Amiga Retro Computing im Aachener Eurogress


Nachdem ich die Messe im letzten Jahr nicht besuchen konnte, war es diesmal für mich Pflichtprogramm in Aachen zu erscheinen. Aber was soll ich sagen. Die Messe, sofern man überhaupt noch von einerMesse sprechen kann, stand unter keinem guten Stern. Ich verzichte jetzt mal darauf, an dieser Stelle die Serie an kleinen und kleinsten Pannen aufzuzählen, denn meckern ist immer einfach. Zumal auch einiges nichts mit der Messe zu tun hatte, wie z.B. das hohe Verkehrsaufkommen und die Parkplatznot durch den Weihnachtsmarkt. Die Besucherzahlen schienen doch wieder einmal geringer ausgefallen zu sein. Die Räumlichkeiten waren auch nicht allzu üppig. Das Problem mit der schlechten Luft kennen wir ja schon aus Köln vom Mediapark.
Alles im Allen war es eine Gelegenheit, mal bei KDH, Vesalia oder den wenigen anderen Ausstellern einzukaufen oder sich das ein oder andere Produkt mal genauer anzusehen. Auch der direkte Kontakt zu den Entwicklern, wie z.B. Jens Schönfeld, war diesmal wieder möglich. Einzigstes Highlight waren die große Zahl anPegasos-Rechner zum ausprobieren. Die Freude daran wurde aber durch einpaar der schon erwähnten Pannen getrübt. So hatte man z.B. beim Klonen der Festplatten vergessen, Filme und ähnliche Testdateien mitzukopieren und der Router, der für die Internetverbindung sorgen sollte, ist schon vor Beginn der Messe gekillt worden.
Fazit - immer wenn man denkt, schlimmer kann es nicht werden, wird man eines Besseren belehrt. Bleibt nur zu hoffen, mit Erscheinen der neuen PPC-Betriebssysteme und der dazu gehörigen Hardware wird es dann hoffentlich wirklich besser.



World of Amiga 2000 im Mediapark inKöln


Wie bei mir schon üblich erfolgte der Besuch der Messe Samstags.Die Anfahrt klappte problemlos, wir fanden uns schnell in der Tiefgaragevom Mediapark wieder. Hier mußte jedoch die erste Hürdegenommen werden. Es galt einen Aufgang zu finden. Eine Auschilderungwäre sicher nicht verkehrt gewesen. Nachdem das richtigeGebäude dann auch gefunden und die obgligatorische Schlange an derKasse überwunden war, konnte es los gehen. DieAusstellungsräume waren nicht allzu groß, insgesamt war dieganze Messe überschaubar. Trotzdem waren die wichtigstenAmiga-Händler wie in Neuss vertreten und einem ausgiebigenEinkaufsbummel standen nur mal wieder die anderen Amiga-Fans im Wege.Für Seminare und Voträge waren im Gebäude nebenanentsprechende Räume vorgesehen. Diese waren teilweise auch sehr gutbesucht, besonders bei den OS3.9 Vorträgen fehlte es doch wieder anPlatz, auch wenn im Gegensatz zu Neuus ein Vielfaches an Besucherhinein paßte. Fleecy hatte leider nichts Sensationelles zuerzählen und es fand statt dessen mehr eine überflüssigeDisskussion über den Sinn und Unsinn von OS3.9 bzw. OS4.0 statt.Das häufige Wechseln des Gebäudes war einerseits etwaslästig, andererseits eine willkommende Abwechslung zu den etwasstickigen Räumen.
Das Treffen mit den anderen Usern aus dem AmigaNews-Forum hatmeinerseits leider nicht geklappt, aber ein paar Bekannte aus meinerChatrunde habe ich wie geplant getroffen. Auch die Gelegenheit mitHans-Jörg und Thomas Frieden von Hyperion zu plaudern habe ichgenutzt und HereticII auf Voodoo3 sieht sehr gut aus. Sehr zu empfehlen.Mit Voodoo dürfte HereticII auch auf einem A1200 endlich spielbarsein. (Wobei mein Overclocken schon eine Menge gebracht hat, aber nichtgenug.) Die Präsentation von Freespace durch Stefan Heuser hatleider nicht geklappt. Aber das Spiel scheint vielversprechend zu sein.Auch auf den langsameren Rechnern (A1200) sollte es gut laufen.
Meine Einkäufe waren eher bescheiden, OS3.9, eine Maus und as"HoneyBee" von CompetionPro (sehr gut für HereticII). Alles im allem hat die Messe sehr viel Spaß gemacht und einen hervorragenden Eindruck hinterlassen. Ich hoffe dieses Event war auch für die Aussteller ein Erfolg, sodaß wir auf eine Wiederholung im nächsten Jahr hoffen dürfen. Vielleicht finden sich dann noch ein paar Aussteller mehr. Zwei Messen in einem Jahr ist auch nicht schlecht, es wird der rasanten Entwicklung im Computerbusiness gerecht, auch wenn es im Amigasektor nicht ganz so schnell voran geht. Bis zum nächsten Mal.




Meine persönlichen Eindrücke vonder "World of Alternatives" 2000 in Neuss


Ich habe die Messe am Samstag besucht. Die Anfahrt verlief problemlos,die Stadthalle war mit der Anfahrtsskizze gut zu finden. Die Parkplätze vor der Stadthalle waren auch gratis, mal etwas anderes im Vergleich zu anderen Messeparkplätzen. Leider aber etwas zuwenig, wie sich bei der Abfahrt dann später herausstellte. Man mußte höllisch aufpassen, daß man nirgentwo aneckte. Zu Beginn der Messe bildete sich naturgemäß eine Schlange an derKasse. Die Halle selbst war etwas zu knapp und dunkel. Das Gedränge auf den Gängen war recht hinderlich. Man hätte mehr aus der Halle auslagern können. Der Platz dafür war da. Schön, das die wichtigsten Amiga-Händler und Hersteller mit ihren Ständen vertreten waren. Einem ausgiebigen Amiga-Einkaufsbummel standen also nur die anderen Besucher im Weg. Die Atari-Gemeinde machte allerdings einen eher schwachen Eindruck. Absolutes Highlight war der Vortrag von Bill McEwen über dieZukunft des Amigas. Der dafür vorgesehene Vortragsraum war abermindestens dreimal zu klein. Bill machte einen sehr gut gelauntenEindruck und nahm sich auch etwas Zeit für Fragen und Autogramme. Details dazu sind in den diversen Online-Magazinen nachzulesen. Petro war ebenfalls auf der Messe anzutreffen und gab auch fleißig Autogramme.
Für eine Messe war die Veranstaltung insgesamt aber etwas klein. Allerdings ist im Amigamark auch nicht mehr so viel los, als das man damit eine Messehalle füllen könnte. Hier bleibt mal wiederabzuwarten, was die Zukunft uns bringt.





Mein Besuch auf der Home Electronics World`99 in Köln

Leider muß ich all diejenigen enttäuschen, die an dieserStelle eine Aufstellung der präsentierten Neuigkeiten erwarten. Auch fällt dieser Besricht etwas kürzer aus, als geplant. Ich war in den Jahren 95, 96, 97 und 98 auf der Computer-Messe. Dieses Jahrwar eine sehr deutliche Veränderung zu spüren. Es waren lediglich eine handvoll Amigafirmen vertreten. Die Masse der Aussteller waren kleinere und mittlere Firmen, die sich mit Videobearbeitung beschäftigen. Aber auch die konnten die Halle nicht füllen. Sowar ein Teil abgesperrt und gar nicht für diese Messe genutzt. Die Gänge waren teilweise sehr breit angelegt. Oder vielleicht schien das auch nur so, weil sich die Zahl der Besucher stark in Grenzen hielt. Meiner Meinung nach liegt die Ursache in dem Themenwechsel der Messe. In den vergangenen Jahren waren sehr viele PC-User dort, um sich günstig mit Hard- und Software einzudecken. Das war diesmal nicht möglich. Bis auf wenige (CoolBits, ACT und Bühler-Elektronik) war nichts mit Hardware. Es waren nur ein oder zwei Aussteller mit PCbzw. nicht amigaspezifischer Hardware anwesend. So dürften auchAmiga-User, die eine neue Festplatte oder Speicher suchten, wohl kaumfündig geworden sein. Dank Schatztruhe, APC & TCP und Haage undPartner sah es softwareseitig etwas besser aus. Für Spielefans dürften die Stände von EPIC und TITAN interessant gewesen sein. Am Stand von Amiga konnte man die verschiedenen Amigagenerationen sehen und auch einige Hardware-Basteleien. So z.B. einen A500 (!) mitBlizzard 603e und AGA! über den (Un)Sinn solcher Erweiterungen kannman streiten. Das OS 3.5 war natürlich auch erhältlich. Höhepunkt, sofern es einen gab, war sicherlich der Auftritt von Annex.
Das lohnenswerte an dieser Messe dürfte die Möglichkeitgewesen sein, andere Amiga-User und Amiga-Größen, wie Petro,Annex, die Haage & Partner -Crew, etc. mal live zu sehen bzw. zutreffen.

Fazit
Ob dieser Event nächstes Jahr noch einmal stattfindet, ist, wie inden Amiga-News zu erfahren war, sehr fraglich. Ich sehe auch keinengrößeren Sinn mehr darin. Der Amiga-Teil der Messe hätteauch in einer Stadthalle oder einem größeren Zelt Platzgehabt. Aber wer weiß, was nächstes Jahr ist.
Vielleicht sehen wir uns ja auf irgenteiner zukünftigen"Amiga-Messe" :-))



Home | Heimat | RC-Car | Amiga | Messe | Amiga ist | Hardwarebastelleien | Übertakten | Stromversorgung | Bildergallerie | Winkeladapter | DAJoC | c't Lab | Kopfhörerverstärker | Löten | Widerstandsfarbcode | Bezugsquellen