limmer-x
~~ tobi kunze | johannes weigel | kersten flenter ~~

12.2. cROSSIng the bridge: Limmer Heimspiel!

Schaurig-schöne Songs von Angela Laub | Knallbunte Stories von Max Lüthke

Die Initiative limmer-x, bestehend aus den Hannoverschen Lesebühnenliteraten Tobias Kunze, Johannes Weigel und Kersten Flenter, hat sich zum Ziel gesetzt, nicht nur die Lindener unter der Schnellwegbrücke hindurch nach Limmer zu locken, sondern gleichzeitig auch den Limmeranern jeden 2. Freitag im Monat einen kulturellen Leckerbissen der Extraklasse zu servieren.

Der Prophet hat's ja oft schwer im eigenen Haus. Aber wie die Lesereihe cROSSIng the bridge auch in anderer Hinsicht gerne die Unkonventionen vom Kopf auf die Beine stellt, so werden diesen Februar auch mal die Propheten zu den Bergen getragen: Limmeraner aufgewacht! Hier im Stadtteil gibt's nicht nur guten Kaffee und schöne Atmosphäre, sondern auch weithin leuchtende kulturelle Eigengewächse.

Da ist zum einen die Singer/Songwriterin Angela Laub mit ihren melancholisch-schönen Songs, dunkelbunten Liedern über
Suchen und Wiederfinden, Zuhause- und Unterwegssein und Tage, die von außen an die Fensterscheibe zu sein scheinen. Hinzu kommt der Event-Autor Max Lüthke mit seinen zum Wegschmeißen komischen und dabei dennoch zutiefst menschlichen Geschichten.

Im Vorprogramm können sich Limmeraner Dichter und Dichterinnen spontan ans Mikro begeben - nicht nur mit LIMMERicks!

Termin: Freitag, den 12. Februar 2010
Beginn: 20:00 Uhr (bis ca. 22:00 Uhr)
Ort: Café Rossi (Weidestraße 6, Hannover-Limmer)
Eintritt (Abendkasse): 6 Euro



Über uns:

Am 10.4.2009 startete mit cROSSIng the bridge eine neue Veranstaltungsreihe in Hannover-Limmer. Der Name der Reihe steht sinnbildlich für die Unterquerung des Westschnellwegs, der das eher gemütliche Limmer von Hannovers Szenestadtteil Linden trennt. Gleichzeitig beinhaltet cROSSIng the bridge auch den Ort, nämlich die Kaffeebar Rossi, strategisch günstig gelegen an der Straßenbahnhaltestelle „Wunstorfer Straße“, direkt am Eingang zum Stadtteil Limmer.

Die Initiative limmer-x, bestehend aus den Hannoverschen Lesebühnenliteraten Tobias Kunze, Johannes Weigel und Kersten Flenter, hat sich zum Ziel gesetzt, nicht nur die Lindener unter der Schnellwegbrücke hindurch nach Limmer zu locken, sondern gleichzeitig auch den Limmeranern jeden 2. Freitag im Monat einen kulturellen Leckerbissen der Extraklasse zu servieren.

Mehr Info: Info zum Veranstalter limmer-x.pdf

Kontakt:

Wenn Du auf dem Laufenden bleiben möchtest, sende eine Email an mail at jweigel.de oder verwende dieses Kontaktformular: http://home.arcor.de/jweigel/contact.html

Du erhältst dann genau einmal im Monat eine Email mit den aktuellen Auftrittsterminen der Lesebühne "Nachtbarden", der Lesereihe "cROSSIng the bridge" und ab und zu einem Hinweise über Lesungsveranstaltungen in Hannover außer der Reihe. Mehr nicht? Mehr nicht! Probier's aus!

Initiative limmer-x, c/o

- Johannes Weigel, Tel. 0174-9681642 (Mail: mail at jweigel.de)
- Tobias Kunze, Tel. 0177-8942903 (Mail: tobione at gmx.de)

- Kersten Flenter, Tel. 0511-27060950 (Mail: k.flenter at gmx.de)


cROSSIng the bridge 6 mit Etta Streicher und Robert Kayser
Bisherige Veranstaltungen:

8.1.2009: FCKW! Die Vollgas-Leseshow - Kersten Flenter, Henning Chadde, Tobias Kunze und Johannes Weigel (alle H)

Die Lesebühne mit literarischem Treibhauseffekt und Atmosphäre

FCKW -- Flenter, Chadde, Kunze, Weigel. Seit Jahren stehen diese Namen für die Créme de la Créme der hannoverschen Lesebühnenszene. Monatlich in Sachen Live-Literatur bei OraL, den Überholspurpiraten und den Nachtbarden tätig, vereinen die vier Ausnahme-Wortsportler nunmehr erstmals ihre Kräfte in einer gemeinsamen Leseshow, um dem literarischen Feuchtbiotop der Landeshauptstadt ordentlich einzuheizen. Mit jeder Menge Fun, Charme, Karacho und Wahrhaftigkeit bringen sie das Meinungseis ihres Publikums in sekundenschnelle pointiert-hintersinnig zum Schmelzen und alle Erwartungsdämme mit einem sexy Augenzwinkern zum Bersten.

Fluorchlorkohlenwasserstoff war gestern. Heute steht FCKW für Hochgeschwindigkeits-Wortsport mit Vollgas und heiße literarische Treibhauseffekte mit dichter Beobachtungs-Atmosphäre. Kurz: FCKW rockt -- Ihre Gehirnzellen. Damit Sie auch morgen noch nachhaltig zuhören können.

11.12.2009: Lesung mit Atmosphäre – Hartmut El Kurdi (H) und G. Kyst von der Muse (ebenfalls H)

Hartmut El Kurdi - „Mein Leben als Teilzeit-Flaneur“: Der Neu-Hanoveraner Hartmut El Kurdi präsentiert eine Auswahl seiner besten Kolumnen und Kurzgeschichten. Seine Kolumnen erscheinen regelmäßig auf der „Wahrheit“-Seite  der Taz und seine Bücher tragen Titel wie „Der Viktualien-Araber“ oder „Barfuß auf der Busspur“. Hartmut El Kurdi mischt in seinen Texten Politik und Privates, Öl und Wasser,  Pop und Komik, gibt mittelpeinliche autobiographische Details preis, erzählt von persönlichen emotionalen Achterbahnfahrten und findet die aktuelle Formel zur Rettung der Welt, um sie gleich wieder zu vergessen. Egal, ob eine nikotingeschwängerte sommerliche Übergangsliebe, das DDR-Grützwurst-Gericht "Tote Oma", sexuell verstörende Kirchentagserfahrungen, Züge voller funky Matrosen, frühmusikalische Balla-Balla-Erfahrungen oder die niedersächsischen Architekturverbrecherprozesse - alles ist El Kurdi eine tragikomische Erörterung wert. Das Deutschlandradio Kultur beschreibt El Kurdis Texte folgendermaßen: „ Hartmut El Kurdi teilt kräftig aus. Das liest man gerne, egal ob man sich nun bestätigt fühlt oder vielleicht auch selbst erwischt wird.“ Und die Berliner „Junge Welt“ kommentiert: „Nach der Lektüre der Geschichten fühlt man sich frisch und erquickt wie ein estländisches Hirtenmädchen nach zweistündigem Saunagang. Der Ritt ins bizarre Reich der Alltäglichkeiten beschert dem geneigten Leser neben bester Unterhaltung auch noch eine Stärkung all jener Abwehrkräfte, die für ein Weiterexistieren zwingend vonnöten sind.“
 
G. Kyst von der Muse(umswärterin?) spielt und singt seine Songs mit eigener Gitarre und auf eigene Verantwortung. Seine Texte sind auch irgendwie eigen.

13.11.2009: Holger Kirleis und Tina Uebel

9.10.2009 Dominik Bartels und Alexander Krause ft. Phonogram

11.9.2009: Etta Streicher und Robert Kayser

14.10.2009: Anant Kumar und Uta Budzinski

10.7.2009: Lesung und Konzert mit Björn Högsdal (Kiel) und Justus Schneider (Limmerstraße)

Björn Högsdal ist 1975 in Köln geboren, lebt seit 1996 in Kiel und arbeitet dort als Autor und Kulturveranstalter mit der Kulturagentur assemble ART (www.assembleart.com). Högsdal ist Mitbetreiber des Kieler Literaturtelefons, Preisträger verschiedener Literaturwettbewerbe, sowie Sieger unzähliger Poetry Slams in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Seine Auftritte sind kurzweilige Literaturperformance mit viel schwarzem Humor und hohem Unterhaltungsfaktor. Mit seinem Bühnengenossen des Abends teilt er den Blick für das Absurde des Alltäglichen.
Mehr Info: www.bjoernhoegsdal.de

Justus Schneider spielt und singt mit seiner Akustikgitarre todkomische Songs zwischen den Widrigkeiten des Glücks und der Poesie des Scheiterns beim Versuch, das Leben in Einklang mit der Welt zu bekommen. Oder vielmehr in Dreiklang, denn mehr als drei Akkorde braucht der Funny van Dannen der Limmerstraße nicht, weil seine Texte schon von alleine rocken.
Mehr Info: www.myspace.com/justusschneider

12.6.2009: Marlene STAMERJOHANNS, ENNY with colours of mood und Christoph EYRING

Marlene Stamerjohanns, Rapperin, Politaktivistin und „Anti-Star“ aus Wilhelmshaven ist 71 und steht immer noch mitten im wilden Leben: Sie dichtet und performt mit ernsthaften Themen, ohne sich dabei den Zeigefinger zu brechen. Ob Moritaten, Gedichte oder Hiphop-Texte, Marlene bringt das, was sie macht, mit einer Energie auf die Bühne, als wäre sie gerade erst siebzehn geworden. Wer sie einmal erlebt, wird Marlene-Fan, that’s for sure!

Enny with colours of mood aus Großburgwedel zieht sie ihre Zuhörerschaft mit leisen Tönen in ihren Bann. Ihre mal melancholisch nachdenklichen, mal emotional bewegten, mal erfrischend beschwingten Songs ergänzen sich zu einem harmonischen „Sound Scenario“. Das ist der Titel der CD, die sie beim Hannoverschen Label „Institut für Wohlklangforschung“ mit ihrer Band "Colours of mood" aufgenommen hat. Im Café Rossi tritt sie solo und unplugged auf und bringt mit ihrer Gitarre Farbe in die Stimmung!

Christoph Eyring: "Der Kaffee hat mich gefunden, nicht ich den Kaffee." Dieser Satz stammt von Cem Selek, dem Besitzer der Kaffeebar Rossi. Doch wo solche Worte fallen, kann Lindens „Kaffeehausliterat“ nicht weit sein: Christoph Eyring, Mitglied der Lesebühne „nachtbarden“ liest ganz in Ruhe seine Geschichten. Ob er hinterher sagen wird: "Es ist wahrlich der beste Kaffee der Stadt", wie es im Gästebuch des Rossi steht? Wir werden sehen.


8.5.2009: Kersten FLENTER und Christoph KNOP

Die beiden Hannoverschen Singer-Songwriter und Bühnenpoeten Kersten Flenter und Christoph Knop präsentieren am zweiten cROSSIng-the-bridge-Abend die literarisch-musikalische Revue „... und das Glück“:

Glück ist relativ! Für den einen ist es Glück, wenn dank wachsender Meeresspiegel die See nicht mehr so fern ist. Mann findet sein Glück statt in der Liebe auch im Off-road-Fahrzeug und statt auf Weltreisen auch in Rüdesheim oder auch beim Telefonsex mit Edna. Teil des Glücks sind auch freiwerdende Villen am Meer oder ein Picknick zwischen Sorge und Elend.

Kersten Flenter: Der Chronist der Maßlosigkeit liest, spielt und rezitiert kleine Herzattacken zwischen Desaster und Zufall, Suche und Flucht. In seinen Texten und Live-Präsentationen seziert Flenter deutsche Befindlichkeiten. Das Publikum durchlebt eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Von tiefgründigen Betrachtungen und minutiösen Beobachtungen wechselt er im nächsten Moment zu brüllend-komischen Sequenzen. Prosaminiaturen, klassische Erzählungen und Gedichte ergeben ein immer neu sich erfindendes Programm.

Christoph Knop: Der musikalisch-satirische Alleinunterhalter an Klavier, Gitarre und Akkordeon singt sich in diversen Ton- und Schieflagen durch Urlaubs-, Wachstums-, Beziehungs-  und Aufstiegsfragen. Verpackt in eine eigenwillige Melange aus Blues über Swing bis Walzer garantiert der alte Hase an den Tasten und Saiten einen sinnvoll verbrachten Abend nicht allein für den Kopf sondern auch für den Bauch.

10.4.2009: Susanne MISCHKE und Gaby SCHENKE

Zur Auftaktveranstaltung von cROSSIng the bridge am 10.4. kommen gleich zwei richtig starke Frauen, Künstlerinnen mit Herz und Seele, die beide in ihrem Metier kaum zu übertreffen sind: Sowohl die Autorin zahlreicher Kriminalromane, Susanne Mischke, als auch die umtriebige Jazz-Saxofonistin Gaby Schenke, verbindet viel mit Hannover, aber beide haben ihre Lorbeeren auch schon in der Ferne verdient:

Susanne Mischke wurde 1960 in Kempten geboren und lebt heute bei Hannover. Sie war mehrere Jahre Präsidentin der »Sisters in Crime« und erschrieb sich mit ihren fesselnden Kriminalromanen eine große Fangemeinde. Für das Buch »Wer nicht hören will, muß fühlen« erhielt sie die »Agathe«, den Frauen-Krimi-Preis der Stadt Wiesbaden. Ihre Bücher liegen im Piper Verlag vor.

Bei cROSSIng the bridge liest die Erfolgsautorin Susanne Mischke aus ihrem neuen Krimi „Der Tote vom Maschsee“, in dem ein Psychiater und Experte für Sexualstraftaten ermordet wird. Wusste er zu viel über die dunkle Seite unseres Wesens?

Gaby Schenke, Jahrgang 1966, kommt ursprünglich aus Hannover und lebt heute in Südfrankreich. Schon Anfang der 90er Jahre gewann sie Preise als Solistin und mit dem »Gaby Schenke Quartett«, u. a. „Winning Jazz“ im Jazzclub Hannover. Seitdem arbeitet sie als freiberufliche Musikerin, mehrere Jahre davon in Amsterdam, und hat dabei mit zahlreichen namhaften Jazz-Größen das Rampenlicht geteilt. Mit eigenen Projekten (Take 2, Gaby Schenke's 2nd Edit) verschaffte sie sich schließlich auch als Komponistin große Anerkennung.

Pressematerial:

Pressemitteilung 10.04.2009 SCHENKE & MISCHKE.pdf
Pressemitteilung 08.05.2009 FLENTER & KNOP.pdf
Pressemitteilung 12.06.2009 ENNY EYRING STAMERJOHANNS.pdf
Pressemitteilung 10.07.2009 HOEGSDAL & SCHNEIDER.pdf
Pressemitteilung 14.08.2009 KUMAR & BUDZINSKI.pdf

last edited: Feb. 11, 2010, JW