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ModetänzeHerkunft und Geschichte |
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Blues Lambada Mambo/Salsa Rock'n'Roll Disco-Fox |
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Rock'n'Roll Anfang des 20. Jahrhunderts wurden die Modetänze meist in Tanzhaltung getanzt. Es handelte sich um sogenannte Berührungstänze. Der Swing ist ein typischer Vertreter dieser Tänze, der sich in den dreißiger Jahren zu einem Phänomen entpuppte, nicht zuletzt durch die Erfolge von Benny Goodmann Ende der dreißiger Jahre erfreute sich der Boogie-Woogie, der sich aus dem Blues entwichelte, immer größter Beliebtheit, vor allem bei der tanzfreudigen Jugend. Aus ihm entstand später der Jitterbug und schließlich der Rock'n'Roll. In den letzten 40 Jahren verlief die Entwicklung der Modetänze anders. Sie kamen oft aus Nordamerika. Man bezeichnet sie als afroamerikanische Tänze, da sie mit afrikanischen Elementen verschmolzen waren. Auf der einen Seite gab es Modetänze mit Tanzhaltung auf der anderen Seite aber auch ohne. Zwischen 1960 und 1972 waren die Twist-, Beat- und Soul-Tänze populär. Sie wurden auch als Funky Dances bezeichnet. Es waren Tänze die ohne Partner getanzt werden konnten. In den engen Discos dienten sie der zwanglosen Bewegung mit und ohne Tanzpartner. Sie werden unter dem Begriff Solo-Disco zusammengefaßt.
Disco-Fox Zwischen 1972 und 1974 trat eine Tanzmüdigkeit auf. Viele Discotheken und Tanzpaläste mußten schließen. Ab 1974 tanzte man wieder den Berührungstanz mit mehr oder weniger Tanzhaltung. Der Solo-Disco trat in den Hintergrund. Der Zeitraum von 1960 bis 1980 wird als Disco-Ära bezeichnet. Die Disco-Tänze sind alle schwarzen Ursprungs. Man setzte beim Tanzen einzelne Körperpartien, wie Kopf, Schulter, Becken und Oberkörper, ein. In dieser Zeit entstanden auch die wichtigsten Grundtechniken. Sie bilden die Vorraussetzung für die neuen Tänze. Für jeden neues Bewegungsablauf ließ man sich einen neuen Namen einfallen. 1979 wurden diese Grundtechniken in das Welttanzprogramm aufgenommen. Außerdem entstanden ein Reihe von Gruppensolotänzen. Viele Personen tanzen gleichzeitig nach vorgeschriebenen Tanzmustern. Meist sind es lustige, an den Volkstanz angelehnte Varianten. Oft wurde in der Linienaufstellung getanzt. In den 80ger Jahren kamen immer mehr lateinamerikanische Rhythmen in die Disco-Musik. Aufgrund verschiedener Tanzfilme wurde Mambo und Salsa sehr beliebt. Seit 1990 hält der Techno-Musik-Trend an. Die Tänze nach 1945 sind Paar-, Solo- und Gruppensolotänze. Es entstanden aber keine raumgreifenden Paartänze, sondern nur Platztänze. Der Jazz Dance entwichelte sich zur Kunstform des Schautanzes.
Polka Der Begriff "Partytanz" und "Modetanz" wird oft fälschlich synonym gebraucht. Partytänze werden zu einer bestimmter Musik entwickelt. Sie können Modetänze sein, wenn sie eine Tanzmode auslösen, wie zum Beispiel den Ententanz oder den Ketchup-Song. Ein Partytanz besteht meist aus einer 8 bis 16 Takte langen Folge, welche sich immer wieder wiederholt. Figuren wie Locksteps, Cucarachas oder Rolly Pollys tauchen auf. Sie sind leicht zu erlernen und deshalb auch so beliebt. |
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