Lateintänze

Herkunft und Geschichte

 
Jive - Dynamik gepaart mit peppigem Rhythmus
Jive
gesprungene Schritte
Der Jive hat verschiedenartige Vorgänger, darunter sind der Blues, Boogie, Swing und Bebop. Ursprünglich Jitterbug, zu deutsch Zitterwanze genannt, enstanden sie im New Yorker Stadtteil Harlem. Englische Tanzlehrer entwickelten schließlich daraus den Jive, jedoch zu etwas langsamerer Musik.

Der Tanz ist peppig, temperamentvoll, fröhlich und rhythmisch. Er lässt die Tänzer ausgelassen, tobend und spielerisch erscheinen. Das Paar wirkt lebensfroh, leicht, springlebendig und unbeschwert.

Die Basis-Elementen des Jive sind Rock und Chasse. Typisch für den Tanz ist die offene Tanzhaltung, viele Kicks und Swivels. Die freien Arme pendeln locker und schwungvoll mit. Die Figuren umspielen die Musik. Die Schritte der Tänzer unterstreichen dies zusätzlich. Wichtig beim Jive ist die federnde Bewegung aus dem Knie heraus. Er wird weitgehend am Platz im 4/4-Takt mit 30 - 48 Takte pro Minute getanzt.

Mit Elementen des Rock'n'Roll gepaart ist er der anstrengendste, schnellste und spritzigste lateinamerikanische Tanz.

Musik
"Frankie"
"Crazy"
"The boy from New York City
"Da Doo Ron Ron" - The Crystals
"Um da da"
 

Tanzen ~ Lateintänze ~ Rumba ~ Cha-Cha-Cha ~ Paso Doble ~ Samba ~ Jive