Zum Schwalbenflieger

Post für mich

Letzte Bearbeitung:               02.02.2011

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Die Reisen
SUZIE und ich

Wie hat es angefangen?

Durch meine Arbeitsstelle in Düsseldorf, und das genau auf der Königsallee, wo es keine oder nur sehr teure Parkplätze gibt, kaufte ich mir 1997 eine etwa einjährige 200er Vespa. Mit ihr fuhr ich jeden Tag die 30 Kilometer zur Arbeit, und das bei jedem Wetter. Irgendwann wuchs die Idee in mir mit der Vespe eine längere Tour zu machen.

1998

Der Gedanke als 41 jähriger in einer Jugendherberge zu übernachten ist erst ungewohnt für mich. Ist aber, wie ich dann erfahre überhaupt nichts besonderes. So bin ich dann mit der Vespe im Hunsrück und Schwarzwald unterwegs.

1999

Im laufe des Jahres reifte ein Plan heran: Mit der Vespa nach Kroatien, dann aber nicht in Hotels oder Pensionen, mit dem Zelt will ich unterwegs sein. Camping (Zelt und Wohnwagen) war ja schon immer mein Ding. Das Problem ist nur,  Kroatien ist 1200 Km weit weg, die mit der Vespe zu fahren erscheint mit unmöglich. Verschiedene Möglichkeiten werden überdacht: Mit einer Spedition, im Gepäckwagen der Bahn. Bis ich ein Bericht im „Tourenfahrer“ einen Bericht über Autoreisezüge lese. Also alles kein Problem mehr, auf nach Villach mit „DBAutozug“.

2000

Ein neues Jahrtausend, ein neues Fahrzeug. Die Vespa wurde eingetauscht gegen eine Suzuki GS 500. Durch einen Reiseführer aus der Stadtbücherei neugierig geworden heißt mein diesjähriges Reiseziel Nordspanien. Die Atlantikküste und ihr Hinterland. Die nächste Neuerung ist die GPS-unterstützte Wegführung. Bei der ersten Ausarbeitung der Route habe ich noch mit Karte und Lineal die Wegpunkte ins GPS eingegeben. Ein paar Wochen vor der Tour habe ich mir die GPS-Wegpunktsoftware „QuoVadis“ (heute durch QV ersetzt) angeschafft. Es kamen ein paar interessante Details zum Vorschein. Ein Wegpunkt führte geradewegs von der Spanischen Atlantikküste bis in die nähe von Island. Das kann mit QuoVadis nicht mehr passieren.

2001

Die Reisen haben sich mittlerweile bei mir als fester Bestandteil des Jahres etabliert. Bei Fahrten in Österreich bin ich auf Eishöhlen aufmerksam geworden, dank Internet wurden diese auch schnell gefunden und in die Routenplanung für dieses Jahr aufgenommen. Weiter sollte es nach Südtirol und dessen Berge und Pässe gehen. Ein Bericht im „Tourenfahrer“ machte mich auf das Aostatal aufmerksam. Das ganze musste dann nur noch, Dank eingescannter Karten ins GPS übertragen werden.

2003

Wieder ein neues Fahrzeug, wieder etwas größer, SUZIE heißt jetzt GSX 750. Wieder heißt das Ziel Kroatien, es sollte aber keine Wiederholung von 1999 werden. Zwar wollte ich auch wieder nach Split, ansonsten aber zu anderen, mir nicht bekannten Punkte in Kroatien. Auch diese Tour habe ich vollständig ins GPS eingegeben.

2004

Durch Berichte, und einige Leute mit denen ich gesprochen habe bin ich auf das neue EU Mitglied Polen aufmerksam geworden. Nach dem lesen von Reiseführer und Recherche im Internet stand für mich fest: Das ist mein neues Tourziel. Bei der Planung stellte ich dann schnell fest, das Polen ein großen Land ist, und die Entfernungen nicht zu Unterschätzen sind. Zwei Wochen vor der Fahrt habe ich mir dann noch ein anderes GPS (Garmin 72) und die Software TTQV 3.0 zugelegt.

2005

Durch einige Flugreisen an die Algarve,  neugierig auf Portugal  geworden, war es ganz logisch das ich dieses Land auch mit dem Motorrad bereisen werde. Allerdings war mir die Anreise mit SUZIE zu weit, so das sie zwei Wochen in der heimischen Garage auf mich warten mußte. Mit einer geliehenen 500er Enduro ging es vom Süden in den Norden, und auf anderer Strecke wieder zurück.

2006

Dieses Jahr wollte ich mir die lange Anreise ersparen, keine 1200 oder 1300 Kilometer bis ich dann am Ziel bin. Die erste Idee war einmal um den Süden Deutschlands, also Frankreich, Schweiz und Österreich. Was aber in zwei Wochen kaum, oder nur mit Hetze zu schaffen wäre. Dann, beim Lesen von Reiseführer über Österreich, wurde ich auf Wien aufmerksam. Wenn man schon mal dort unten ist, sollte man auch in Wien gewesen sein. Davor kam dann der Schwarzwald, der Bodensee und Tirol. Und schon ist eine zwei Wochen Tour fertig.

2007

Schon 2001 hat mir Italien als Reiseland sehr gut gefallen. Durch einen Frühbucherrabatt komme ich recht günstig an das Ticket für den Autoreisezug nach Neapel. Von dort geht es in vierzehn Tagen Nordwärts.

2008

In der Zwischenzeit habe ich mir einen 50 ccm Roller angeschaft. Eine Simson Schwalbe, mit der ich an Sonntagen in der Gegend rumfahre. Dann hat sich ein Gedanke breitgemacht, doch mal mit der kleinen eine große Tour zu machen. Also wenn nicht in den Osten der Republik wohin dann? Also die Sachen gepackt, und auf in den Thüringerwald, ins Erzgebirg, nach Dresden, in den Spreewald und zum Harz. Drei Wochen auf der Schwalbe unterwegs.

Trotzdem eine kleine Tour mit der großen gemacht. Mit Holger nach Mecklenburg-Vorpommern. Sowohl in und an der Meckelenburger Seenplatte, als auch an und “in” der Ostsee. Eine Woche Motorrdfahren pur.

2009

Diese Jahr gab es keine große Tour, da ich 4 Wochen mit meiner Freundin durch Namibia gereist bin. 6000 Kilometer mit dem Wohnmobil durch Afrika. Ein paar Bilder, obwohl keine Motorradtour, habe ich eingefügt.

Obligatorisch die Tour mit Holger. Bei schönstem Wetter sind wir durch die Alpen gefahen. Südtirol und noch ein wenig südlicher in die Lombardei. Auch davon einige Bilder.

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