2. Cairns

 

Der Flug von Hongkong führte uns nachts über die Philippinen, Indonesien und Papua-Neuguinea.
Nach einer kurzen Zwischenlandung in Brisbane und dem Überflug des Großen Barriere-Riffs war Cairns die erste Station unserer vierwöchigen Australien-Rundreise.

Dank der Trockenzeit erwartete uns ein nicht zu heißes Klima mit nur geringer Luftfeuchtigkeit.

ein Halbmondriff

Das Stadtbild wirkt mit seinen vielen Holzhäusern ein wenig amerikanisch, und selbst in der Hochsaison geht es in den Geschäftsstraßen sehr relaxt zu.

Cairns hat selbst keine spektakulären Sandstrände. Die findet der geneigte Tourist einige Kilometer nördlich. Dafür wartet es mit einer Wattlandschaft auf, die ein Eldorado für viele verschiedene Seevögel darstellt.

An der Uferpromenade kann man abends die Pelikane vom Tagesgeschäft ausruhen sehen. Ein Lapwing-Pärchen (eine Möwenart) brütete direkt auf den Wiesen im Stadtpark und verscheuchte selbst Menschen, die ihrem Nest zu nahe kamen, mit drohendem Flügelschlag und Geschrei. Und mitten in der Innenstadt suchen sich die Ibisse bei Anbruch der Dunkelheit unter enormem Lärm ihre Schlafbäume auf.

Ibisse bei Anbruch der Dunkelheit

Palmen im Gegenlicht an der
Strandpromenade in Cairns

Auch mit floristischen Reizen geizt die tropische Stadt nicht. Nahe des Flughafens beginnt ein 1,5 Kilometer langer Rundgang durch die Mangrovensümpfe. Zwischen den verschiedenen Arten von Mangroven kann man die kleinen Gelbhandkrabben hin und her flitzen sehen.

Mimosenblüten

ausgetrockneter Boden im Mangrovensumpf

 

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