Orion - der Himmelsjäger
Ein bekannter Freund vieler Himmelsbeobachter kehrt an den Herbstabendhimmel zurück.
Blickt man gegen Mitternacht in Richtung Osten, dann steht der Himmelsjäger Orion knapp über dem Horizont.
Orion zählt zu den schönsten und am leichtesten zu findenden Sternbildern. Es gleicht einem großen länglichen Viereck. Zwei seiner Sterne zählen zu den hellsten Sternen am Abendhimmel:
Nahe dem Zentrum dieses Vierecks findet man drei aufgereihte Sterne, die den Gürtel des Orion bilden. Unterhalb vom Gürtel leuchtet eine blassere Sternenreihe, die man sich gut als Schwert des Orion vorstellen kann.
Ein Objekt in dem hängenden Schwert des Orion ist ein bekannter Nebel. M 42, der Orionnebel, ist eine gigantische Wolke aus interstellarem Gas und Staub. Trotz seiner großen Enrfernung von ca. 1.500 Lichtjahren sehen wir ihn mit bloßem Auge als nebliger Fleck.
Bereits durch ein Fernglas ist deutlich die Form des Orionnebels zu sehen. Weitere Einzelheiten kann man in einem Teleskop entdecken. So wird man bereits mit einem Fernrohr geringerer Öffnung das sogenannte Trapetz sicher auflösen können.
Mit Hilfe des HUBBLE-Weltraumtelescops fotografierten Astronomen diese Region und stellten fest, daß der Orionnebel ein Sternenkindergarten ist. Dutzende von jungen Sternen im Herzen der Wolke setzen enorme Energiemengen frei, die den Nebel leuchten lassen. Viele davon sind von einer Staubscheibe umgeben. Aus ihnen könnten vielleicht eines Tages Planeten entstehen.
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