Japanische Fischer: Blutbad an Tausenden Delfinen
Gefunden: 27.02.2007 08:03:51
Quelle: RR:Board
Ungeachtet internationaler Proteste machen japanische Fischer mit Billigung der Regierung wieder Jagd auf Tausende von Delfinen. Bei der alljährlichen Treibjagd werden bis zu 17000 Tiere getötet.
Umweltschützer sprechen dagegen von über 20'000 getöteten Delfinen. In der Walfangstadt Taiji, rund 700 Kilometer südlich von Tokio, wurden allein in den vergangenen Tagen etwa 150 Delfine eingekreist, in Lagunen getrieben und mit Lanzen und Messern getötet.
Einzelne Tiere, die keine Blessuren aufweisen, werden im Auftrag von Aquarien aus aller Welt für Showzwecke ausgesucht und verkauft. Die milliardenschwere Delfin-Industrie unterstütze die Treibjagd. sagte der Umweltschützer Richard O'Barry.
Der US-Amerikaner war in den 60er Jahren Trainer der Delfine für die Fernseh-Serie «Flipper». Seit 1970 kämpft er für den Schutz der Meeressäuger.
Die Fischer in den wenigen Orten wie Taiji, wo die Treibjagd auf Delfine betrieben wird, rechtfertigen ihr Handeln damit, dass es die Tradition und Teil der Esskultur ihrer Region sei.
«Wir töten Delfine, weil wir sie zum Leben brauchen», sagt Yoji Kita, Vorsitzender des örtlichen Erziehungsausschusses in Taiji. Anders als bei Tieren auf dem Lande, die schnell hinter verschlossenen Türen getötet werden könnten, gehe dies bei Meerestieren aber nicht so einfach. Man bemühe sich jedoch, die Zeit des Sterbens zu verkürzen. Kritiker bestreiten dies.
Delfine als Schädlinge
Umweltschützer wie O'Barry werfen den Japanern vor, die Delfine und andere Kleinwale zu töten, weil sie zu viele Fische fressen würden. Teile der getöteten Delfine sollen zu Haustierfutter und Düngemittel verarbeitet werden. Japans Medien würden das ganze Thema jedoch tot schweigen, klagt O'Barry.
Lediglich die Tageszeitung «Japan Times» habe die «grösste Delfinschlachtung der Welt» bisher publik gemacht, allerdings erscheint die Zeitung in Englisch.
Giftiges Delfinfleisch
Der Journalist Boyd Harnell wirft der japanischen Regierung vor, der Bevölkerung zu verschweigen, dass Delfinfleisch hochgradig mit Quecksilber vergiftet sei. Der Reporter hatte Delfinfleisch einer Supermarkt-Kette in der Provinz Wakayama, wo auch Taiji liegt, in einem amtlich anerkannten Labor testen lassen.
Die festgestellten Quecksilberwerte hätten um das 13,5fache über den zulässigen Höchstwerten der Regierung gelegen. Nach einem Bericht der «Japan Times» hat die Supermarktkette inzwischen Delfinfleisch aus dem Angebot genommen
Quelle:www.20min.ch (http://www.20min.ch/news/kreuz_und_quer/story/16278219)
Ps:auf der seite kann man sehen wie die delfine gefangen genommen werden kuckt es euch an!
Mfg:Blizzard51.Quelle: RR:Board
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