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Norbert Ney Andere Zeitung; 02/91 Karger denkt dabei an die jungen Leute, denen das Christentum gleichgültig geworden ist. Ihnen will er klarmachen, daß "keiner seine Herkunft auf Dauer verleugnen kann". Ich vermute aber, daß sein Büchlein eher umgekehrt wirken wird: auf Christen, die sich zu selten eingestehen, wie "verquer" die Kirchenwirklichkeit zur biblischen Überlieferung steht. Karger hat sein Buch in verschiedenen Gemeinden vorgestellt und dort lebhafte Gespräche ausgelöst. So wird er damit auch zum Kirchentag reisen. Als ein Gebrauchsbuch für Gemeindeabende, vor allem für die Jugendarbeit, kann ich mir VERQUER gut vorstellen. Es enthält viele kurze Texte, auch Gedichte, die zum Weiterdenken anregen. Vor allem die Passagen, wo Karger nah an seiner persönlichen Erfahrung bleibt, sind scharf und witzig beobachtet. An anderen Stellen wird es manchmal etwas geheimnisvoll literarisch. Trotzdem: ein ehrliches Buch zum Thema Christ-sein heute, genau auf der Grenze zwischen ja und aber." Angelika Obert Berliner Sonntagsblatt; Nr. 43 / 28.10.90/ Franz-Josef Degenhardt Und wer kennt sie nicht, die an christlichen Ritualen traumatisierten Kindheitsgeschichten oder das Verhalten politischer Parteien, deren Kürzel ein "C" vorangestellt ist. Im Vorwort heißt es dazu: "Das, was von dem uns allen dem Namen nach Bekannten am Kreuz berichtet wird, kann damit nichts, aber auch gar nichts zu tun haben." Ulrich Karger führt diese wichtige, inhaltliche Auseinandersetzung nicht moralinsauer oder missionierend, vielmehr gelingt es ihm, die leisen Zwischentöne in den Real-Satiren, Glossen und Grotesken hörbar zu machen." Thomas Holtbernd Plärrer 01/91 Neues Deutschland; 31.01.91 |
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www.karger.de.vu © Ulrich Karger seit 1998 / 2000
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