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Lauftreff

für Anfänger und Fortgeschrittene

A K T U E L L
19.07.2007
Bodensee Megathlon
Bodensee Megathlon 2007
Am 19. Juli war es denn mal wieder soweit. Die Reise an den Bodensee stand an. Wie bei meiner ersten Teilnahme im Jahr, war eine riesige Vorfreude vorhanden. Obwohl man hier mit den 5 Disziplinen 2,5 km Schwimmen, 26 km Inlinen, 42 km Rennrad, 32 km Mountainbike und 11 km Laufen zu kämpfen hatte, war keine große Angst vorhanden. Wir hatten ja 2 Dreier Teams in der Kategorie Mixed gemeldet (Mind. 1 Dame je Team).
Das Team "Die dollen Bonner" war besetzt mit: Markus, Pius und Petra. Das Team "Nur Feiglinge trainieren" war besetzt mit: Oliver, Stephan und Nicole.

Im letzten Jahr hatten wir in unserer Pension "Villa Schiffhauer" auch eine Einzelstarterin (Claudia) kennen gelernt, die den zweiten Platz in der Gesamtwertung belegt hatte. Auch diese gebürtige Bonnerin, hatte wieder in unserer Pension gebucht.

Als ich um 15.00 an diesem Donnerstag in Moos ankam, fühlte ich mich direkt wieder wie zu Hause. Strahlender Sonnenschein und unsere allseits geliebte Pension.
Nach dem Einchecken stand das Warten auf die anderen Teilnehmer auf dem Programm. Dies gelang natürlich am besten mit einem gekühlten Getränk. So nahm der Donnerstag seinen Lauf und gegen Abend kamen dann Markus, sowie Pius mit Familie angereist.
Da wir für die beiden Staffeln 4 Fahrräder benötigten, hatte ich bei meiner Reise schon einmal 3 mitgenommen, die natürlich den Treibstoffverbrauch auf der 5 stündigen Anreise enorm in die Höhe trieben.

Es wurde ein gemütlicher Abend mit vielen Erinnerungen an das letzte Jahr verbracht.
Am Freitag stand dann ein Besuch in Konstanz an, wo wir Nicole in Ihrer Mittagspause besucht haben, und bei strahlendem Sonnenschein in einem schönen Biergarten die Mittagszeit verbrachten.
Nach unserer Rückkehr überraschte uns unsere Gastgeberin Elfriede Schiffhauer mit einem Segeltörn auf Ihrer Segelyacht. Zwischendurch holten wir dann, mit Badehose bekleidet, Stephan am Bahnhof ab. Für Ihn war das natürlich interessant direkt vom Bahnhof auf das Segelboot umzusteigen. Ein spannender Segeltörn nahm seinen Lauf.
Dann war es soweit, endlich wurde die Ankunft unserer Freunde aus Bayern erwartet (Claudia und Jörg). 1 Jahr hatte man sich nicht gesehen, höchstens gemailt, und alle freuten sich auf ein Wiedersehen. Als man sich endlich wieder gegenüber stand gab es ein unglaubliches Fest. Ein Tisch im Hafenrestaurant war schon gebucht, und so konnte die große Wiedersehensfeier ihren Lauf nehmen. Es wurde ein langer Abend.

Den Samstag verbrachten Stephan, Markus und Oliver mit einer Reise nach Ilmensee, wo der HIGHLANDER stattfand. Hier mussten wir unsere Staffelteilnehmer Nicole und Petra anfeuern, die hier auch teilnahmen.

Im Anschluss mussten wir dann zum Einchecken zurück nach Radolfzell, wo in diesem Augenblick ein Unwetter niederging, daß wir alle froh waren, in einer Pension zu nächtigen und nicht auf einem der zahlreichen Campinglätze.
So etwas hatten wir noch nicht gesehen, selbst ein Blitzeinschlag in der elektrischen Anlage des Zeltes war zu verzeichnen. Sei es drum. Das anschließende Nudelessen nahmen wir dann auch noch mit, um im Anschluss unsere Ausrüstung für den morgigen Wettkampf zu überprüfen. Man glaubt nicht, auf was man bei 5 Disziplinen alles achten muß.
Nach einem kurzen Abend ging es dann für Alle auch früh ins Bett;-))

Als am Sonntag Morgen um 5.00 Uhr der Wecker klingelte, regnete es immer noch, aber ein heller Schein war am Horizont zu erkennen. Das machte Hoffnung.
Ein gemeinsames Frühstück sollte uns alle für den Tag stärken.
Mit allen Utensilien im Rucksack ging es dann per Fahrrad die 5 km zum Startbereich. Es gab eine angenehme Neuerung in diesem Jahr. Die Start- Wechsel und Zielzone befand sich an einem Ort im Herzenbad. Im letzten Jahr musste man noch allen Teilnehmern hinterher reisen, da der Megathlon um den kompletten Untersee geführt hat. Manche Teilnehmer hatten da das Problem, daß sie manchmal staubedingt vor Ihrer Ausrüstung an der Wechselzone waren. Ausserdem war der Zustand für die Zuschauer natürlich in diesem Jahr wesentlich angenehmer.
Nachdem Oliver erfolgreich am Samstag die Schwimmdisziplin an Petra abgegeben hatte (sie ist eine erfolgreiche IRONMAN Teilnehmerin) konnte er sich ganz entspannt auf die Radstrecke konzentrieren. Durch diesen Wechsel kamen "Die dollen Bonner" in den Genuss von Kai, der seinerseits neu eingestiegen ist um die Staffel zu ergänzen. Damit war aber auch klar, daß diese Staffel nicht mehr als MIXED Team starten konnte. Kai sollte im Verlaufe des Rennens noch eine entscheidende Rolle spielen.

Pünktlich um 8.00 Uhr wurden mit einem Kanonenschuss, der Tote aufgeweckt hätte, die Schwimmer auf ihre 2,5 km lange Reise geschickt, und hier trennte sich dann direkt die Spreu vom Weizen, Oh ja!!! Kam der erste Schwimmer (Christof Wandratsch, seines Zeichens Weltrekordhalter im Ärmelkanal und Bodensee durchschwimmen; hups) schon nach 30 Minuten aus dem Wasser folgten dann erst nach einigem Abstand die nächsten Schwimmer. Bei Wassertemperaturen von 23° wurden allerdings trotzdem Teilnehmer wegen Unterkühlung vom DLRG geborgen. Hier sei erwähnt, daß deren Staffeln das Rennen aber fortsetzen konnten, sobald der letzte Schwimmer aus dem Wasser war.
Unglaublicher Weise war bei der Schwimmausrüstung vom teuersten Neoprenanzug bis zum Stringbikini alles vertreten was das Sportlerherz begehrt.

Einige Schwimmer schafften es, sich ständig übergebend bis zur Wechselzone zu retten, um dann gleichzeitig mit der Chipübergabe regungslos umzufallen. Hier sei aber erwähnt, daß im ganzen Wettkampf keine ernsthaften Verletzungen aufgetreten sind, da das Rote Kreuz immer sofort zur Stelle war.
Ab Minute 35 ging es dann Schlag auf Schlag und Petra kam nach spitzen mäßigen 51 Minuten aus dem Wasser. Mit 15 Minuten Vorsprung gingen dann "Nur Feiglinge trainieren" mit Nicole auf die 26 km lange Inliner Strecke. Jetzt war natürlich bei beiden Bonner Staffeln der Ehrgeiz geweckt, und es wurde eine Wette abgeschlossen.
Nicole konnte den Vorsprung von 15 Minuten auf Pius nicht halten und rettete nur 3 Minuten Vorsprung in die Wechselzone, wo Oliver auf den Rundkurs mit 42 km und 600 Höhenmetern ging. Bei leichtem Gegenwind konnte er allerdings direkt eine "Reisegruppe" finden, die dann mit enormen Tempo dem Schiener Berg entgegenstürmte, der sich auf der Hälfte der Strecke befand (4,5 Steigung mit einem Höhenprofil ähnlich unserer Kommende in Ramersdorf). Im letzten Jahr war dieser Berg nach 72 km auch das Ziel aller Träume, und hatte bei strömendem Regen den Teilnehmern alles abgefordert. Am Berg trennte sich die Reisegruppe und jeder kämpfte sich den Berg hoch, bis der Speichel nach Blut schmeckte. Oben angekommen hieß es die Kontrollbänder zu übernehmen und sich bei rasender Abfahrt mit bis zu 80 km/h auf den Rückweg zu machen. Teilweise war die Abfahrt noch nass und es wurde nicht wirklich einfach. Nach der Hälfte der Abfahrt sah Oliver wie sich Pius den Berg hoch quälte. Er hatte noch 2 km bis zum Gipfel. Kurz danach hatte Oliver einen Defekt am Helmschloss, der die rasende Abfahrt jäh bremste. Im Tal angekommen, hieß es dann für die Rückfahrt wieder eine schlagkräftige Gruppe zu finden. Im Gegensatz zum Triathlon ist beim Megathlon Windschatten fahren erlaubt. Was ein Glück.

Olli auf der Radstrecke

Nach unglaublichen 1,25 Std. (Schnitt 33 km/h) kam Oliver dann in der Wechselzone an und konnte Stephan auf die Mountainbike Strecke schicken. Oliver hatte 8 Minuten Vorsprung herausgefahren und somit den Vorsprung wieder auf 11 Minuten erhöht. Pius übergab dann an Markus und es wurde spannend, wie der unerfahrene Mountainbiker Stephan sich gegen Markus halten konnte.
Zwischen durch sei erwähnt, daß Claudia die Führung bei den Damen Einzelstartern nicht ein einziges Mal abgegeben hatte, und immer noch weit in Führung lag, was für eine unglaubliche Leistung.
Inzwischen waren die Temperaturen auf 30° geklettert und es wurde ein angenehmer Tag für die inzwischen angekommenen Teilnehmer.
Dann galt es: Stephan konnte 7 Minuten Vorsprung auf Markus retten und startete dann in Begleitung von Petra direkt auf die Laufstrecke. Allen war bewusst, daß dieser Vorsprung nicht reichen würde, aber Hoffnung hatte man dann ja doch. Mit Kai ging allerdings für "Die dollen Bonner" ein Lauftalent an den Start, was seinesgleichen sucht. Nach 7,5 Km hatte er die 7 Minuten aufgeholt und nahm dem Team "Nur Feiglinge trainieren" dann noch 5 Minuten ab. Klasse Leistung.


Aber jetzt…………….RÜCKBLICK……… Während unsere Mountainbiker noch auf der Strecke waren, der Höhepunkt…… Der Zieleinlauf der ersten Dame wurde erwartet und keiner wusste im Moment wie der aktuelle Stand nun wirklich war…Gespanntes Warten…….. Dann bog sie um die Ecke……..Claudia, die neue Königin vom Bodensee (natürlich eine gebürtige Bonnerin), unglaublicher Jubel brandete auf…..Sie hatte es geschafft.
Hier sei erwähnt, das sie um über eine Stunde schneller war, als unsere erste Staffel.
Aber deshalb fährt sie auch zur Weltmeisterschaft nach Florida;-)) Damit war für uns der Wettkampf vorbei, und die große Siegesfeier konnte beginnen.
Ihren Abschluss fand die ganze Zeremonie im Abschlusskonzert von "THE SWEET". Was diese Jungs noch rocken können, unglaublich.
Es war wieder ein unglaubliches Wochenende und es darf vorab erwähnt sein, daß unsere Pensionen schon für das nächste Jahr gebucht sind, und sich auch schon neue Teams für dieses Jahr gefunden haben. Auch das wird wieder ein heißer Tanz.
Wir freuen uns.

Unsere Gruppe beim Magathlon

22.06.2007
Bonn-Triathon 2007
5.00 Uhr: Der Wecker!!!!! Was mache ich hier?
Noch 5.30 Stunden bis zum Start. Mein erster grosser Triathlon über die Mitteldistanz steht an. 3,6 Km Schwimmen, 6o bergige kilometer Rad und 15Km Laufen erwarten mich.
Respekt und teilweise auch Angst machen sich langsam breit - egal - den Teller Nudeln mit 2 Tassen Kaffee runterspülen, lecker! Noch schnell eine Zigarette zur Verdauung zu Hause, ich hasse DIXIE Klos ;-)) Geschafft, einen Teller Salat und noch eine Zigarette, es hat geholfen.
Sachen checken - habe ich alles? Trinkflaschen, Müsliriegel, Waffeln, Laufschuhe, Badeschlappen, Schwimmbrille…..mann oh mann, was für ein Durcheinander, noch mal aufs Klo....

6.15 Uhr: los geht's!!
Stephan abholen, der muß nur laufen, der Glückliche. Langsam rollen wir Richtung Beuel.. Ich werde jetzt richtig nervös, was kann alles passieren? Krämpfe, Reifenschaden usw.....egal

6.45 Uhr: Es sind schon Sportler da!
Auch der Rest unserer Clique trudelt ein. Markus, Christoph,.... Lockeres Erzählen und Mutmachen hilft über die Nervosität hinweh, ich bin nur noch ein Nervenbündel...Startnummer vorbereiten und ab mit dem ganzen Krempel in die Wechselzone, 1000 Fahrräder werden es. Jetzt sind es erst 15. geschärtzte 1000 Meter Wechselzone, unglaublich! Die sonne wärmt uns schon gut. Den Triathlonanzug anziehen und von Markus eincremen lassen, schnell Fotos solange man noch gut aussieht;-)) Überall lockere Stimmung, nur bei mir kommt sie noch nicht so durch, warum blos???

8.00 Uhr: Gleich fahren die Busse zum Schwimmstart. Ich verabschiede mich und nehme direkt den ersten. Wasser und zwei Powerriegel dabei. Alle sind locker drauf, warum auch nicht, wir machen das ja freiwillig....

9.00 Uhr: Die Wiese an der Fähre in Oberdollendorf ist schon voll, warum eigentlich? Wir legen doch erst um 10.00 Uhr ab????? Die Zeit kriecht, oh Gott gleich geht's los, habe ja schon alles mal gemacht bei diesem Triathlon, aber jetzt komplett? Die 5 stunden scheinen immer utopischer....lockerer plausch mit 3 Schwimmerinnen,-) Markus ist mittlerweile auch da. Fast alle mit Neo, hoffentlich habe ich nichts falsch gemacht..

Start 10.00 Uhr: Es ist angerichtet.
Im Gleichschritt mit 1000 mann auf die Fähre, noch 30 Minuten, im Moment ist mir alles egal. Wdr3 dreht einen Bericht, das lenkt ein bisschen ab. Dann passiert es....der Start verschiebt sich auf 11.00. Alles wartet.. Dann geht's los, die erste Gruppe startet, ich bin 8 Minuten später dran.
Jetzt nur aus dem Getümmel raus und mit einem Lied auf den Lippen (gibt es eigentlich schon wasserdichte mp3 Player?) gemächlich im abwechselnden Brust- und Kraulstil nach hause schippern....letztes Jahr hatte ich mehr Angst, aber der Respekt ist immer noch vorhanden. 30 Minuten später das rettende Ufer. Ein Glück, helfende Hände ziehen uns an Land. Der Puls ist ok, jetzt 800 Meter barfuss durch die Rheinaue zum Rad. ein paar Bekannte feuern mich an, Noch lächele ich und winke zurück.

Jetzt aufs Rad. Schuhe an, Startnummer, Helm, mp3 Player, Sonnenbrille, Wasser hab ich noch genug vom Rhein, 2 Riegel in die Hose geschoben und die letzten 300 Meter bis zum Ende der Wechselzone.
Los geht es, ein verwinkelter Kurs bis zur Strasse, kein Problem, wenn manche nicht Kamikaze fahren würden, hier wird das Rennen doch wirklich nicht gewonnen....
auf der Radstrecke Im kleinen Gang die kommende locker hoch, nur nicht zu viele Körner verbrauchen, es ist noch sehr weit. Am Anfang sind noch viele zusammen, mein Freund und Arbeitskollege Ralf schließt auf und überholt mich dann, er war auch 10 Tage auf Malle im Radtrainingslager, kurz danach verliere ich ihn aus den Augen.
Die zweite Steigung nach Söven hoch, Alphornbläser an der strecke, der absolute Wahnsinn, wie erwartet kommt jetzt auch Christof an mir vorbei, das hatte ich Ihm vorausgesagt, er fährt für unsere Staffel und sein Schwimmer ist wiederum 8 Minuten nach mir gestartet, bei Ihm läuft es gut. 20 km sind rum, Schussfahrt mit 70 km/h ins Hanfbachtal, im Training fahre ich hier 90 km/h, aber heute ist es doch was ruhiger, nur nicht stürzen, kurz flach, dann wieder hoch nach Westerhausen, was für ne Rampe, und Gegenwind,den Berg hatten Sie neu im Programm, egal, wieder mit Schussfahrt runter ins Hanfbachtal, leicht wellig bis zur Verpflegung, 30 km geschafft, eine Banane und neues Wasser, dann der schlimmste "Hügel" hoch nach Eudenbach, alles im Training schon gefahren, überall stehen viele Zuschauer, eine unglaubliche Stimmung, geht auch erstaunlich gut, dann wieder runter durch die Senke und hoch über die A3 nach Thomasberg, der vorletzte Berg, jetzt schnell am Strassenrand noch Wasser lassen, locker lasse ich mich zum Kloster Heisterbach rollen.
Dann der "col de kröt" nach Vinxel, ein Zuschauer läuft neben mir her und peitscht mich hoch, wie im Fernsehen bei der Tour, nur ohne Testosteronpflaster, ein geiles Gefühl, geschafft, wir sind oben. Jetzt nur noch zurück nach Oberkassel, alles leicht bergab, wir sind jetzt zu Zweit, ein kurzer Plausch und zusammen mit richtig Dampf über die Geraden;-)

3 Stunden sind rum, schaffe ich es wirklich? Geruhsam trabe ich mit dem Rad zum letzten Wechsel, Laufschuhe an und los, ich schaue nicht links nicht rechts, die Musik im Ohr mache ich lauter und begebe mich auf den Rundkurs, leichte Rückenschmerzen vom radeln, aber nach 5 km sind die weg. Dann schmerzt das Knie, nicht aufgeben, auf meiner zweiten Runde (bin zwischendurch auch mal Nur gegangen) holen mich Stefan und Ralf ein, sie sind gleich im Ziel, ich muß noch einmal links abbiegen, Irgendjemand hält mir eine Wasserflasche hin, brauche ich jetzt nicht, (später stellt sich heraus, daß es meine Exfreundin war, habe sie nicht erkannt, sorry).
Die letzten 5 km, alles tut weh, von den Haarspitzen bis zum Zehennagel, dann eine Wende, noch 2,5 km, ein Lächeln huscht über meine am Ziel Lippen, es ist kaum noch jemand unterwegs, aber ich bin nicht Letzter, ich schaue auf die Uhr, unglaublich, ich kann es schaffen, dann sehe ich das Ziel, noch ein läppischer km, habe tatsächlich Freudentränen in den Augen, der Zielbereich, noch 500...400 Meter, Ralf drückt mir vom Rand ein halbes Kölsch in die Hand, er ist schon 40 Minuten im Ziel (Respekt), schnell geleert, macht doch nichts, 300...200 Meter jemand ruft laut Olli. Ich bekomme fast Nichts mehr mit, schnell Kappe gerade, Brille zurechtrücken und fertig für das Zielphoto, wenigstens jetzt noch einmal versuchen gut auszusehen, geschafft, ich bin da, unglaublich ... 4.51.08 mann oh mann, Ziel erreicht, auf einmal ist die Anstrengung wie weggeblasen, Bekannte kommen zum Gratulieren, ich bin glücklich,-))

Vielen Dank, allen Helfern an der strecke und den Organisatoren. Wie immer ein toller Wettkampf, nächstes Jahr?????????;-), mindestens Staffel, oder mehr???? Ich kann es noch nicht sagen... In 4 Wochen sind wir am Bodensee zum Megathlon, wie letztes Jahr, wird bestimmt wieder genauso geil.

23.04.2007
Bonnmarathon 2007
Am frühen Sonntagmorgen ging es für Thorsten und Oliver zum diesjährigen Bonn Marathon, der bei den zu erwartenden Temperaturen von ca. 25° zu einer ungünstigen Uhrzeit gestartet wurde. Trotzdem machte man sich voller Hoffnung auf ein gutes Ergebnis mit dem Fahrrad auf nach Bonn. Nachdem man unfallfrei durch die Menschenmassen auf der Kennedybrücke gelangt war, fand sich an der Oper auch direkt ein geeigneter Fahrradlagerplatz. Zu Fuß marschierte man dann Richtung Start, der sich am Belderberg befand. Die große Flüssigkeitsaufnahme am frühen Morgen rächte sich dann bei Oliver, der vor dem Start noch 4 Mal musste.

Pünktlich um 11.20 Uhr schob man sich dann mit dem Starterfeld Richtung Kennedybrücke. In einem angenehmen Lauftempo ließ man sich dann mit der Menge durch die ersten Kilometer tragen. Bis hierhin lief es für beide noch sehr gut, da bei der momentanen durchschnittlichen Laufzeit eine Endzeit von unter 2 Stunden erreicht worden wäre.

Bei KM 10 musste Oliver Thorsten dann ziehen lassen, da sich erste Verschleißerscheinungen im rechten Bein bemerkbar machten. Die sonnenüberflutete Strecke machte es den Teilnehmern mit zunehmender Dauer aber auch nicht einfacher.

Auf dem Weg zum Wendepunkt bei KM 14 konnte man sich dann noch einmal gegenseitig abklatschen bevor man sich aus den Augen verlor. Thorsten war zu diesem Zeitpunkt auf einem guten Weg zu einer "unter 2 Stunden Zeit".

Ab KM 15 war dann bei Oliver endgültig Schluss. Der mangelnden verletzungsbedingten Vorbereitung wurde nun Tribut gezollt. Die letzten KM wurden zu einer Schlacht gegen den inneren Schweinehund. Thorsten kam dann auch mit einer phantastischen Zeit von 2:00:08 ins Ziel. Für seinen ersten Halbmarathon eine erstaunlich gute Leistung. Oliver verlor auf den letzten Kilometern glatte 17 Minuten auf seinen 1. Vorsitzenden und musste sich mit einer unterirdischen Zeit von 2:17:13 zufrieden geben.
Im Jahr davor konnte er noch mit 1:55:30 die Ziellinie überqueren, und war deshalb mit diesem Ergebnis keineswegs zufrieden. Im Anschluss schwang man sich dann auf die Fahrräder, um nach einer kurzen Duscheinheit, die 1. Mannschaft am heimischen Platz anzufeuern.

Als nächstes steht dann der Bonn - Triathlon auf dem Programm, wo auch als Ziel nur "Ankommen" vorgegeben werden kann.
Oliver Wierz

Termine 2007
Thorsten Kufahl und Oliver Wierz starten für die Sportfreunde beim diesjährigen Bonner Halbmarathon am 22. April.

Oliver Wierz startet außerdem erstmals beim diesjährigen Bonn-Triathlon am 17.Juni als Einzelstarter über die Komplettdistanz 4,5 km Schwimmen, 60 km Radfahren, 15 km Laufen.

Zudem startet er noch beim Bodensee Megathlon am 22. Juli im Team über die 5 Distanzen:
- Schwimmen 2,5 km,
- Inlinen 26 km,
- Mountainbike 32 km,
- Rennrad 40 km und
- Laufen 13 km
Oliver wird schwimmen, inlinen und Rennrad fahren.

Zu guter letzt will Oliver auch in Hilchenbach und beim Talsperrentriathlon in Gummersbach teilnehmen.

Wer Interesse hat, zu einem der Wettbewerbe mitzufahren, kann sich an Oliver Wierz wenden.
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K O N T A K T
Training: z.Zt. 2x pro Woche, Treffpunkt Ennertparkplatz (Pützchen Chaussee, Ecke Oberkasseler Straße)
Infotelefon: Silvia Kufahl 0228/486039
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