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LateintänzeHerkunft und Geschichte |
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Rumba Cha-Cha-Cha Paso Doble Samba Jive |
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Samba Die Heimat der echten Lateinamerikanischen Tänze ist Afrika. Es waren Kriegs- und Fruchtbarkeitstänzen, Tänze bei Liebesspielen, Hochzeits- und Erntefesten. Der afrikanische Tanz wurde als Kulturgut von den rund 40 Millionen Sklaven im 17. und 18. Jahrhundert mit in die neue Heimat nach Südamerika und in die Karibik mitgenommen. Danach verschmolzen die afrikanischen Kultur- und Tanzelemente mit den spanisch-portugiesischen Tanz. In Nordamerika dauerte es länger, bis der Tanzstil der schwarzen Bevölkerung akzeptiert wurde. Erst Ende des 19. Jahrhunderts verschmolzen die Bewegungselemente der Weißen und Schwarzen. Der afroamerikanischen Tanzstil, unterschützt von der Jazz-Musik, entstand. Anfang des 20. Jahrhunderts erreichter der Cakewalk als erster afroamerikanischer Tanz Europa. Danach folgen Modetänze wie Onestep, Jimmy, Charleston und Black Bottom.
Cha-Cha-Cha Lucien David aus Lyon und bekannte französische Turniertänzer, wie Roger Ronneaux aus Paris, schufen die Grundlage für das Lateinamerikanische Tanzen. Veränderungen waren die offenere Tanzhaltung, kein oder nur wenig Körperberührung, vorrangige Betonung von Hüft- und Beckenbewegungen und das fast ausschließliche Tanzen auf dem Fußballen. Ab 1955 wurden bei den Amateuren Europameisterschaften mit vier Tänzen durchgeführt. Ab 1959 wurden Profi-Weltmeisterschaften und ab 1960 Weltmeisterschaften veranstaltet. Anfangs gewannen nur französischen urnierpaaren.
Rumba 1961 traf man eine entgültige Entscheidung. Tango wurde der fünfte Turniertanz der Standardtänze, die Rumba wurde der vierte Lateinamerikanischer Tanz. 1968 kam noch der Jive als fünfter Lateinamerikanischer Tanz hinzu. Ende der 50er Jahre wurden die Lateinamerikanischer Tänze in das Programm der Tanzschulen aufgenommen. Die Jugend war von den neuen Tänzen und dem Rhythmus begeistert. 1962 wurde das Welttanzprogramm eingeführt. Der Weltverband der Tanzlehrer stimmte einer Vereinheitlichung des Anfänger- und Fortgeschrittenenprogramms der Tanzschulen in elf Tänzen zu. Es enthielt die Tänze Samba, Rumba, Cha-Cha-Cha und Paso Doble, später kam der Jive noch dazu.
Jive 1964 legte Walter Laird mit seinem erstmals erschienenem Buch "Technique of Latein American Dancing" den Grundstein. Inzwischen ist das von der "Imperial Society of Teachers of Dancing" (englische Tanzlehrerorganisation) 1974 herausgegebenen und laufen überarbeitete Lehrbauch "The Revised Technique of Latein American Dancing" die Grundlage für alle Tanzlehrer und Turniertänzer der Welt geworden. Im Tanzsport werden heute bei nationalen und internationalen Turnieren zwei Sektionen unterschieden: die Standard-Tänze und die Lateinamerikanischen Tänze. Die Lateinamerikanischen Tänze umfassen heute im Turnierprogramm Samba, Cha-Cha-Cha, Rumba, Paso Doble und Jive. |
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