Dt. J.-Ch. VDH und Club, Dt. Ch. VDH und Club, Veteranen-Ch.

 

DONALD DUCK VOM TWISTESEE

 

 

Geb.: 09.10.1994                Gest.: 04.02.2006

 

 

                                             

                                                                                                   Donald mit seinem ersten Sohn Aaron von den Diemelfüchsen

 

 

 

 

Donald kam am 01.04.2002 zu uns. Sein Frauchen Frau Barbara Schwartz war verstorben und hatte vorher noch ein neues Zuhause für alle Hunde gesucht.

Ich kannte Donald bereits seit längerem, aber meinen Mann galt es zu überzeugen. Seiner Ansicht nach kläfften Shelties den ganzen Tag, das wollte er sich eigentlich nicht antun. Als dann Donald aber bei uns war fragte mich mein Mann nach zwei Tagen: „Kann er auch bellen?“ Natürlich konnte er, aber nur ganz selten. Er lebte sich sehr schnell ein und war in kürzester Zeit der Liebling der Familie. Wenn wir ihn mal für kurze Zeit abgeben mussten, dann wollten ihn alle haben, so dass es bald Streitereien gab. Er war überall, wo er hinkam, der absolute King. Mit seiner freundlichen Art war er bald der Liebling im Dorf. Selbst in der Grundschule meines Sohnes Maik war er mal mit zum Unterricht. Der Klassenlehrer von Maik hätte ihn am Liebsten mit nach Hause genommen. Er hat wirklich viel für den guten Ruf dieser tollen Hunderasse getan! Selbst wildfremde Menschen wurden von ihm begrüßt, wie jahrelange Freunde. Alle liebten ihn! Aber ich am meisten.

Als er krank wurde, traf mich die Diagnose -Milzkrebs- wie ein Schlag. Ich habe mein Möglichstes getan, um ihm die letzten Wochen so schön wie möglich zu machen. Irgendwann wollte er nicht mehr richtig fressen und ich überlegte, ob nicht ein zweiter Hund als Futtermeister das richtige wäre. So kam dann Paco zu uns. Die Beiden verstanden sich von vornherein prächtig! Donalds Appetit stellte sich wieder ein und in der letzten Woche, die die beiden leider nur noch zusammen hatten, lebte er richtig auf. In der letzten Nacht haben sie noch zusammen im Körbchen gelegen und gekuschelt. Als ich dann am Morgen merkte, dass es Donald schlechter ging, sind wir sofort zum Tierarzt. Die Milz war eingerissen und das Blut schon in der Bauchhöhle. Für mich gab es nur noch einen Liebesbeweis für meinen Superhund! Er schlief ganz sanft in meinem Arm ein.

Aber alle können sagen was sie wollen, er hat gewartet, bis ein würdevoller Nachfolger da war und seine Familie beschützte.   

   

 

 

                

           Donald als Halbstarker                                                          Donald im Klee

 

 

 

                                               

 

                                                                               

                                                                               Donald im Ater von 10  1/2 Jahren