Einsteins falsche Annahme der Relativität der Gleichzeitigkeit zeigt wieder mal
ganz deutlich, dass er den Schein mit dem Sein verwechselt hat. Seine Behauptung,
dass es von dem Beobachter abhängt, ob 2 Ereignisse gleichzeitig stattfinden oder nicht,
lässt sich recht einfach als ein Irrtum entlarven.
Die RT besagt diesbezüglich Folgendes: Zwei Ereignisse, die für einen ruhenden Beobachter
gleichzeitig sind, sind für einen anderen Beobachter, der sich von einem Ereignis zu dem anderen
bewegt, nicht mehr gleichzeitig. Dies lässt sich eindeutig widerlegen, indem man die
2 Ereignisse mit einem 3. Ereignis verknüpft.
Ein Beispiel, wie es sehr wohl eine absolute Gleichzeitigkeit geben kann:
Man nehme 2 identische Kanonen, richte sie in ein paar Kilometer Entfernung aufeinander,
in einem Winkel von 45° nach oben. Die Kanonen sind mit gleich langen Kabeln mit dem Auslöser
verbunden, der sich seitlich von der Mitte zwischen den Kanonen befindet, womit ein synchrones
Abfeuern ermöglicht ist.
Damit das Ganze auch wirklich synchron ist, platziert man die Kanonen quer über den Äquator,
und man feuert die Kanonen an einem absolut windstillen Tag ab, um die Uhrzeit wenn die Sonne
mitten zwischen den Kanonen steht.
Und selbstverständlich auch zu dem Zeitpunkt, wenn die Geschwindigkeiten der beiden Kanonen
gegenüber dem Zentrum der Galaxie gleich sind, und die Gesamtmasse des Universums sie gleich
stark anzieht.
Nur damit niemand auf den dummen Gedanken kommt,
dass man Ereignisse nicht synchronisieren kann ...
Es gibt 3 Beobachter:
- Joe, der hinter dem Auslöser steht,
- Isaak, der etwas abseits in einem Strandkorb sitzt, und
- Albert, der in einem Auto mit 1/4 c in Richtung zur 2. Kanone fährt.
Jetzt drückt Joe auf den Knopf. 
Joe sieht die Kanonen gleichzeitig feuern, und er sieht wie die Geschosse sich in
der Luft über dem Mittelpunkt treffen, mit einem hellen und lauten Boom!
Für ihn ist der Fall klar; hätten die Kanonen nicht gleichzeitig gefeuert,
dann hätten die Geschosse niemals einander treffen können.
Isaak sieht die Kanone 1 zuerst feuern, also vor der K 2, aber er weiss
dass es an den unterschiedlichen Entfernungen zwischen ihm und den Kanonen liegt,
und wundert sich überhaupt nicht, dass die Geschosse einander doch treffen.
Albert dagegen sieht die Kanone 2 zuerst feuern, und ist völlig überrascht, als er
dann die Geschosse doch einander trefen und explodieren sieht. Daher versucht er, es
mit Längenschrumpfung und Zeitdehnung zu erklären, weil er nicht versteht dass dieses
"wundersame Phänomen" nur an seiner momentanen Entfernung zu den Kanonen liegt.
Das Einzige, was bei Albert anders ist als bei Isaak, also was Alberts
Geschwindigkeit bewirkt, ist dass für ihn das Abfeuern der K 1 länger zu dauern scheint.
Er sieht ihr Mündungsfeuer länger als das von der K 2. Aber das merkt er gar nicht, und
weiss auch nicht dass es auch daran nichts Relativistisches gibt ...
Die Moral von der Geschichte (für die, die keinen gesunden Menschenverstand haben):
Wenn die beiden Kanonen nicht absolut gleichzeitig feuern würden,
dann würden ihre Geschosse sich nicht treffen.
Ganz egal wer was sieht. Weil Schein nicht Sein ist ...
© 2006 Josef Braunstein