5. Darwin

 

 

Die zweifellos beste - wenn auch nicht unbedingt billigste - Art, Australien zu erleben, ist meiner Meinung nach, mit dem Camper durch die Lande zu tingeln. Zwar erhielte man für deutlich geringere Tagessätze einen "normalen" PKW und könnte von dem so gesparten Geld locker die Hotels an der festgelegten Route bezahlen. Wir zogen jedoch ein Wohnmobil vor, da man in Australien praktisch überall campen darf (mit Ausnahme der Nationalparks).

Unsere Fahrt sollte zum größten Teil entlang des Stuart Highway von Nord nach Süd bis Adelaide führen. Diese Straße, und alle Abstecher zu den wesentlichen Sehens- würdigkeiten, ist durchgehend asphaltiert - ein wesentlicher Punkt für die Auswahl des Wohnmobils. Unsere Furcht vor dem Linksverkehr, einem Relikt aus britischen Kolonniali- sierungszeiten, erwies sich bald angesichts des geringen Verkehrsaufkommens als unbegründet.

 

Dattelpalmen gehören zum Stadtbild

 

Zuvor sah unser Reiseprogramm allerdings eine Zwischenübernachtung in Darwin, der einzigen Großstadt (mit ca. 100.000 Einwohner) der Northern Territories, vor. Dabei gehört natürlich ein abendlicher Besuch des Mindil Beach zum Pflichtprogramm. Die Stadt empfing uns mit 33 Grad Celsius und einer zur Trockenzeit eigentlich noch erträglichen Luftfeuchtigkeit.

 

der Mindil-Strand ist für seine Sonnenunter-
gänge über die Grenzen von Darwin berühmt

 

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