Das Eisenbahnmuseum im Lokschuppen des ehmaligen Bw Weimar

Der Verein "Thüringer Eisenbahnverein e.V." hat im Laufe der letzten 13 Jahre im ehemaligen Bw in Weimar eine recht ansehnliche Sammlung an historischen Schienenfahrzeugen aller Traktionsarten gesammelt. Am 9. Oktober war anläßlich des Weimarer Zwiebelmarktes ein Tag der offenen Tür im Bw. Als zusätzliche Attraktion zu den vereinseigenen Fahrzeugen waren zwei Sonderzüge angereist, einer mit 50 3501 aus Meiningen, einer mit 119 158 aus Berlin. Der nagelneue "Itino" VT 201 der Erfurter Bahn pendelte zwischen Bahnhof Weimar und dem Museum. Da der Anschluß mit unserer Regionalbahn überhaupt nicht passte, sind wir allerdings gelaufen.
Im Bw Weimar erwarteten uns neben der Lokausstellung eine Modellbahnbörse, die Möglichkeit zu Führerstandsmitfahrten auf 143 558 und Fahrten mit einer Miniatur-Eisenbahn und einer Handhebeldraisine. Das jugendliche Personal der Draisine zeigte sich sehr geschäftstüchtig und freute sich, wenn einer der Mitfahrer selbst zur Tat schritt. Die Gelegenheit ließen wir uns nicht entgehen, auch wenn wir nach zwei Runden im Hochgeschwindigkeitstempo doch sehr ausgepumpt waren.

Station Street
Tw 205 und 210, Station Street
Aus dem Lokschuppen schauen hier die in Restaurierung befindliche E 18 24, die frisch lackierte E44 507 und die fahrbereite 219 084.

Nicht weniger als drei Loks der Baureihe E44 (144/244) stehen in Weimar, hier stellvertretend die 244 143. 
Tw 210 vor Hst. Station Street
Tw 212 vor Hst. Lace Market
Auch DR-Neubauloks sind heute schon Museumsstücke. 242 151 ist wieder im Ursprungszustand von 1961.

Noch im letzten Betriebszustand sind 171 012 (Rübelandbahn) und 109 049.
Tw 213, Victoria Street
Tw 215, Old Market Square
Der betriebsfähige Gast aus Meiningen: 50 3501

Und die in Weimar ansässige 52 8109 vor einem Abteilwagen 4. Klasse.



Insgesamt vier Akku-Schleppfahrzeuge findet man im Museum in Weimar: Dies hier ist ASF 2.

Dieses kuriose Gefährt ist das Eigenbau-Schleppfahrzeug "Carlchen" der Papierfabrik Porstendorf. Seit Mai 2000 ist "Carlchen" wieder betriebsfähig.



Ein Überlick über die Drehscheibe und von links nach rechts E18 24, E44 507, die "U-Boote" 219 084, die aus Berlin angereiste 119 158, 229 188 und "Taigatrommel" 120 198.

Leider blieb man in Weimar auch von Vadalismus nicht verschont. Oberleitungs-Revisionswagen 188 201 ist völlig von "Künstlern" besprüht worden.


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