Baureihe 03 1010

Die dreizylindrige 03 1010 wurde als stromlinienverkleidete Lok 1940 von Brosig abgeliefert und dem BW Grunewald zugeordnet. Nach dem Krieg ist sie bei der Deutschen Reichsbahn scheinbar bis 1952 betriebsuntüchtig abgestellt worden. Vor dem erneuten Einsatz wurde sie entkleidet.

Der Stahl St47K zeigte starke Ermüdungserscheinungen, so dass die Lok 1959 rekonstruiert wurde. Sie erhielt einen Neubaukessel, der den Oberflächenvorwärmer Bauart Knorr behielt. So hat die Lok abweichend zu den anderen Reichsbahn-Loks die runde Kesselfront behalten. Der Grund für den abweichenden Vorwärmer liegt in der Riggenbach-Gegendruckbremse, die sie als Bremslok der VES-M Halle benötigten.

1974 erhielt die Lok eine Ölhauptfuerung, die aber schon 1981 auf Kohlefeuerung zurückgebaut wurde. Danach wurde sie als Traditionslok im Sonderverkehr eingesetzt. Eine solche Fahrt hat der Autor am 17.4.00 mitgemacht. (siehe Abschnitt 4.4)

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Im Frühjahr des Jahres 2005 war die BR 012 100 des DB-Museums nicht einsetzbar. So wurden die Fahrten von der BR 03 1010 übernommen. Hier überquert sie am 20.3.05 um 11:11 Uhr die Rendsburger Hochbrücke.

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Fünf Minuten später hat sie die Schleife bewältigt und zeigt sich noch mal in einer Lücke im Baumbestand.


Kai Wüstermann
generiert am 17. 7. 2011