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Leitbild
Im ASVZ vertreten die Leiter
folgende Grundprinzipien:
Es wird grossen Wert darauf
gelegt, dass in einer Selbstverteidigungssituation die Abwehrtechniken
im Rahmen der Verhältnismässigkeit bezogen auf die Schwere
des Angriffs bleiben. Zur Vermeidung eines Notwehrexzesses ist daher
eine Güterabwägung unerlässlich.
In den Trainings werden Verhaltensweisen in kritischen Situationen und
mögliche Reaktionen
behandelt, sowie den
rechtlichen Aspekten Rechnung getragen.
Sicherheit in den Trainings
stehen an oberster Stelle: Am Anfang der Trainingsstunden sorgt ein
ausgiebiges Aufwärm- und Stretchingprogramm mit
Kräftigungselementen für die optimale physische Vorbereitung
im Hinblick auf die beanspruchten Körperpartien bei der
Ausführung der vermittelten Techniken.
Auf diese Weise wird das Verletzungsrisiko minimiert, bei
gleichzeitiger Erhaltung der Kondition.
Bei ASVZ wird Ju-Jitsu in
verschiedener Hinsicht "offen" praktiziert:
Techniken aus anderen Kampfsportarten können auch hier Anwendung finden, solange sie mit dem Leitbild vereinbar
und zur Selbstverteidigung zweckdienlich
sind.
Ju-Jitsu im ASVZ wird nicht als eine Club-Tätigkeit
angeboten, sondern als "freies Training" - daher wird auf die in Budodisziplinen üblichen
formellen Gruss- und anderen Ritualen weitgehend verzichtet. Regeln und
Verhalten in einem Dojo werden jedoch hochgehalten.
Bis auf Weiteres sind keine Teilnahmen an sportlichen Wettkämpfen
(Ju-Jitsu-Turniere, -Meisterschaften) vorgesehen.
Allgemeines
zum Training
Die Trainings finden in
Sporthallen auf Turnmatten statt, Kurse für
Einsteiger und für Fortgeschrittene sind an verschiedenen
Wochentagen eingeteilt, für die Teilnahme ist keine Anmeldung
nötig.
Für Anfänger werden
keine speziellen Vorkenntnisse
vorausgesetzt.
Bequeme Sporttenues oder Trainer reichen für die Teilnahme
völlig aus.
Es wird empfohlen, während mindestens 2 regulären Semestern den Einsteigerkurs zu besuchen, bevor
man zu den Fortgeschrittenen wechselt.
In den Fortgeschrittenen-Kursen
werden Grundfertigkeiten der Hebel-, Schlag-, Wurf- und Fallschule
verlangt. Trainingsleiter
können nach einer
Beurteilung über die Fähigkeiten eine Empfehlung für den
vorgängigen Besuch der Einsteigerkurse aussprechen. Das Tragen
eines Kampfanzuges (Judo-/Ju-Jitsu Gi) ist im
Fortgeschrittenen-Training Pflicht.
Das Training bei den Einsteigern ist ausgerichtet auf Anwendungen der Selbstverteidigung.
Dabei wird ein Auszug einiger Techniken gezeigt, im Sinne eines
Überblicks
auf mögliche Situationen im Alltag, die entsprechenden Reaktionen.
Darauf
aufbauend wird bei den Fortgeschrittenen spezifisch Ju-Jitsu vermittelt.
Grundbegriffe, Namen und Prinzipien sind im Hinblick auf Gurtprüfungen
stufengerecht zu erlernen.
Während den Semesterferien
werden die beiden Kursklassen zusammengelegt, Ferientrainings finden also für
beide Stufen zu gleichen Zeiten statt.
Detailierte Angaben hierzu unter Trainingsdaten.
Das Training beim ASVZ wird grob
in drei Gliederungen eingeteilt,
Abweichungen bleiben vorbehalten: