"Ich kann nicht einschlafen", hat Leo vorhin zu seinen Eltern
gesagt. "Zähl Schäfchen", haben sie vorgeschlagen und
sind gegangen. Erst zählt Leo ein Schäfchen dann zwei, drei und
immer mehr.
Damit Leo nun mit seiner traumhaften Herde kleiner Schafe Abenteuer
erleben kann, denkt er sich einfach auch kleiner.
Auf geht's: Der Turnschuh wird an den Holzkran gehängt, Leo und
die Schäfchen steigen ein, und der riesenhafte, aber nach wie vor
freundliche Teddybär schubst die lustige Schaukelgesellschaft an.
Da droht jedoch Gefahr von dem noch riesigeren Kater Fritz ...
Mitten aus dem vollen Leben gegriffen ist der Ansatz dieser Geschichte
und die wörtlich genommene "Gute-Nacht" Floskel kindgerecht
zu Ende gedacht worden, d.h. witzig, spannend und natürlich mit einem
alle zufriedenstellenden Happy End:
"Und dann fallen Leo die Augen zu."
Nicht zuletzt dank Manfred Schlüters ausgezeichneter Ausgestaltung
und Farbgebung seiner Bilder bekommen die Kinder nun sicher selber Lust,
auf ein ähnliches Traumabenteuer auszugehen.
Weitere Besprechungen zu Werken von Achim Bröger siehe:
Achim Bröger: Ich kann nicht einschlafen (1991)
Achim Bröger: Komm rein, Rosalie (1994)
Achim Bröger: Die Kuschelbande (1994)
Achim Bröger: Flammen im Kopf (2002)
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