| Über uns: Am 10.4.2009 startete mit cROSSIng the bridge eine neue Veranstaltungsreihe in Hannover-Limmer. Der Name der Reihe steht sinnbildlich für die Unterquerung des Westschnellwegs, der das eher gemütliche Limmer von Hannovers Szenestadtteil Linden trennt. Gleichzeitig beinhaltet cROSSIng the bridge auch den Ort, nämlich die Kaffeebar Rossi, strategisch günstig gelegen an der Straßenbahnhaltestelle „Wunstorfer Straße“, direkt am Eingang zum Stadtteil Limmer. Die
Initiative
limmer-x,
bestehend aus
den Hannoverschen Lesebühnenliteraten Tobias Kunze, Johannes
Weigel und Kersten Flenter,
hat sich zum Ziel gesetzt, nicht nur die Lindener unter der
Schnellwegbrücke
hindurch nach Limmer zu locken, sondern gleichzeitig auch den
Limmeranern jeden
2. Freitag im Monat einen kulturellen Leckerbissen der Extraklasse
zu
servieren. Kontakt: Wenn
Du
auf
dem
Laufenden
bleiben möchtest, sende eine Email an mail at
jweigel.de oder verwende dieses Kontaktformular: http://home.arcor.de/jweigel/contact.html Du erhältst dann genau einmal im Monat eine Email mit den aktuellen Auftrittsterminen der Lesebühne "Nachtbarden", der Lesereihe "cROSSIng the bridge" und ab und zu einem Hinweise über Lesungsveranstaltungen in Hannover außer der Reihe. Mehr nicht? Mehr nicht! Probier's aus! Initiative limmer-x, c/o - Tobias Kunze, Tel. 0177-8942903 (Mail: tobione at gmx.de) - Kersten Flenter, Tel. 0511-27060950 (Mail: k.flenter at gmx.de) |
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8.1.2009: FCKW! Die Vollgas-Leseshow - Kersten Flenter,
Henning Chadde, Tobias Kunze und Johannes Weigel (alle H)
Die
Lesebühne
mit
literarischem
Treibhauseffekt und Atmosphäre
FCKW -- Flenter,
Chadde, Kunze, Weigel. Seit Jahren stehen diese Namen
für die Créme de la Créme der hannoverschen Lesebühnenszene. Monatlich
in Sachen Live-Literatur bei OraL, den Überholspurpiraten und den
Nachtbarden tätig, vereinen die vier Ausnahme-Wortsportler nunmehr
erstmals ihre Kräfte in einer gemeinsamen Leseshow, um dem
literarischen Feuchtbiotop der Landeshauptstadt ordentlich einzuheizen.
Mit jeder Menge Fun, Charme, Karacho und Wahrhaftigkeit bringen sie das
Meinungseis ihres Publikums in sekundenschnelle pointiert-hintersinnig
zum Schmelzen und alle Erwartungsdämme mit einem sexy Augenzwinkern zum
Bersten.
Fluorchlorkohlenwasserstoff
war
gestern.
Heute
steht FCKW für
Hochgeschwindigkeits-Wortsport mit Vollgas und heiße literarische
Treibhauseffekte mit dichter Beobachtungs-Atmosphäre. Kurz: FCKW rockt
-- Ihre Gehirnzellen. Damit Sie auch morgen noch nachhaltig zuhören
können.
11.12.2009: Lesung mit Atmosphäre – Hartmut
El Kurdi (H) und G. Kyst von der Muse (ebenfalls H)
Hartmut El Kurdi -
„Mein
Leben
als
Teilzeit-Flaneur“: Der Neu-Hanoveraner Hartmut El Kurdi
präsentiert eine Auswahl seiner besten Kolumnen und Kurzgeschichten.
Seine Kolumnen erscheinen regelmäßig auf der „Wahrheit“-Seite der
Taz und seine Bücher tragen Titel wie „Der Viktualien-Araber“ oder
„Barfuß auf der Busspur“. Hartmut El Kurdi mischt in seinen Texten
Politik und Privates, Öl und Wasser, Pop und Komik, gibt
mittelpeinliche autobiographische Details preis, erzählt von
persönlichen emotionalen Achterbahnfahrten und findet die aktuelle
Formel zur Rettung der Welt, um sie gleich wieder zu vergessen. Egal,
ob eine nikotingeschwängerte sommerliche Übergangsliebe, das
DDR-Grützwurst-Gericht "Tote Oma", sexuell verstörende
Kirchentagserfahrungen, Züge voller funky Matrosen, frühmusikalische
Balla-Balla-Erfahrungen oder die niedersächsischen
Architekturverbrecherprozesse - alles ist El Kurdi eine tragikomische
Erörterung wert. Das Deutschlandradio Kultur beschreibt El Kurdis Texte
folgendermaßen: „ Hartmut El Kurdi teilt kräftig aus. Das liest man
gerne, egal ob man sich nun bestätigt fühlt oder vielleicht auch selbst
erwischt wird.“ Und die Berliner „Junge Welt“ kommentiert: „Nach der
Lektüre der Geschichten fühlt man sich frisch und erquickt wie ein
estländisches Hirtenmädchen nach zweistündigem Saunagang. Der Ritt ins
bizarre Reich der Alltäglichkeiten beschert dem geneigten Leser neben
bester Unterhaltung auch noch eine Stärkung all jener Abwehrkräfte, die
für ein Weiterexistieren zwingend vonnöten sind.“
G. Kyst von der
Muse(umswärterin?) spielt und singt seine Songs mit eigener
Gitarre und auf eigene Verantwortung. Seine Texte sind auch irgendwie
eigen.
13.11.2009:
Holger
Kirleis und Tina Uebel
9.10.2009
Dominik
Bartels und Alexander Krause ft. Phonogram
11.9.2009:
Etta
Streicher und Robert Kayser
14.10.2009: Anant Kumar und Uta Budzinski
10.7.2009: Lesung und Konzert mit Björn
Högsdal (Kiel) und Justus Schneider (Limmerstraße)
Björn Högsdal ist
1975 in Köln geboren, lebt seit 1996 in Kiel
und arbeitet dort als Autor und Kulturveranstalter mit der
Kulturagentur
assemble ART (www.assembleart.com).
Högsdal ist Mitbetreiber des Kieler
Literaturtelefons, Preisträger verschiedener Literaturwettbewerbe,
sowie Sieger
unzähliger Poetry Slams in Deutschland, Österreich und der Schweiz.
Seine
Auftritte sind kurzweilige Literaturperformance mit viel schwarzem
Humor und
hohem Unterhaltungsfaktor. Mit seinem Bühnengenossen des Abends teilt
er den
Blick für das Absurde des Alltäglichen.
Mehr Info: www.bjoernhoegsdal.de
Justus
Schneider spielt und singt
mit seiner
Akustikgitarre todkomische Songs zwischen den Widrigkeiten des Glücks
und der
Poesie des Scheiterns beim Versuch, das Leben in Einklang mit der Welt
zu
bekommen. Oder vielmehr in Dreiklang, denn mehr als drei Akkorde
braucht der
Funny van Dannen der Limmerstraße nicht, weil seine Texte schon von
alleine
rocken.
Mehr Info: www.myspace.com/
12.6.2009: Marlene
STAMERJOHANNS, ENNY with colours of mood und Christoph EYRING
Marlene Stamerjohanns,
Rapperin, Politaktivistin und „Anti-Star“ aus Wilhelmshaven ist 71 und
steht immer noch mitten im wilden Leben: Sie dichtet und performt mit
ernsthaften Themen, ohne sich dabei den Zeigefinger zu brechen. Ob
Moritaten, Gedichte oder Hiphop-Texte, Marlene bringt das, was sie
macht, mit einer Energie auf die Bühne, als wäre sie gerade erst
siebzehn geworden. Wer sie einmal erlebt, wird Marlene-Fan, that’s for
sure!
Enny with colours of mood aus
Großburgwedel zieht sie ihre Zuhörerschaft mit leisen Tönen in ihren
Bann. Ihre mal melancholisch nachdenklichen, mal emotional bewegten,
mal erfrischend beschwingten Songs ergänzen sich zu einem harmonischen
„Sound Scenario“. Das ist der Titel der CD, die sie beim Hannoverschen
Label „Institut für Wohlklangforschung“ mit ihrer Band "Colours of
mood" aufgenommen hat. Im Café Rossi tritt sie solo und unplugged auf
und bringt mit ihrer Gitarre Farbe in die Stimmung!
Christoph Eyring: "Der Kaffee
hat mich gefunden, nicht ich den Kaffee." Dieser Satz stammt von Cem
Selek, dem Besitzer der Kaffeebar Rossi. Doch wo solche Worte fallen,
kann Lindens „Kaffeehausliterat“ nicht weit sein: Christoph Eyring,
Mitglied der Lesebühne „nachtbarden“ liest ganz in Ruhe seine
Geschichten. Ob er hinterher sagen wird: "Es ist wahrlich der beste
Kaffee der Stadt", wie es im Gästebuch des Rossi steht? Wir werden
sehen.
8.5.2009: Kersten FLENTER und Christoph KNOP
Die
beiden Hannoverschen Singer-Songwriter und
Bühnenpoeten
Kersten Flenter und Christoph Knop präsentieren
am zweiten
cROSSIng-the-bridge-Abend die literarisch-musikalische Revue „...
und das
Glück“:
Glück ist relativ! Für den einen ist es Glück, wenn dank wachsender Meeresspiegel die See nicht mehr so fern ist. Mann findet sein Glück statt in der Liebe auch im Off-road-Fahrzeug und statt auf Weltreisen auch in Rüdesheim oder auch beim Telefonsex mit Edna. Teil des Glücks sind auch freiwerdende Villen am Meer oder ein Picknick zwischen Sorge und Elend.
Kersten Flenter: Der Chronist der Maßlosigkeit liest, spielt und rezitiert kleine Herzattacken zwischen Desaster und Zufall, Suche und Flucht. In seinen Texten und Live-Präsentationen seziert Flenter deutsche Befindlichkeiten. Das Publikum durchlebt eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Von tiefgründigen Betrachtungen und minutiösen Beobachtungen wechselt er im nächsten Moment zu brüllend-komischen Sequenzen. Prosaminiaturen, klassische Erzählungen und Gedichte ergeben ein immer neu sich erfindendes Programm.
Christoph
Knop:
Der musikalisch-satirische Alleinunterhalter an Klavier,
Gitarre und
Akkordeon singt sich in diversen Ton- und Schieflagen durch Urlaubs-,
Wachstums-,
Beziehungs- und Aufstiegsfragen.
Verpackt in eine eigenwillige Melange aus Blues über Swing bis Walzer
garantiert der alte Hase an den Tasten und Saiten einen sinnvoll
verbrachten
Abend nicht allein für den Kopf sondern auch für den Bauch.
10.4.2009: Susanne MISCHKE und Gaby SCHENKE
Zur Auftaktveranstaltung von cROSSIng the bridge am 10.4. kommen gleich zwei richtig starke Frauen, Künstlerinnen mit Herz und Seele, die beide in ihrem Metier kaum zu übertreffen sind: Sowohl die Autorin zahlreicher Kriminalromane, Susanne Mischke, als auch die umtriebige Jazz-Saxofonistin Gaby Schenke, verbindet viel mit Hannover, aber beide haben ihre Lorbeeren auch schon in der Ferne verdient:
Susanne Mischke wurde 1960 in Kempten geboren und lebt heute bei Hannover. Sie war mehrere Jahre Präsidentin der »Sisters in Crime« und erschrieb sich mit ihren fesselnden Kriminalromanen eine große Fangemeinde. Für das Buch »Wer nicht hören will, muß fühlen« erhielt sie die »Agathe«, den Frauen-Krimi-Preis der Stadt Wiesbaden. Ihre Bücher liegen im Piper Verlag vor.
Bei cROSSIng the bridge liest die Erfolgsautorin Susanne Mischke aus ihrem neuen Krimi „Der Tote vom Maschsee“, in dem ein Psychiater und Experte für Sexualstraftaten ermordet wird. Wusste er zu viel über die dunkle Seite unseres Wesens?
Gaby
Schenke, Jahrgang 1966, kommt ursprünglich
aus Hannover und lebt heute in Südfrankreich. Schon Anfang der 90er
Jahre
gewann sie Preise als Solistin und mit dem »Gaby Schenke Quartett«, u.
a.
„Winning Jazz“ im Jazzclub Hannover. Seitdem arbeitet sie als
freiberufliche
Musikerin, mehrere Jahre davon in Amsterdam, und hat dabei mit
zahlreichen
namhaften Jazz-Größen das Rampenlicht geteilt. Mit eigenen Projekten
(Take 2,
Gaby Schenke's 2nd Edit) verschaffte sie sich schließlich auch als
Komponistin
große Anerkennung.
Pressematerial:
Pressemitteilung
10.04.2009
SCHENKE
&
MISCHKE.pdf
Pressemitteilung 08.05.2009
FLENTER
& KNOP.pdf
Pressemitteilung
12.06.2009
ENNY
EYRING
STAMERJOHANNS.pdf
Pressemitteilung
10.07.2009
HOEGSDAL
&
SCHNEIDER.pdf
Pressemitteilung
14.08.2009
KUMAR
&
BUDZINSKI.pdf
last edited: Feb. 11, 2010, JW