Impfstoff gegen Krebs darf nun getestet werden

Gefunden: 29.10.2006 10:31:26
Quelle: RR:Board
*Das Regierungspräsidium Tübingen hat dem Biotechnologieunternehmen CureVac die Erlaubnis zur Produktion eines Impfstoffes gegen Krebs erteilt. * Krebs entsteht durch eine übermäßige Produktion von Zellen innerhalb eines Organs. Die entarteten Zellen können nicht mehr vom körpereigenen Immunsystem kontrolliert werden, Tumore entstehen. Hier greift der von CureVac entwickelte Impfstoff RNActive ein, der dem Immunsystem helfen soll, derartige Zellen zu erkennen und zu zerstören. CureVac ist bisher weltweit das einzige Unternehmen, dass RNS biotechnologisch herstellen kann, so Dr. Florian von der Mülbe, der Leiter der Produktion. Der Impfstoff RNActive basiert auf RNS-Molekülen. RNS, Ribo-NucKlein-Säure (engl. Ribo-Nuclein-Acid, RNA), ist ein Bestandteil menschlicher Körperzellen. Die wesentliche Funktion der RNS besteht in der Umsetzung der genetischen Information in Proteine. Die RNS fungiert hier nicht nur als Überträger der im Zellkern verschlüsselten Erbinformation, Nuclein-Säuren übernehmen auch katalytische Funktionen wie zum Beispiel die Genregulation. Diese Steuerung der Aktivität von Genen beeinflusst die Konzentration der vom Gen codierten Proteine in der Zelle. In Deutschland erkranken jährlich etwa 400.000 Menschen an Krebs, davon etwa 1.800 Kinder unter 15 Jahren. Nur etwa 55 Prozent überleben die nächsten fünf Jahre nach Ausbruch der Krankheit. Quelle: gmx.net (http://www.gmx.net/de/themen/gesundheit/medizin/forschung/3116416,cc=000000185900031164161HzRCJ.html).
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