All in One - Soziale Innovation e.V.
Exposition
der Raum für eigene Beiträge 

Die kurze Geschichte von der Liebe

Von Lydia Bau
Es war einmal eine Liebe, die war noch ganz klein.
Jeden Tag freute sie sich darauf, dass sie bald groß und stark sein würde.
In manchen Momenten fühlte sie sich schon, als könne sie Bäume ausreißen - das war ein herrliches Gefühl.
Freudig erregt folgte sie allem, was ihr über den Weg lief.
Im Laufe der Zeit passierte es immer wieder, dass auf dem Weg unerwartet Stolpersteine lagen - und sie fiel auf die Nase.
Anfangs stand sie schnell wieder auf, rieb sich verwundert die schmerzende Stelle und lief weiter drauf los.
Aber nach und nach merkte sie, wie sie erschöpfter wurde und schwächer und ihr das Aufstehen immer schwerer fiel.
Eines Tages, als sie mal wieder hingefallen war, sagte sie sich:
"Halt, so kann das nicht weiter gehen. Irgendwas mach ich falsch."
Und sie hielt inne und dachte zum ersten Mal nach.
Da kam ihr ein Gedanke:
"Vielleicht laufe ich zuviel. Oder zu den falschen.
Vielleicht muss es ein BESONDERER sein, damit ich an ihm groß und stark werde ?! Ja, das wird es sein."
Und so legte sich die Liebe auf die Lauer.

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"Under Love there is a stronger Emotion"
(Billy Joel)

Von Ralf Znidar

Zugucken
hören
erleben
- was Gott mit jemandem tut
Deines ist Mittun
- Mitarbeiter Gottes sein
Hilfe zur Selbsthilfe geben
Dein Mitgefühl ist gebetetes Leben
durch Dein Mitgefühl betest Du leidenschaftlich für die Befreiung dieses Menschen
mit einer Gnadenlosigkeit bewegt Dich die positive Lebensmöglichkeit des anderen
an jemanden glauben, wenn er den Glauben an sich selbst und das Leben verloren hat.
Der Sessel in Deiner Wohnung,
in dem sich alles aussprechen darf - ein Sakrament!
Du kannst die Erfahrung machen, dem anderen ein Tor zu Gott zu sein.  
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Erfüllung

Von Ralf Znidar

"Ich will, daß ihr das Leben habt und es in Fülle habt!"
(Johannes Evangelium)

"Die Herrlichkeit Gottes ist der vollkommen lebendige Mensch" (Kirchenlehrer Irenäus)

Voraussetzung daß man erfüllt werden kann ist daß man sich ausleert. Die Fülle des Lebens, die Fülle Gottes, kann mich nur bewohnen, wenn ich dafür immer neuen Raum schaffe. Den Strom des Lebens einatmen, ja inhalieren, und wieder ausatmen, alles wider loslassen und abgeben.
Die Augen schließen, um klarer zu sehen.

Ein aktiver lebendiger Mensch gleicht einem Gefäß, das wächst, wenn es gefüllt wird und doch niemals voll wird. (Erich Fromm)

Erfüllung kommt von sich fallen lassen.
Der Weg zur Erfüllung ist der Weg, sich immer mehr fallen zu lassen, ganz in der Ausgeliefertheit und Schwäche des Lebens zu leben.
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Von Horst Berner "Aquarius Mover"

Hingabe
(das Bagti Gedicht)

Er will nicht wissen
wie schön Du bist
Er will nicht wissen
ob Du Tiere ißt
doch sag ihm
wofür Dein Herz schlägt
Ob es Liebe für ihn
in sich trägt
Du bist der Mund
durch den er spricht
in dem
seines Auges Strahl
sich bricht
Bitte ihn nicht
um sein Erbarmen
lös Dich auf in seinen Armen

 
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Ein neuer Auftrag für die Künstler:

Der lächelnde Christus

von Asmus Carstensen
A
ls Symbol für den Schöpfergott und Erlöser wurde unter seinen Anhängern, den Christen, schließlich das „Bild vom Kreuz“ gewählt, an das der sterbende Jesus geschlagen ist.
Die Wunden und schmerzhaften Züge erinnern daran, was diesem Sohn Gottes von seinen Menschen angetan wurde.
Seit meinem 12. Lebensjahr verfolgt mich diese grausame Darstellung und ich werde täglich durch Bilder im Fernsehen daran erinnert, daß sich an dieser Tatsache gar nichts geändert hat.

Daß erst durch die Erduldung des Martertodes das Erlösungswerk vollbracht wurde und damit die Schuld aller Menschen aufgehoben wurde, kommt nicht zur Darstellung.

In einer Meditationsstunde wurde ich plötzlich in gleißendes Licht getaucht und eine Stimme sagte: „Asmus, schaffe ein neues Kreuz und einen lächelnden Jesus.“

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Von Ralf Znidar
 

Mein Kloster ist die Welt (Franziskus)

Mein Zimmer ist meine Klosterzelle.
Die Konzentration auf das Wesentliche
was mir im Tag begegnen wollte
das Herauswaschen des Goldes
das für mich bestimmt war
durch Menschen, die mir zugeführt waren.
Die Kraft für ein schöpferisches Leben
schöpfe ich aus diesem All-Eine sein
aus dem Eins sein mit mir und der Welt.
Das schafft vitale Begegnungen
und eine Präsenz
ganz da zu sein und ganz Ohr zu sein
um Liebe zu leben und gegenseitigen Reichtum
im lebendigen Fluß zu teilen.
In der freiwerdenden Kommunikation von Kern zu Kern
kann man die Erfahrung machen
dem anderen ein Tor zu Gott zu sein.
Wenn man sich von der Intuition leiten lässt
erlebt man jeden Tag, daß man von Gott beschenkt wird
nicht mit dem, was man will, aber mit dem, was man braucht.
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Exposition ist eine Sammlung von Beiträgen, die fortlaufend erweitert wird ...
 
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