Diese Tour könnte drei Namen tragen:

Himmelfahrt(skommando) (bei Uli abgeschrieben)
Vadderdaachsausflug (Das waren die meissten aber noch nicht)
Dreikommazwokilo (Das trifft die Sache am besten)



Wie sich alles zugetragen hat:


Wie immer fahren die Eva und ich wenige Meter an der VEBEG vorbei ins Wochenende. Nur dieses mal ist alles anders: Es ist Mittwoch und die VEBEG hat noch offen!!!!
Zusätzlich hat das Auto erhebliche Zündaussetzer, so daß der Parkplatz der VEBEG mir gerade recht kommt. So brauche ich keine Ausrede um anhalten zu dürfen. :-)
In den heiligen Hallen der VEBEG löst eine Rechteckige Bratpfanne mit 40Litern Inhalt meinen Kaufreflex aus.
Diese Bratpfanne löst auch gleichzeitig die Probleme am Auto. Während der Nachhausefahrt reift in meinem Kopf schon ein Bratpfannenhalter heran. Ich habe bis zur Abfahrt in den Meißner noch zwei Tage Zeit, da für Mittwoch Nachmittag bis Freitag Mittag noch ein Schafport, ein Schafzaun und eine runde mit der Raupe im Bach vorgesehen ist.
Vierkantmaterial von einem alten Regal, verzinktes Erdungsband und ein Stück Kette reifen zu einem Bratpfannenhalter heran, der sich so zusammenfalten läßt, daß er in der Pfanne seinen Platz findet.
Nun läßt sich nicht mehr verbergen, daß ich es sehr ernst meine. In der knappen Zeit schneide ich noch schnell ein paar Gewinde und betätige mich als Sklaventreiber beim Martin um alles pünktlich fertig zu bekommen. Am Freitag morgen überlegen wir wie viel Fleisch zehn Leute essen. Da wir keine Ahnung haben geht die Eva in die Metzgerei Hensel und fragt nach einem Rollbraten für 10 Personen. Sowas haben die natürlich nicht einfach in der Auslage herumliegen und es muß also angefertigt werden. Normalerweise muß man sowas einen Tag vorbestellen, man hat aber ein einsehen. Nach ca. einer halben Stunde kann die Eva einen
dreikommazwo kilogramm

schweren Rollbraten abholen.

Am Freitag Nachmittag fahren wir los in Richtung Großburschla. Dort soll an der Kirche der Treffpunkt sein. Um ca. 19:00Uhr rufe ich aus Burschla mal auf Ulis Händi an: Der ist wegen einer Panne an der Ölablasschraube erst jetzt am abfahren. Ich rechne aus, daß es knapp werden könnte einen schönen Platz vor einbruch der Dunkelheit zu finden. Wir finden eine ebene Stelle, die zwar nicht sehr schön ist aber dafür auch in der Nacht noch zu finden ist. Wir geben per SMS die GPS-Koordinaten durch, warten noch zwei Stunden und entzünden schon einmal das Grillfeuer. Dies hat sich als gutes Timing erwiesen, denn pünktlich zur besten Glut kommt der L60 mit Anja und Uli sowie der Robur mit Katja und Andre als Wekstattwagen mit Monteur an Bord.
Nach ein paar Steaks und ein paar Biers verschwinden alle bis auf den Hund im Traumland. Am nächsten Mittag wollen wir uns mit dem Stefan am Grenzmuseum in der nähe treffen. Weil wir wissen, daß wir langsam sind machen wir uns rechtzeitig auf den Weg. Nach dem wir auch noch einen Supermarkt und einem Baumarkt besucht hatten treffen wir den Stefan, der auch gerade erst angekommen ist.
Trotzdem das Grenzmuseum eher ein Technikmuseum ist bleiben wir recht lange dort. Durch den großen Hunger bleibt für größer Ausflüge ins Umland keine Zeit und wir suchen uns einen Platz. Der Stefan hat wie immer einen excellenten Riecher für eine schöne Gegend. Wir parken noch ein paarmal um bis alle einverstanden sind.
Jetzt beginnt das große Braten. Es werden leckere Salate kreiert, Zwiebeln geschält und der Rollbraten angebraten. Nach zwei Stunden sind die ersten Biers leer, der Braten gar und auch der Martin mit Michael eingetroffen. Den Rest des Abends wird gegessen, getrunken und Benzingespräche geführt.
Am nächsten Morgen ist nach einem ausgiebigen Frühstück schon die Abreise dran. Wir fahren die ganze Strecke über Landstraße nach Hause, weil wir Angst vor Staus haben.
Rückblickend haben wir nicht viel unternommen, aber die Gegend ins Herz geschlossen ---- wir fahren mal wieder hin.


















Leider ist der Film noch in der Kamera, so daß es einige Zeit dauert, bis er auch noch zu bewundern ist.