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Inhaltsverzeichnis dieser Seite:

Danke: Teilnahme bei Nexgo Comunity Voting
Harry Potter, etwas andere Gedanken zu diesem Buch

Irischer Segenswunsch   

Medizin  Gefahr durch Essen plus Medikamente ---> aktualisiert 23.04.2010

Schule  Zeitung: Leserbrief: Alltagsstress im Klassenzimmer

Vom Wert der Zeit

Valentinstag

                

DANKE:

Teilnahme bei Nexgo-Community Voting: 

Es hat mich riesig gefreut, als ich meine URL in der Votingliste gelesen habe. In der Woche vom 13.10. bis 19.10.2001 wurde meine HP ca. 250 mal aufgerufen. Ca. 79 Teilnehmer habe ihre Stimmen vergeben, davon 2 Stimmen für meine HP. Die Gewinner-HP bekam fast 50 % der Stimmen und war schon aufgrund Ihres Themas konkurrenzlos. 

 

Harry Potter, Digimon & Co

Vorhang auf: Alles Magie!

Eine ungewöhnliche Weihnachtslektüre habe ich mir heuer verordnet. Beachtliche 767 Seiten. Eben habe ich die letzte zu Ende gelesen. Wer mich in den letzten Tagen begleitet hat? “Harry Potter" in dem neuesten, dem vierten Buch von Joanne K. Rowlings.

Sie ist dank des enormen Erfolges der Harry-Potter-Bücher mittlerweile zur zweit- oder drittreichsten Frau Großbritanniens geworden. 40 Millionen Exemplare wurden von den ersten drei Bänden verkauft. Und viele Millionen werden jetzt dazukommen. Denn der vierte Band “Harry Potter und der Feuerkelch" ist ebenfalls ein Renner.

Warum ich mir diese Lektüre angetan habe? Weil ich so Unterschiedliches über das Buch gehört und gelesen hatte. Da waren einerseits geradezu euphorische Kritiken. Ein Buch, das den Leser in seinen Bann zieht, die Geschichte einer treuen Freundschaft von Jugendlichen, ein Held, der bescheiden, jugendfrisch, mit seinen Brillen keineswegs ein Schönling ist. Und vor allem: Positive Werte würden hochgehalten, das Gute siegt. Ein modernes Märchen. Endlich etwas, das die Phantasie der Kinder anregt, eine Alternative zum Fernsehen, das alles vorkaut.

Das war die eine Seite. Die andere schlug Alarm. Achtung Okkultismus! “Die Bücher lästern Jesus und Gott und fördern die Zauberei sowie den Wunsch nach Rache," las ich beispielsweise in einem kritischen Artikel.

Daher der Entschluss: Das musst Du selbst lesen. Zugegeben, ich habe mir nur das letzte Buch der Serie zu Gemüte geführt und kann daher nicht über das Gesamtwerk urteilen. Aber schon beim Lesen der Abenteuer mit dem Feuerkelch ist mir einiges aufgefallen, was mir erwähnenswert erscheint.

Es stimmt, dass das Buch gut geschrieben ist, spannend, mit vielen Dialogen. Man liest interessiert weiter, wird in Atem gehalten. Auch anderen Erwachsenen wird es so gegangen sein.

Weiters: Die Figur des Harry Potter ist sympathisch, seine beiden Freunde Ron und Hermine sind es ebenfalls. Ich kann mir gut vorstellen, dass Teenager sich gerne mit diesen Figuren identifizieren.

Was die Phantasie der Autorin anbelangt, bin ich ebenfalls beeindruckt: ein Feuerwerk von Einfällen, skurrilen Zaubertricks, Ereignissen und Gebilden, die sie vor dem Leser ausbreitet - gut und detailliert geschildert. Wie müssen phantasiebegabte Leser - ich gehöre nicht zu dieser Spezies - diese Schilderungen weiterspinnen können!

Über dem Ganzen schwebt aber meist eine Atmosphäre des Unheimlichen. Der Leser merkt das allerdings nur am Anfang, wenn es darum geht, sich auf die im Buch geschilderte Welt einzulassen. Da empfindet man noch Unbehagen. Aber nach etwa 100 Seiten hat man sich eingewöhnt und merkt das Bedrückende nur mehr in den besonders bedrohlich geschilderten Situationen.

Und diese gibt es in großer Zahl. Besonders scheußlich die Konfrontation von Harry Potter mit dem Teufel, in der Gestalt des Lord Voldemort. Die ganze Geschichte steht im Schatten der Angst, die er verbreitet. Auch wenn er nicht als Sieger die Bühne verlässt, so wird der Leser doch nicht - so wie dies im Märchen geschieht - mit dem Triumph des Guten über den Bösen entlassen. Vielmehr ahnt er, dass die Macht des Bösen wächst. Keine gute Perspektive in einer gottlosen Welt.

Und damit sind wir auch schon bei den bedenklichen Seiten des Buches: Es führt den Leser in eine vollkommen magische Welt. Die ganze Geschichte spielt sich unter Zauberern, Zauberlehrlingen, Hexen, Elfen und einer Unzahl von merkwürdigen Gebilden ab. Normalsterbliche sind da nur Randerscheinungen. Die einzigen, die näher beschrieben werden - Harrys Onkel, Tante und Cousin -, sind äußerst unsympathisch, ja ungustiös. Angesehen ist, wer die Magie beherrscht, je mehr davon, umso bedeutungsvoller.

Ja, aber in den Märchen - sie haben ja Generationen von Kindern bewegt - gibt es ja auch Übersinnliches. Da gibt es ja auch Hexen, Zauberer, Feen und Gnome - höre ich den Einwand. Was soll da an der Welt von Harry Potter schlecht sein?

Zwischen beiden besteht ein bemerkenswerter Unterschied. In den Märchen wirkt das Übersinnliche in die Welt der Menschen hinein. Harry Potter hingegen lebt in einer magischen Welt. Daran ändert auch der Umstand nichts, dass die Jugendlichen der Zauberschule wie normale Kinder Hunger haben, sich für eine Party schick machen und verliebt sind. Das Übersinnliche tritt nicht wie im Märchen als außergewöhnliches Ereignis ins Alltagsleben, sondern der Alltag steht im Bann der Magie.

Und damit ist Harry Potter in eine Reihe zu stellen mit den vielen Angeboten, die heute auf unsere Kinder und Jugendlichen losgelassen werden und sie systematisch für den alltäglichen Umgang mit übersinnlichen Mächten und Wesen gewinnen wollen: “Momo", “Die Unendliche Geschichte" gehören ebenso dazu wie “Pokémon", “Digimon" (“mon" steht für Monster), Dragonball und Konsorten, die den Kindern Tag für Tag im Fernsehen, in Computerspielen und beim Sammeln von Karten begegnen. Alles internationale Erfolge, Kassenschlager, ein Muss, wenn man heute dazugehören will.

Mit diesen modernen “Märchen" wird eine ganze Generation konditioniert. Besonders bedenklich ist, dass diffuse Angst das Geschehen prägt, dass vielfach ein Kult der Gewalt betrieben wird. Auffallend auch, dass oft Hässlichkeit sympathisch gemacht wird, sodass den Kindern das Schöne bald banal und unattraktiv erscheint. Ich weiß, wovon ich rede, bekomme ich doch mit, womit mein ältester Enkel konfrontiert wird.

All das trägt dazu bei, dass die Maßstäbe der Kinder verschoben werden. Der Wettlauf nach Macht wird zum Lebensziel ausgerufen und der Einsatz von Magie als zielführendes Mittel dazu empfohlen. Das Böse wird interessant gemacht und das hässlich Verzerrte nicht mehr als Warnsignal erkannt. Darf man sich da wundern, dass landauf, landab die Jungen sich im Tischrücken versuchen, sich ihre Zimmer mit hässlichen Fabelwesen schmücken, “Halloween"-Teufelsspuk spaßig finden und sich für Wahrsagerei interessieren? Harry Potter reitet auf dieser Welle und verstärkt sie wesentlich.

Christof Gaspari

 Gelesen in: Heft 1/2001 "Zeichen der Zeit" in www.Vision2000.at

 

Irischer Segenswunsch:

Nimm dir Zeit zu arbeiten - das ist der Preis des Erfolges.

Nimm dir Zeit zu denken - das ist die Quelle der Macht.

Nimm dir Zeit zu spielen - das ist das Geheimnis der ewigen Jugend.

Nimm dir die Zeit zu lesen - das ist die Grundlage der Weisheit.

Nimm dir die Zeit, freundlich zu sein - das ist der Weg zum Glück.

Nimm dir die Zeit zum Träumen - das ist der Weg zu den Sternen.

Nimm dir die Zeit zu lachen -  das ist die Musik der Seele

 

 

Medizin:

Quelle: 2010, br Abendschau vom 21.04.2010 

Arzneimittel: Vorsicht, Wechselwirkung!

Antibiotika und Milch, Schlafmittel und Grapefruitsaft, Antibabypille und Johanniskraut - das verträgt sich nicht unbedingt. Was viele nicht wissen: Viele Lebensmittel können die Wirkung von Medikamenten stark beeinflussen. 

Wechselwirkungen
Vor allem Patienten, die ein Medikament über einen längeren Zeitraum einnehmen müssen, sollten auf Wechselwirkungen achten
Es gibt über 300 Arzneisubstanzen, deren Wirkung von Lebensmitteln beeinflusst werden kann
Grapefruitsaft beispielsweise kann die Wirkung bestimmter Medikamente verstärken oder deren Aufnahme ins Blut verlangsamen; möglicherweise gilt das auch für Orangen- oder Apfelsaft, hier ist sich die Forschung nicht einig - am besten nimmt man Medikamente überhaupt nicht mit Fruchtsäften ein
Kalzium und Antibiotika vertragen sich schlecht - die Aufnahme des Arzneimittels wird stark erschwert; deswegen sollten Milch, Joghurt, Quark und Käse nicht gleichzeitig mit Antibiotika eingenommen werden; das Gleiche gilt für Schilddrüsenmedikamente und Antidepressiva
wer MAO-Hemmer (bestimmte Antidepressiva) einnimmt, sollte auf länger gelagerte, eiweißreiche Lebensmittel verzichten (also beispielsweise Käse, Salami, Salzheringe oder Sauerkraut)
Lakritze verträgt sich schlecht mit entwässernden Medikamenten, es kann zu erhöhtem Kaliumverlust kommen
Wer Eisenpräparate einnimmt, sollte 2-3 Stunden davor und danach auf Milch, Milchprodukte, Spinat, Rhabarber, Vollkornprodukte, Kaffee, Schwarzen Tee und Cola verzichten, weil sie die Aufnahme von Eisen im Blut verhindern
Alkohol sollte generell nicht gleichzeitig mit Medikamenten genossen werden, denn das kann völlig unberechenbare Folgen haben

 

Quelle: Münchner Merkur im Nov. 2001

Thema: Gefahr durch Essen plus Medikamente

Kopfschmerzen ! Da hilft ein Aspirin. Eingenommen vielleicht mit Grapefruitsaft, damit die bittere Pille besser schmeckt? Lieber nicht, berichtet das Magazin "Wellfit": Flavonide in Zitrusfrüchten könnten in Verbindung mit Schmerzmitteln sogar Herzrasen verursachen.

Überhaupt sei beim Thema Essen plus Medikamente Vorsicht angebracht: "Viele Pillen vertragen sich nicht mit bestimmten Lebensmitteln." Antibiotika, so das Blatt, verlieren ihre Wirkung, wenn gleichzeitig Milch getrunken wird. Gefährlich kann es werden, wenn blutverdünnende Mittel etwa mit Brokkoli eingenommen werden: Der enthält Vitamin-K und das schwächt die Wirkung der Gerinnungshemmer. Diese Wechselwirkung kann im schlimmsten Fall einen Schlaganfall auslösen.

 

Schule

Quelle: Münchner Merkur

Leserbrief: Der Alltagsstress im Klassenzimmer

zu "Lehrer gehen früh in Pension "/"Bergmann will 'Spielraum für Väter' - beides Seite 1 vom 12. Juli 2001

"Väter könne sich trotz nur 35 Stunden Wochenarbeitszeit, sechs Wochen Jahresurlaub, 14 Feiertagen und 104 Samstage und Sonntage im Jahr, angeblich zu wenig um ihre Kinder kümmern. Also muss 'Mehr Spielraum für Väter' her, noch mehr Freizeit wird gefordert (von Bundesfamilienministerin Christine Bergmann).

Haben diese Kinder eigentlich keine Mütter ? Zu viele sind mit ihrer Selbstverwirklichung beschäftigt und haben keine Zeit mehr für die Erziehung ihrer Kinder. Sollen doch die Lehrer diese Arbeit übernehmen. Die sind damit aber auch überfordert. Der böse Alltagsstress im Klassenzimmer schafft sie zunehmend. 70 % gehen vorzeitig - manche noch nicht 50 Jahre alt, in den Ruhestand. Was sind die Ursachen ?

Eine bundesweite Fragenbogenaktion vom Fachbereich Sozialwesen in Kassel brachte Erstaunliches zu Tage:

- Verbale Gewalt durch Schüler gegen Lehrer nimmt zu, die Hemmschwelle sinkt.

- Kinder dürfen ihre Eltern beschimpfen, diese Grenzen und Respektlosigkeit überträgt sich auf die Schule.

- Der Druck auf Lehrerinnen ist besonders durch sexuelle Belästigungen seitens pubertierender Jungen groß, was auch      Handgreiflichkeiten einschließt.

- Kritisiert wurde auch die Lernunwilligkeit der Schüler und vor allem der Lautstärkepegel in den Klassen.

- Schüler stören vorsätzlich den Unterricht, Lehrer mussten deshalb den Unterricht abbrechen, es wird ihnen aus Gründen der Belästigung nach dem Unterricht aufgelauert.

- Das gewandelte Bild des Lehrers hat Auswirkungen, sie gelten als faul.

Die Saat der antiautoritären, linksliberalen, Erziehung ist aufgegangen. Väter und Mütter resignieren und schieben den schwarzen Peter den Lehrern zu.                                                        (Josef August N. ; 85635 Höhenkirchen)

 

Vom Wert der Zeit:

Um den Wert eines Jahres zu erfahren, frage einen Studenten, der im Schlussexamen durchgefallen ist.

Um den Wert eines Monats zu erfahren, frage eine Mutter, die ein Kind zu früh zur Welt gebracht hat.

Um den Wert der Stunde zu erfahren, frage die Verlobten, die darauf warten, sich zu sehen.

Um den Wert der Minute zu erfahren frage jemanden, der seinen Zug, seinen Bus oder seinen Flug verpasst hat.

Um den Wert einer Sekunde zu erfahren, frage jemanden, der einen Unfall überlebt hat.

Um den Wert einer Millisekunde zu erfahren, frage jemanden, der bei den Olympischen Spielen die Silbermedaille gewonnen hat.

Irrtum und Druckfehler vorbehalten !

 

Valentinstag

Ob zu Beginn einer Beziehung oder nach Jahren tiefer Verbundenheit, auf Missachtung der Valentinsregeln folgen gemeinhin keine 'rosigen Zeiten'. Da heißt es kein Spielverderber sein und mit der sehnlichst erwarteten Überraschung bei der Herzensdame anklopfen.
"Sag's durch die Blume", da kann nichts schief gehen – meint der Mann und kann sich doch irren. Denn zwischen 'meinen' und 'verstehen' wächst die bunte Wiese der Missverständnisse. Werfen Sie doch vor Ihrer Bestellung beim Floristen einfach einen – augenzwinkernden – Blick auf moderne Blumen-Interpretationen:

Rose: Der Großzügige und der Sparsame Die dornige Schöpfung der griechischen Blumen-Göttin Chloris ist das Symbol ewiger Liebe. Doch aufgepasst, neben all den kostbaren Edel-Rosen, gibt es auch die Sorte, die in Supermärkten und Tankstellen auf Abholung wartet. Bereits mehrere Tage alt, lassen die Billig-Rosen schon nach kurzer Zeit im beheizten Zimmer die Köpfe hängen und verkünden müde, dass ihr Rosenkavalier in Wirklichkeit ein Geizkragen ist.

Gänseblümchen: Der Unentschiedene – Sind noch alle Blütenblättchen dran? Dann überlässt er wieder mal ihr die Entscheidung über die nächste Verabredung: Wann und wo, wenn überhaupt ...

Er liebt mich, er liebt mich nicht? Vergessen Sie den Wackelkandidaten!

Stiefmütterchen: Der reumütige Betrüger – In Shakespeares Komödie 'Ein Sommernachtstraum' benebelt der kräftige Duft des Stiefmütterchens Titanias Sinne so sehr, dass sie sich in einen Esel verliebt.

Welche Blume könnte sich besser eignen, einen betrügerischen Ehemann zu entlarven?

Narzisse: Der Selbstverliebte – Armer, eitler Tropf. Ihm wird es ergehen wie dem schönen Jüngling aus der griechischen Mythologie, nach dem diese Blume benannt ist: Er verschmähte die Liebe der Nymphin Echo, verliebte sich in sein eigenes Spiegelbild und verzehrte sich vor Sehnsucht.

Glockenblume: Der Ehrliche – Die feinen Glockenblumen gehören zu den hartnäckigsten Wildblumen. Denn sie sprießen Frühjahr für Frühjahr auf derselben Stelle. Wegen Ihrer Beharrlichkeit repräsentieren sie Ausdauer, Treue und Zuverlässigkeit.

Ein Geschenk von dem Mann, der Sie wieder mal angesteckt hat und dem Sie es nun verdanken, mit Grippe im Bett zu liegen. Er kümmert sich ernsthaft um Sie, wenn er zu den Glockenblumen Echinacea reicht.

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