Linux in der Schule
Karl Sarnow
ISBN 3-934678-21-1
Information über das Buch
Linux ist von seiner Struktur her DAS geeignete Betriebsystem in der
Schule. Warum das so ist, erläutert das Buch. Es versucht weit verbreitete
Ängste zu nehmen. Das Sprachniveau orientiert sich am normalen (d.h.
Win*) Computerbenutzer (Lehrer) ohne besondere Vorkenntnisse in Linux.
Fachinformatiker mögen beruhigend gedachte Wortneuschöpfungen,
die nicht im Lexikon für Informatik stehen, verzeihen. Sie erleichtern
den Anfängern hoffentlich den Einstieg in die Materie.
Das dargestellte Modell der Schulvernetzung sollte im Regelfall für
allgemeinbildende Schulen passen und einfach durch Nachvollziehen übernommen
werden können. Nachträgliche Änderungen und Anpassungen
sind wie bei Linux üblich jederzeit möglich. Mit dem Betrieb
des Standardmodells aus dem Buch wird die nötige Fachkenntnis heranreifen.
Das Buch enthält eine Menge Beispiele zum Einsatz von Software
im Unterricht. Zwei Begleit-CD-ROMs enthalten sowohl das Betriebsystem
als auch viele gute Unterrichtsmaterialien. Die meisten Beispiele im Buch
sind zudem plattformübergreifend angelegt, also sowohl unter
Linux als auch unter anderen Betriebsystemen nutzbar. Diese Eigenschaft
wird vom Autor generell für Software gefordert, die das Prädikat
"schulgeeignet" erhalten soll. Die vorgestellten Materialien stellen also
erste Beispiele einer Kategorie von Multimediadokumenten vor, die sich
deutlich vom Nachmittagsmarkt absetzen und die speziellen Eigenschaften
von Schule und Schulbetrieb berücksichtigen.
Es wird weiterhin erläutert, weshalb das OpenSource Prinzip das
Prinzip der Chancengleichheit im öffentlichen Schulsystem durchzusetzen
hilft. Wenn Software nichts kostet und es juristisch unbedenklich ist,
sogar empfohlen wird, die Software zu kopieren und zu nutzen, dann können
Lehrer beruhigt schlafen und Schüler begeistert spielen. Jede Linux
Distribution bietet für nahezu alle Anwendungsbereiche vielfältige
Software. Nehmen Sie sich die Zeit neue Anwendungen zu entdecken un vergessen
Sie nicht, mich zu benachrichtigen, wenn Sie Interessantes gefunden haben.
Zu guter Letzt enthält das Buch Adressen für Ansprechpartner,
wenn man sich tiefer engagieren will. Sie finden unter den angegebenen
Adressen engagierte Kolleginnen und Kollegen, die Ihnen mit ihrer Fachkompetenz
jederzeit begeistert helfen sich selbst einzubringen.
Was das Buch nicht bietet
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Detaillierte Netzwerkinformation. Es wird im Buch dargelegt, welche
Dienste in der Schule benötigt werden und was sie bewirken. Aber Konfigurationsdetails,
die über den beschriebenen Standardfall hinausgehen, entfallen mangels
Platz und wegen des Zielpublikums: Anfänger und solche die bisher
um Linux einen Bogen gemacht haben. Für detailliete Netzwerkinformation
gibt es reichlich externe Literatur. Kennt man die Begriffe, die im Buch
erläutert werden, kann man sich daran machen entsprechende tiefergehende
Literatur zu besorgen.
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Information für fortgeschrittene Linuxer. Das Buch soll Anfängern
und vor allem Lehrern, die sich bisher nicht an Linux herangetraut haben,
ein Sprungbrett sein. Ist man mit dem vorgestellten System erst einmal
vertraut, kann man mittels Spezialliteratur, die es reichlich gibt, weitere
Schritte wagen.
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Detaillierte Debug Informationen. Im Regelfall sollte es heute kein
Problem sein, eine Linux Distribution zu installieren. Aber der Teufel
steckt im Detail und bei der Problemlösung braucht man Hilfe. Dafür
gibt es den SuSE Installationssupport (kostenlos), die verschiedenen Linux
Gruppen, von denen die schulrelevanten Gruppen im Buch erwähnt werden.
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Eine vollständige Auflistung aller unter Linux in der Schule nutzbaren
Programme. Die Anzahl der Softwarepakete ist einfach zu groß. 6 CDROMs
voll Software (SuSE 6.4) stellen eine herbe Herausforderung an jeden Lehrer
dar, der nebenbei gelegentlich auch noch unterrichten muß. Ich möchte
mit dem Buch auch eine lebhafte Diskussion um Schulanwendungen unter Linux
anregen. Nutzen Sie die im Buch angegebenen Adressen um sich zu engagieren
und Ihre Erfahrungen einzubringen.
©Dr. Karl Sarnow,
August 2000.