| Donnerstag, den 12. April 2001 | |
|---|---|
| 7:30 | Ich soll dem Heizungsmann aufschließen. |
| 8:30 | Er kommt! Ich bin kurz davor die Geduld zu verlieren da noch was anderes vor habe! |
| ca. 13:30 | Ich hole die Eva ab und stehe auf der Fahrt nach Lißberg im ersten Stau. |
| ca. 16:00 | Wir sind endlich in Lißberg |
| ca. 16:04 | Der Tom kommt gerade mit seinem Mercedes und wir sind noch nicht fertig. Wie peinlich! |
| bis 18:00 | Wir sind jetzt fertig und verladen die Boote in Gedern |
| 22:00 | Der Stau hat sich von Alsfeld bis Erfurt gezogen. Der Uli will noch weiter
fahren, aber ich kann nicht mehr ...... Wir entschließen uns am nächsten Morgen früh aufzubrechen. |
| 23:00 | Das letzte Bierchen und ab ins Bett. |
| 5:30 | Wecken |
| 6:00 | Der IFA springt durch die Experimente mit Salatöl fast nicht an! |
| 6:15 | McDonalds hat noch nicht geöffnet :-( |
| 6:17 | Die Tankstelle auch noch nicht |
| 6:25 | Jetzt haben wir getankt und sind auf der Piste |
| 7:30 | Endlich ein Big Brekfast bei McDonalds |
| 9:29:00 | Ich sehe wie unter Ulis Auto kleine schwarze Bröckchen hervorkommen |
| 9:29:05 | Jetzt hört man etwas.... |
| 9:29:20 | Jetzt sieht man nichts mehr, da der Uli seinen Laster und zwei weitere Fahrspuren mit weißem Nebel tarnt. |
| 9:30:00 | Das Loch was wir im Motorraum entdecken ist noch sehr klein. Die gesamten Ausmaße lassen sich noch nicht einml erträumen ...![]() |
| 10:00 | Die Ölflut ist einigermaßen eingedämmt |
| bis 10:30 |
Bis jetzt haben wir auf den ADAC gewartet, der sich nun weigert durch sein Blinklicht das Ankuppeln zu sichern. Danke dafür! |
| 11:00 | Der Verkehr hat so stark nachgelassen, daß wir ankuppeln und den IFA in ein Industriegebiet ziehen konnten.
|
| bis 13:00 |
Wir nehmen die beiden Speicherfedern der Handbremse außer Betrieb und
bauen die Kardanwellen aus um abschleppen zu können. Außerdem lassen wir
der Umwelt zur liebe noch das restliche Öl und Wasser ab. Dabei leistet der
neue Bräter gute dienste.![]() ![]() |
| ab 13:30 | Wir haben es über Landstraße bis zum Burger King geschafft und essen zu Mittag |
| ca. 18:00 | Wir kommen auf Ulis Hof an. Dadurch, daß die Apschleppstange in einem ungünstigen Winkel steht und der L60 nicht bremsen kann verbiegt die Abschleppstange nicht nur sich selbst, sondern hinterläßt an beiden Fahrzeugen einen bleibenden Eindruck. |
| bis ca. 18:30 | Die beiden Laster werden unter Zurhilfename eines dritten entknotet. |
| Samstag | |
| 9:30 | Wir sind mit dem festen Willen aufgestanden an diesem Tag zu paddeln. |
| 10:30 | Jörg treibt die Leute an, endlich das Boot, die Paddel und Schwimmwesten einzupacken, um endlich auf der Unstrut paddeln zu können. |
| 11:15 | Alles Notwendige ist eingepackt und die Fahrt kann losgehen. |
| 12:45 | Das Boot wird jetzt mit einem elektrischem Gebläse aufgeblasen. Für eine gute Stabilität des Bootes wäre jetzt eigentlich ein Blasebalg nötig; diesen hatten wir natürlich vergessen.![]() Cheeeeeeeeeese |
| 13:30 | Mit einem labbbriggen Boot und unbequemen Schwimmwesten beginnen wir unsere Paddeltour. |
| 16:30 | Wir sind heil am Ziel angekommen. Wie durch ein Wunder ist kein Passagier über Bord gegangen und auch das Wetter hatte ein Einsehen mit uns. |
| 16:15 | Die Luft im Boot muß abgelassen werden. Paddel werden im Auto verstaut und wir dürfen uns endlich von den Schwimmwesten befreien.
|
| 17:00 | Mit einem riesigen Hunger machen wir uns auf den Weg zurück nach Erfurt. |
| 18:15 | Wir sind in Erfurt angekommen und freuen uns alle auf gegrillte Würstchen und Bier. |
| 24:00 | Hier endet ein feucht - fröhlicher Tag! |
| Sonntag | |
| 6:30 | Wir wollen damit beginnen den Motor auszubauen, aber in Wirklichkeit träumen wir das nur. |
| 9:30 | Der Ralf weckt und zum Frühstück. Ich schaue aus dem Fenster und sehe Menschenmengen um den IFA herumstehen. Ist der Motor schon raus? |
| 9:35 | Nein, er ist noch drin! Schade! Aber was sehe ich da? Ein heller Schein im Motor? Hat der Uli mal wieder die Kurbelgehäuseinnenbeleuchtung nicht ausgemacht? Oh! auf der anderen Seite ist ja ein ebenso großes Loch! Das sehen wir erst am dritten Tag, nachdem das Fahrerhaue gekippt wurde. |
| 9:40 | Auf den Schreck und zur Stärkung einen Kaffee und viele Brötchen - wir wollen ja den Motor mit Muskelkraft rausnehmen. |
| 11:00 | Der IFA wird in die Werkstatt gedrückt. Ralf unten der André rechts ich links. Jeder schraubt wie der Teufel. Der Tom ist der wichtigste Mann. Er koordiniert das viel zu knappe Werkzeug. |
| bis 13:00 | Wir haben und selbst übertroffen :-) Der Motor hängt am Flurförderfahrzeug (Gabelstapler)
Wer genau hinsieht kann "durch und durch" schauen
Der L60 ohne sein Herz
Der Herr Motorkiller selbst! |
| ab 13:00 | Jetzt wird nicht mehr viel geleistet. Wir versuchen die Ursache zu finden, leider ohne Erfolg. Wir sehen davon ab den "Ersatzmotor" einzubauen. Da hat es mal reingeregnet. Es braucht eine größere Inspektion um sicherzustellen, daß er auch läuft. |
| 16:00 bis ca. 20:00 |
Wir fahren ohne Stau nach Hause und laden unterwegs in Gedern noch die Boote ab Ohne Zwischenfall kann diese Heimfahrt natürlich nicht ablaufen: In der Gegend von Waltershausen fällt im strömenden Regen der linke Wischerarm ab. Da er aber nur abgefallen und nicht verloren ist, kann ich aus zwei Wischerarmen einen linken bauen, damit ich wenigstens auf der Fahrerseite etwas sehe. |
| Ostermontag | |
| 10:00 | Wir frühstücken gemütlich, danach geht Jörg in seine Bastelwerkstatt und Eva himmelt ihre Schafe an. |
| 11:30 | Wir machen uns auf den Weg nach Gedern, da wir dort zum Mittagessen eingeladen sind. |
| 12:45 | Während des Essens bekommt Eva einen Anruf. Nachdem sie den Hörer auflegte, schreit sie hysterisch auf, da sie gerade erfahren hat, daß ein Schaf völlig unerwartet ein Junges bekommen hat. |
| 13:00 | Das gemütliche Essen ist gelaufen. Eva ist vor Freude völlig außer sich und will hektisch zurück zu ihren Schafen. |
| 13:30 | Die Fahrt geht zurück zur Neumühle. |
| 13:45 | Eva reißt die Tür zum Schafstall auf und stürmt direkt auf das neugeborene Lamm zu.![]() ![]() |
| 14:00 | Am liebsten würde Eva das Lamm nicht mehr aus den Händen geben, doch sie läßt sich davon überzeugen, daß Mutter und Kind nach einer Geburt viel Ruhe brauchen. |
| 14:30 | Die Überlegungen nach einem Namen für das Lamm beginnen. Eva hat die Idee das Neugeborene Uli zu nennen. Denn nur durch das Motor - Unglück von Uli sind Jörg und Eva jetzt schon wieder zurück und können das kleine Schaf bewundern. Danke Uli! |
| Nachtrag 11.+12. Mai |
|
| Fast genau einen Monat nach dem Herzversagen von Ulis L60 haben wir
seinem Laster ein neues Herz eingepflanzt. Innerhalb von 1 1/2 Tagen wurde
das Spenderorgan dem ehemaligen Braunkohlelaster entnommen und in Ulis Laster
eingesetzt. Dank sechs neuer Kopfdichtungen schlägt es wieder im
Die ganze Aktion war wie ich finde eine koordiniertes Schrauben. Die Schraubenschlüssel hatten der Andre, der Jääscher und ich in der Hand. Die Fäden aber hatten die Anja, der Uli und der Ralf in der Hand. Sie haben auch großartiges geleistet. Sie mussten nicht nur den Tag der offenen Tür der Firma Kakteen-Haage über die Bühne bringen, sondern uns auch noch verpflegen. Die 1 1/2 Tage waren also nur zu schaffen weil alles Hand in Hand lief und der Andre seine Abfahrt um einen Tag verschoben hat. Ich hätte meinen Aufenthalt sonst noch einen Tag verlängern müssen. Die ganze Ostertour hat mir außer dieser "Schrauber-Anekdote" auch noch ein neues Projekt eingebracht, über dessen Fortschritt ich in einer art Tagebuch berichte. |
|