Hardwarebasteleien
Hier habe ich diverse kleinere Hardwarebasteleien zusammengefaßt.
PCMCIA-Resetpatch im A1200
Ich habe den Reset-Patch gemäß der Anleitung vom cnetdevice nachgebaut.
Links ist eine Skizze (draufklicken zum vergrößern) die zeigt, wie
das dann praktisch aussieht. (Wenn ich Zeit und Lust habe, werde ich die Skizze
überarbeiten. Fürs erste sollte das aber genügen.) Zur Vollständikeit
noch die
Belegung
des BC327.
Vielleicht noch ein Hinweis zur Orientierung auf der Skizze: Der PCMCIA-Port befindet sich oben,
demzufolge die Anschlüsse rechts.
Das Material ist bei den bekannten
Bezugsquellen erhältlich.
Ergänzung:
Als ich über die Anschaffung des Fast-ATA von Winner nachdachte, habe ich die Bauteile vom Gayle-Chip heruntergenommen. (Ich habe ihn bislang aber noch nicht gekauft, weil er zur Zeit von Linux noch nicht unterstützt wird.) Dieser greift mit einem Sockel, der auf den Chip gesetzt wird, Signale ab. Ich habe die Leiterbahnen verfolgt und andere Punkte gefunden, wo ich die Bauteile anlöten kann. Diese sind im Bild rechts rot markiert. Weitere Bilder in der Bildergallerie. Der Punkt für Pin fünf ist nicht klar zu erkennen, es ist die obere Durchkontaktierung. Die dazugehörige Leiterbahn ist recht einfach zu verfolgen. Am besten mit Durchgangsprüfer kontrollieren. Die Bauteile auf dem Gayle-Chip sind natürlich nicht mehr da.
Wichtig: der Nachbau und die Benutzung erfolgt auf eigene Gefahr!
VGA-Adapter
Auch ein nützliches Teil: der VGA-Adapter. AGA-Amigas sind in der Lage, Ablenkfrequenzen zu erzeugen, die den Anschluß eines normalen VGA-Monitors (PC-Monitor) erlauben. Dies ist z.B bei den Screenmodi "Multiscan" und "Euro72" der Fall. Für Monitore, die auch unter 30kHz synchronisieren kommt "DBPAL" auch in Betracht. Die höhere Auflösung gegenüber PAL macht sich besonders bei Textanwendungen positiv bemerkbar. Unter PAL ist es schwierig ein "l" von einem "i" zu unterscheiden.
Der hier vorgestellte Adapter unterscheidet sich von den im Handel erhältlichen insoweit, das er passiv ist. Trotzdem hat er bislang funktioniert. Unerfahrenen Bastlern ist der Kauf eines Adapters anzuraten. Wer aber mit einem Lötkolben umgehen kann, sollte keine Probleme haben.
Stückliste:
- 23pol SUB-D Buchse
- 15pol High-Density SUB-D Buchse
- Griffschale für 23pol SUB-D
- Griffschale für 9pol SUB-D (paßt auch bei 15pol HighDensity)
- etwas Draht oder Litze
- Lötwerkzeug und Zinn ect.
Schaltbild vom Adapter
Wichtig: der Nachbau und die Benutzung erfolgt auf eigene Gefahr!
BVision/CVPPC-Anschluß
Offensichtlich gehen die Anschlüsse für die BVision oder CyberVisionPPC des öfteren verloren oder kaputt.
Ich habe die Belegung mal ausgemessen und daraufhin den Plan rechts erstellt. Selbst gebaut habe ich das Teil zwar noch nicht, es sollte aber trotdem funktionieren. Zum Nachbau werden folgende Teile benötigt, die im jeden Elektronik-Geschäft erhältlich sein sollten. Alternativ ist das Material auch bei den Bezugsquellen erhältlich.
Stückliste:
- 10poliger Pfostensteckerverbinder
- 15pol High-Density SUB-D Buchse
- ca. 300mm 10poliges Flachbandleitung
- Lötwerkzeug und Zinn ect.
Es empfiehlt sich die unbenutzten Adern sechs und acht mit etwas Schrumpfschlauch oder ähnlichem zu isolieren. Die VGA bzw. 15polige High-Density-Buchse kann man bei Bedarf an ein Slotblech montieren. Hierfür ist noch entsprechendes Montagematerial notwendig. Wer mag, kann die einzelnen Adern an de Buchse noch zusätzlich mit etwas Heißkleber vor Bruch schützen.
Wem nur das Verbindungskabel von der Gfx-Karte zum VGA-Anschluß fehlt, quetscht einfach einen zweiten 10poligen Pfostensteckverbinder anstelle der 15poligen High-Density-Buchse.
Wichtig: der Nachbau und die Benutzung erfolgt auf eigene Gefahr!
Stromanschluß am A1200
Spätetens wenn der A1200 in den Tower kommt, ist meist auch soviel zusätzliche Hardware vorhanden, daß man mit den Standard-Netzteilen nicht mehr klar kommt. Kein Problem, schließlich ist ja in jedem PC-Tower ein starkes Netzteil drin. Nur, wie schließt man dieses am A1200 an? Wenn man ein Busboard hat, so besitzt dieses in der Regel einen Anschluß für PC-Netzteile. Wenn man aber keine Busboard hat, wird es etwas knifflig. Da ist wieder bastelln angesagt. Hier kurz ein paar hilfreiche Hinweise.
Farben AT-Netzteil
- schwarz = GND
- rot = +5V
- gelb = +12V
- blau = -12V
- weis = -5V (wird vom Amiga nicht benötigt)
- orange = PowerGood (wird vom Amiga nicht benötigt)
Rechts im Bild ist der originale Power-Anschluß der A1200 zu erkennen. Direkt dahinter befinden sich vier Drosseln, die Störungen von den Betriebsspannungen filtern sollen. Wer das original Netzteil nicht wegen des Steckers schlachten will, kann sich hier einen Anschluß anlöten. Dann brauch auch kein Kabel von innen nach außen geführt werden. Bei GND und +5V sollte man ruhig einen etwas kräftigeren Querschnitt wählen, als beim PC-Netzteil, den hierüber fließt der meiste Strom und nicht umsonst sind an den Powersteckern vom PC-Netzteil mehrere Adern und Kontakte dafür vorgesehen. Diese sollte man auch nach Möglichkeit nutzen. Als Steckverbindungen eignen sich Flachsteckverbinder, wie sie im KFZ-Bereich einsetzt werden. Auf guten Kontakt ist zu achten. Also nicht die billigste Quetschzange verwenden oder besser gleich Verlöten. Auch für Isolierung sollte man sorgen. Falls das PC-Netzteil irgentwann nochmal wonaders eingesetzt werden
soll, sollte man die P8/P9-Stecker nicht abschneiden, sondern lieber von den Adern aus verzweigen. Für diejenigen, die wissen, was sie tun, ist es natürlich eleganter direkt im Netzteil selber einen weiteren Anschluß anzulöten. Aber Vorsicht, daß sollte wirklich nur jemand tun, der genau weiß, was er da macht!
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