Witchblade


    Im März und April 1999 sind Comics zu Tomb Raider und Witchblade veröffentlicht worden. Doch um was handelt es sich bei der »Fictional Beauty«? Die Witchblade-Comicserie, die sich mittlerweile zu einer der angesagtesten Serien weltweit entwickelt hat - in Amerika kam jüngstens erst ein Witchblade-Film ins Fernsehen - wurde von Marc Silvestri, David Wohl, Brian Haberlin und Michael Turner ins Leben gerufen. Die Witchblade selber ist eine alte Waffe in Form eines Handschuhs, die ein eigenes Bewusstsein besitzt. Sie selbst sucht sich ihren Träger aus, wobei dies bisher nur Frauen waren. Der Handschuh selbst besitzt unendliche Kräfte mit ungeheurer Zerstörungskraft. Die Trägerin der Waffe lenkt diese, wie sie selbst auch von der Waffe gelenkt wird. Die jüngste Trägerin der Waffe ist Sara Pezzini. Sara lebt in New York und ist so eine Art weiblicher Dirty Harry.

    Den Fusstapfen ihres Vaters folgend arbeitet sie als Polizistin bei NYPD. Sie hat einen sehr starken Willen und benutzt stets sehr unorthodoxe Methoden um die Verbrecher zur Strecke zu bringen. Dies missfällt vor allem ihrem Partner Jake und ihrem Chef Joe Siry, da zwischen Sara und ihm eine Art Vater-Tochter-Beziehung entstanden ist, nachdem Saras richtiger Vater gestorben war. Seitdem Sara von der Witchblade als neue Trägerin auserwählt wurde, sind verschiedene Gruppierungen an Sara und der Witchblade interessiert, darunter der chinesische Mafia (Yakuza), die Regierung und einer der mächtigsten Männer der Welt, Kenneth Irons. Das Ränkespiel zwischen den einzelnen Grupperiengen stellt einen der interessantesten Aspekte der Witchblade-Serien da, und es

    sind immer noch nicht alle fragen geklärt. Der Autor selbst sieht den Erfolg von Witchblade vor allem in dem starken und facettenreichen Charakter Sara Pezzini. Trotz der schwierigen Umstände in denen sie aufwuchst und immer noch lebt - der Vater ist Tod, sie hat keine Familie mehr, sie opfert sich für ihre Arbeit auf und hat keine Zeit für ein Privatleben- gibt sie niemals auf und steht zu ihren Fehlern.