Gerade seit dem unglückseligen Einstein-Jahr, mit dem die Wissenschaft zu einer weiteren
Unterhaltung für die Massen degradiert wurde, werden die absurdesten Märchen um die
Relativitätstheorie gesponnen. Dem Volk wird vorgegaukelt, dass es ohne RT so gut wie
gar keine Technik geben würde, und das völlig arglose Volk kauft das ganze blind ab.
Es wird ganz ungeniert behauptet, die Relativitätstheorie wäre "experimentell bestens bestätigt"
(laut den denkunfähigen Diletanten von Wikipedia), oder "tausendfach bewiesen", was alles
schlicht und ergreifend FALSCH ist.
Es gibt KEINEN EINZIGEN stichhaltigen Beweis für die Richtigkeit der RT.
Alle angeblichen Beweise dafür sind entweder frei erfunden, oder eine Fehlinterpretation, oder sie lassen sich auch nicht-relativistisch erklären. Das Einzige, was es ohne RT nicht gäbe, sind die Märchen über ihre angeblichen Wichtigkeit ...
Ein Uni-Dozent aus Österreich will angeblich wissen, mit welcher Frequenz
die Uhren in den GPS-Satelliten laufen, als ob er bei deren Konstruktion mitgemacht hätte,
oder als ob das amerikanische Verteidigungsministerium ihn die Baupläne einsehen liess.
Seine Behauptung, man würde die Satellitenuhren wegen der relativistischen Effekte nicht auf
die Frequenz von 10,23 MHz eichen, sondern um 0,000000004547 MHz weniger, ist bereits aus
technischer Sicht höchst fragwürdig.
Dazu liefert er noch eine völlig absurde Berechnung, bei der die ART der SRT widerspricht,
was aber auf keinem Fall passieren darf, weil es eigentlich ein Beweis dafür ist, dass eine der
Theorien falsch sein muss. Darüber hinaus darf man beim GPS die SRT gar nicht anwenden,
weil die Satelliten sich nicht geradlinig bewegen, sondern die Erde umkreisen, und die SRT nur für
kräftefreie, gleichförmige und geradlinige Bewegung gilt. Aber das weiss ja nicht jeder ...
Dabei funktioniert das GPS gar nicht sooo kompliziert: Der Gang der Uhren in den Satelliten wird ständig mit
der Uhr im Kontrollzentrum verglichen, und die Abweichungen, egal wodurch sie entstehen, werden
einfach korrigiert, indem man die Satelliten-Uhren per Funk nachstellt. Und das war´s auch schon.
Die Teilchenphysiker erzählen mehr Märchen als die Gebrüder Grimm.
Da wird von Messungen mit einer Präzision geredet, die technisch überhaupt nicht machbar ist,
aber auch das weiss ja nicht jeder ...
Dann wird behauptet dass die relativistischen Effekte (Massenzunahme, Längenkontraktion und Zeitdilatation)
in den Teilchenbeschleunigern experimentell nachgewiesen wurden, was sogar doppelt unmöglich ist.
Weil die Formeln für diese Effekte (genau so wie beim GPS) NUR für kräftefreie, gleichförmige und geradlinige
Bewegung gelten, also für unbeschleunigte Objekte im schwerelosen Vakuum.
Und wenn diese SRT-Formeln dann (angeblich) mit Werten bestätigt werden, die bei beschleunigten Teilchen
im Gravitationsfeld der Erde (angeblich) gemessen wurden, dann ist das entweder unglaublich inkompetent,
oder unglaublich verlogen. Dieses Ignorieren der Geltungsbereiche ist inzwischen, besonders in der
theoretischen Physik, ganz alltäglich geworden.
In einer Wissenschaft, deren Aufgabe angeblich das Beschreiben der Vorgänge in der Natur sein soll,
interessiert anscheinend nicht mehr, ob ihre Aussagen und Formeln den Beobachtungen
der Natur entsprechen oder nicht ...
A. Eddington hat bei der Sonnenfinsternis 1919 Photos von der Sonne und
den umliegenden Sternen gemacht, auf den eine Lichtablenkung zu sehen ist, die nach Einstein doppelt so gross
sein soll, wie nach Newton. Mit diesen Photoplatten hat Eddington dann angeblich festgestellt, dass Einsteins
Berechnung genau den richtigen Wert lieferte, nämlich 1,7 '' statt 0,8 ''
Was aber völlig unmöglich war, weil der Unterschied viel zu klein gewesen wäre, um ihn auf diesen
Photos messen zu können. Sogar Einstein selbst gestand in seinem Buch "Über die s. und die a. RT", dass
es da um "nur wenige hundertstel Millimeter" ging. Dabei wurden auch noch alle störenden Effekte, wie die
Lichtbrechung in der Korona der Sonne einfach ignoriert. Also ist das Ganze absolut lächerlich.
Man hat die klassische Physik also nur deshalb verworfen, weil es beim Vergleichen von ein paar Photos von
den selben Sternen angeblich ein paar Abweichungen von ein paar hundertstel Millimeter gab ...
Für die Myonen wird behauptet dass sie nur in der oberen Atmosphere
entstehen, und weil man sie, bei ihrer mittleren Lebensdauer von 2,2 µs auch auf der Erdoberfläche vorfinden
kann, wird daraus ein Beweis für die Zeitdilatation fabriziert. Wenn man die Sache aber genauer anguckt, dann zeigt
sich dass sie als Beweis nichts taugt. Es ist alles nur Spekulation aufgrund von ein paar Labor-Spielereien.
Man hat kein einziges Myon tatsächlich von der oberen Atmosphere bis zu Erdoberfläche verfolgt,
geschweige denn seine Geschwindigkeit auf dieser Strecke gemessen. Das übliche Ignorieren des Geltungsbereichs
der SRT kommt auch noch hinzu. Und, selbst wenn es tatsächlich stimmen sollte, dass die Myonen diese 10 km in
2,2 µs schaffen, dann bleibt immer noch die ganz einfache Erklärung, dass sie dann eben schneller als Licht sind ...
Auch die anderen "Beweise" sind genau so an den Haaren herbei gezogen, oder sogar gänzlich erfunden.
So wie die angeblich nur relativistisch erklärbare Periheldrehung des Merkur, oder die Behauptung "es gäbe
keine Computer, Handys und sonstige Elektronik ohne RT". Darauf könnte ich auch noch detailliert eingehen,
aber das Thema scheint, nach dem fehlenden Feedback zu urteilen, kaum jemanden zu interessieren.
© 2007 Josef Braunstein