Schloß Sanssouci mit Terrassen, von der Hauptachse aus gesehen
Sanssouci von der Rampe, vorletzte
Terrasse
Sanssouci, Ohne Sorgen, geht auf einen Entwurf Friedrich
des Großen zurück. Die Originalzeichnung stammt vermutlich aus der 2. Hälfte 1744.
Der Grundstein wurde am 14.04.1745 gelegt und schon im nächsten Jahr war
das Gebäude fertig, 1747 wurden die Kolonnaden vollendet. Der Baubeginn für die
Terrassen war bereits im Vorjahr und wurde durch Kabinettsorder vom 10. August 1744
festgelegt. Die Gruft, in der der große König seit seinem 205. Todestage, dem 17. August
1991 ruht, wurde wohl schon vor Baubeginn der Schloßanlage, im Jahre 1744 erbaut.
Baumeister war Georg Wenzelslaus von Knobelsdorff, dessen Bauten Potsdam
nachhaltig beeinflussen.
Die Kolonnaden umschließen den Ehrenhof - Die Front des
Schlosses
Dieses Bild zeigt die Neuen Kammern,
gesehen von der Hauptachse aus und die historische Mühle
Sanssouci wird von zwei ähnlichen Bauten rechts und links
flankiert. Linker Hand befinden sich die Neuen Kammern, welche ursprünglich als
Orangenhaus geplant, zur Unterbringung von Kübelpflanzen erbaut wurde.
Bald reichten die Gästeräume des Schlosses nicht mehr aus und das Haus
wurde nach Plänen von Georg Christian Unger umgestaltet.
Östlich ist die Bildergalerie gelegen, die in einem Innenraum, der sich
fast über die gesamte Länge des Gebäudes erstreckt eine umfangreiche Bildersammlung
beherbergt.
Die Neptungrotte
Diese Grotte ist die letzte Schöpfung Konbelsdorffs,
allerdings erlebte er die Fertigstellung nicht mehr.
Grotten sind fester Bestandteil von Gartenanlagen seit der
Renaissance. Häufig sind sie in das Gesamte der Wasserspiele eingebunden; bei der
Neptungrotte sollte das Wasser aus den Krügen der Najaden über muschelförmigen Becken
aus Marmor zu beiden Seiten des Eingangs nach unten laufen.
Doch auch ein zu Rate gezogener Meister der Fontänenkunst
konnte nur einmal, im Jahre 1754, soviel Havelwasser in des Bassin am Ruinenberg
hineinpumpen, daß die Fontänen für 45 Minuten liefen. Erst die Nutzbarmachung der
Dampfkraft 1842 brachte nachhaltig soviel Wasser der Havel in das Vorratsbecken, daß die
Wasserspiele auf Dauer funktionierten.