Magersucht

Von: Christian, Anne, Andrea, Jessica, Dominique

 

Was ist das?

Magersucht wird in der Fachsprache als „Anorexia Nervosa“ bezeichnet.

Dies ist allerdings ein „falscher“ Begriff, denn Anorexia, was aus dem neulateinischen stammt, bedeuten Appetitlosigkeit , was bei den Patienten allerdings nicht der Fall ist.

Eher verdrängen sie das Hungergefühl oder nehmen es gar nicht mehr wahr.

Magersucht ist eine psychosomatische Krankheit.

Meistens entsteht sie durch Angst vorm Dickwerden, begleitet von einer strengen Diät, um ein extrem niedriges Gewicht zu halten.

Mögliche Faktoren für das Auslösen dieser Krankheit können

-Angst vorm Frau-Sein

-konflikte in der Familie

-Angst vor Übergewicht

-Schlanksein als gesellschaftliche Norm

sein.

 

Quelle:                                                                                                                Autor: Anne

www.magersucht.de/krankheit/allgemein.php

 

 

 

 

Ursachen zur Magersucht

 

 

Es gibt viele Ursachen, die zur Magersucht führen. Zum Teil sind sie sehr schwer in Erfahrung zu bringen, da Magersüchtige nicht gerne über die Ursachen sprechen.

Die Ursachen können in 2 Gebiete unterteilt werden. Einmal seelische Ursachen und einmal gesellschaftliche Ursachen.

 

 

Die wohl am Häufigsten vorkommende Ursache, sowohl bei Männern als auch bei Frauen, wäre das von der Gesellschaft beschriebene Schönheitsideal. Frauen und Männer wollen speziell in der Pubertät dem entsprechenden Schönheitsideal entsprechen. Frauen fühlen sich oft übergewichtig, durch die in der Pubertät kommenden Kurven, und wollen diese verlieren. Während bei Männern es eher anders herum ist. Und zwar fühlen sie sich oft untergewichtig und nicht muskulös genug, so dass sie anfangen übermäßig viel Sport zu treiben.

 

Besonders bei männlichen Hochleistungssportlern kommt es häufig zur Magersucht. Sie sind oft unter zu hohem Druck und übertreiben es dann mit dem täglichen Training.

 

Oft ist es auch so, dass Magersüchtige ein falsches Bild von sich haben, so schätzen sie sich meist viel übergewichtiger ein als sie wirklich sind, was zum Drang des Abnehmens führt.

 

Viele Menschen, speziell auch Männer, haben auch Angst vor dem Erwachsen werden und der dazuwachsenden Wichtigkeit der Sexualität, das dann zur Magersucht führen kann. So wollen die Magersüchtigen einen Hilferuf aussenden, dass nach mehr Beachtung und Liebe verlangt.

 

Einige Magersüchtige haben unbedingt den Drang ihren Körper zu kontrollieren, was dann bei einer einfachen Diät und Kalorienzählen dann zur Magersucht führen kann.

 

Ein weiterer Grund sind Kindheits- und Familienprobleme. Diese tauchen meist bei „intakten“ Familien auf, in denen Konflikte selten ausgetragen oder sogar verschwiegen werden. So will man sich z.B. eher der Familie anpassen als mit ihr in einen Konflikt zu geraten. Viele Familien stellen auch ein zu hohen Leistungs- und Erfolgsdruck her, so dass dies bei Menschen mit mangelndem Selbstbewusstsein zur Magersucht führen kann.

 

Dringend zu therapieren wäre es, wenn ein Trauma, wie eine Misshandlung oder Vergewaltigung, zur Magersucht führt, was in der heutigen Zeit auch oft vorkommt.

 

Quellen:                                                                                                               Autor: Dominique

http://www.netdoktor.de/krankheiten/fakta/magersucht.htm

http://www.netdoktor.de/feature/essstoerung_psyche.htm

http://www.netdoktor.de/feature/essstoerung_maenner.htm

http://de.wikipedia.org/wiki/Magersucht

http://www.magersucht.de/krankheit/diagnose

http://www.magersucht-online.de/ursachen

http://magersucht-online.de/leistungssport

 

 

 

Symptome & Anzeichen

Charakteristika:

                                                                                     

Quellen:                                                                                                                              Autor: Christian

http://www.magersucht-online.de/anzeiche.htm

http://de.wikipedia.org/wiki/Magersucht

http://magersucht-online.de/betroffene/information/symptome.htm

 

 

 

Auswirkungen auf den Körper

Im folgenden Text sind einige körperliche Schädigungen aufgeführt, die bei Magersucht nicht unüblich sind.

Fasten , Erbrechen und der Gebrauch von harntreibenden Medikamenten (Diuretika) oder Abführmitteln, können zu einem Mangel an lebensnotwendigen Elektrolyten, wie z.B. Kochsalz, Magnesium oder Kalium führen.

Gleichzeitig kommt es oft zu Verschiebungen des Säuregehalts im Blut.Die Möglichkeiten der gesunden Niere und anderer Organe, die Elektroltkonzentration und den Säure-Basen-Haushalt des Blutes stabil zu regulieren und auftretende Schwankungen auszugleichen werden häufig stark überfordert. Oft entsteht dann eine Kombination aus Kaliummangel und Säuremangel, die zu schweren Herzrhythmusstörungen und anderen EKG-Veränderungen führen kann. Weiterhin kommt es zu Verkrampfungen und einer schnellen Ermüdbarkeit der Muskulatur.

Eine andere wichtige Funktion der Niere ist die Ausscheidung von Abbauprodukten über den Urin, die beispielsweise im Stoffwechsel bei der Verdauung von eiweißreicher Nahrung entstehen.
Langandauernde Elektrolytstörungen schädigen das Nierengewebe. Mit der Zeit kommt es dann zu einer zunehmenden Beeinträchtigung der Nierenfunktion. Wassereinlagerungen im Gewebe sind meist die Folge einer Reaktion der Niere, mit der ein weitergehender Elektrolytmangel kompensiert werden soll.

In Verbindung mit einer zu geringen Flüssigkeitsaufnahme kann schließlich der Harnsäurespiegel ansteigen und so ebenfalls zu Nierenstörungen führen, wie sie sonst nur von der Gichterkrankung bekannt sind.

Langjähriger Kaliummangel kann die Nierenfunktion dauerhaft schädigen! Das Nierengewebe schrumpft, die Niere wird kleiner und es kommt zu einer so genannten chronischen Niereninsuffizienz. Bei Niereninsuffiziens können Ödeme dann auch infolge eines Eiweißmangels entstehen (sog. Hungerödeme).

Durchblutungsstörungen mit Kältegefühlen an den Händen und Füßen sind häufig eine Folge. In extremen Fällen kann es sogar zu Erfrierungen kommen.

Veränderungen der Sexualhormone treten schon nach einer Gewichtsabnahme von wenigen Kilogramm ein und können zu Unregelmäßigkeiten des Zyklus und zu einer Einschränkung der Fruchtbarkeit führen (unerfüllter Kinderwunsch). Schätzungsweise 80% der Magersüchtigen, die ihre Essstörung erfolgreich überwinden, werden wieder empfängnisfähig.

Andere Umbauprozesse der Knochen mit Auftreibungen und Verbreitungen an den Endgliedern der Finder oder Zehen führen manchmal zu so genannten Trommelschlegelfingern oder -zehen.

 

Magersucht muss unbedingt behandelt werden, da lebensgefährlich sein kann und die körperlichen Schäden gravierend sind. Anorexie-Patienten magern stark ab, wobei der Stoffwechselverlangsamt wird. Es treten erhebliche Mangelerscheinungen auf, Hautschäden können auftreten, die Knochen entkalken (Gefahr der Osteoporose), die Organe werden nicht mehr richtig mit Nährstoffen versorgt und Schwächeanfälle können auftreten. Bei Frauen Verzögerung oder gar Ausbleiben der Pubertätsentwicklung(Wachstumsstopp, fehlende Brustentwicklung, Ausbleiben der Periode(außer die Frau nimmt die Anti-Baby-Pille)) sowie im Extremfall der Tod durch Versagen lebenswichtiger Organe.

 

Weitere Auswirkungen und Symptome
Anzeichen für eine Magersucht, können z.B. ein niedriger Puls oder Körpertemperatur, eine Gesamtreduktion der Verbrennung von Nahrungsmitteln, Haarausfall, trockene Haut, Müdigkeit, unregelmäßige Monatsblutung, Kältegefühl oder auch Hormonstörungen sein. 

>> Körperschemastörung

>> Trotz starker Gewichtsabnahme fühlt sich der Betroffene immer noch zu dick.

>> Veränderte Essgewohnheiten

>> Ein Magersüchtiger vermeidet kalorienreiche Nahrung.
     Oft kocht er auch für andere ohne mitzuessen und wenn er isst dauern selbst kleine
>> Mahlzeiten ziemlich lange.

>> Seelische Veränderungen

>> Die Betroffenen haben panische Angst vor der Gewichtszuname

>> Gewichtsverlust

>> Viele Magersüchtige magern oft 45% ihres Gewichts ab.

 

Quellen:                                                                                                                              Autor: Andrea

http://www.wissen.de

http://www.netdoktor.de

www.wikipedia.de

 

 

 

Behandlungsmöglichkeiten

 

Um eine Therapie durchführen zu können, muss der chronische Hungerzustand beseitigt werden, da Hunger das Handeln und Denken so beeinflussen kann, das eine erfolgreiche Therapie unmöglich ist.

Nachdem der chronische Zustand beseitigt wurde, kann mit der Therapie begonnen werden, allerdings darf der Patient dabei nicht unter Druck gesetzt werden, bis zum Normalgewicht zuzunehmen, da diese erzwungene Gewichtszunahme zu Depressionen und Suizidgefährdung führen kann.

Therapiemöglichkeiten wären:

-Ambulante Psychotherapie

-Stationärer Klinikaufenthalt

 

Ambulante Psychotherapien werden oft als Gruppentherapien , aber auch als Einzeltherapien durchgeführt.(Hängt von der individuellen Form  der Magersucht ab)

Dabei finden 1-2 mal in der Woche Treffen statt, in denen es darum geht über die Probleme zu reden und diese aufzuarbeiten.

Während die Gruppenmitglieder über ihre Probleme reden, versuchen die Therapeuten gezielte Fragen zu stellen, welche zur Problemlösung beitragen und als Denkanstoß dienen sollen.

 

Stationäre Klinikaufenthalte werden dann in betracht gezogen , wenn eine akute  Gesundheitsgefährdung besteht, oder der/die Patient/in zusätzlich von einer Anhängigkeit von Medikamenten begleitet wird. Um den akuten Grad der Krankheit feststellen zu können, werden an die Patienten Fragebögen ausgegeben.

Während des Klinikaufenthaltes werde auch Gruppen- oder Einzeltherapien gemacht, jedoch in konzentrierter Form als bei den ambulanten Psychotherapien. Durch den Klinikaufenthalt wird der Alltag zu Hause gelassen, was für eine erfolgreiche Genesung förderlich sein kann.

Die Kosten einer stationären Therapie übernimmt die Krankenkasse oder die Rentenversicherung.

 

 

Quelle:                                                                                                                                 Autor: Anne

www.magersucht.de/krankheit/therapie.php

 

 

 

Statistik Magersucht

 

Man schätzt heute, dass etwa 1% aller Mädchen (in Europa) zwischen 12 und 25 Jahren an einer Anorexie leiden. Die Erkrankung tritt aber auch bei älteren Frauen und Männern auf. Etwa 35 Prozent der Betroffenen sind Erwachsene, wobei Männer etwa 8 mal seltener eine Anorexie entwickeln als Frauen. Maximal 50% der Magersüchtigen suchen professionelle Hilfe auf. Gebärt eine magersüchtige Mutter eineiige Zwillinge so liegt die Wahrscheinlichkeit das beide erkranken bei 50% . Bei zweieiigen Zwillingen sind es „nur“ 8%. Es sterben leider bis zu 15% der Betroffenen direkt oder indirekt durch Magersucht (Anorexie).Eine Anorexie lässt sich mit etwa gleicher statistischer Häufigkeit in allen Kulturen bzw. verschiedenen Ländern nachweisen.

Quelle:                                                                                                                                 Autor: Jessica

http://web4health.info/de/answers/ed-dia-anorexia-character.htm