermeintlich witzig kommentiert. Hier hätte an vielen Stellen ein Gesichtsausdruck gereicht oder zumindest ein gedanklicher Kommentar. Diese nie endenden Selbstgespräche nerven mit zunehmender Zeit und wirken unrealistisch. Der ganze Film hinterlässt einen äußerst zwiespältigen Eindruck und die eingeheimsten Festivalpreise verwundern doch sehr.