Mordserie: Ipswich-Würger offenbar gefasst

Gefunden: 18.12.2006 18:32:16
Quelle: RR:Board
Nach den grausamen Morden an fünf Prostituierten in Ostengland hat die Polizei einen 37-jährigen Supermarktangestellten unter dringendem Tatverdacht festgenommen Der mutmaßliche Serienkiller wurde am Montag auf einer geheim gehalten gehaltenen Polizeistation in der ostenglischen Grafschaft Suffolk verhört. Zugriff in Trimley Der Verdächtige sei um 7.20 Uhr Ortszeit in seinem Haus in der Kleinstadt Trimley unweit des Hafenortes Felixstowe überwältigt worden, teilte Chefermittler Stewart Gull mit. Spezialisten durchsuchten das Haus sowie das Auto des Mannes, das möglicherweise bei den Mordtaten benutzt worden war. Nach einer wochenlangen Fahndung, an der zuletzt rund 500 Polizisten beteiligt waren, gingen die Ermittler davon aus, dass der 37-Jährige alle fünf Frauen im Alter von 19 bis 29 Jahren erwürgt und dann nackt in Gegenden entlang der Fernverkehrsstraße A14 unweit der Stadt Ipswich abgelegt hat. BBC: Keine Alibis für Mordnächte Gull wollte keine Einzelheiten zu dem Verdächtigen nennen. Wie jedoch der Sender BBC unter Berufung auf Ermittlerkreise berichtete, soll es sich um einen Mann namens Tom Stephens handeln. Er soll bei allen fünf Prostituierten über längere Zeit Kunde gewesen sein und für die Nächte, in denen die Frauen seit Ende Oktober verschwanden, keine Alibis haben. „Gibt etwas an mir, was Frauen nicht mögen“ Bereits am Sonntag hatte eine Boulevardzeitung Stephens neben weiteren Männern namentlich als Tatverdächtigen genannt. In einem Interview mit dem „Sunday Mirror“ bestätigte Stephens vor seiner Festnahme, alle Opfer gekannt zu haben. Für das vermutlich erste Opfer Tania Nicol sei er fast so etwas wie ein Freund gewesen. Nach eigenen Angaben hielt er sich seit dem Ende seiner Ehe, die nach acht Jahren gescheitert war, seit etwa 18 Monaten häufig bei Prostitutierten auf. Über sich selbst sagte Stephens: „Auf dem Papier sollte ich attraktiv sein. Aber es gibt etwas an mir, was Frauen an mir nicht mögen.“ Zugleich bestritt der Angestellte in dem Interview, der Serienkiller zu sein. Alle fünf drogensüchtigen Frauen hatten ihr Geld im Rotlichtviertel von Ipswich verdient. Ihre Leichen waren innerhalb von zehn Tagen seit dem 2. Dezember entdeckt worden. Der Chefermittler dankte der Bevölkerung für Tausende Hinweise, die bei der Großfahndung mit mehreren Hundert Beamten geholfen hätten. Weitere Hilfsappelle seien nicht mehr nötig. Vergleiche mit „Jack the Ripper“ Die Mordserie beschäftigt ganz Großbritannien und hat Vergleiche zu dem berüchtigten Serienmörder „Jack the Ripper“ hervorgerufen. Dieser trieb im 19. Jahrhundert sein Unwesen in London. Eine Boulevardzeitung hatte am Mittwoch eine Belohnung von 250 000 Pfund (371 000 Euro) für die Ergreifung des Täters ausgesetzt. Rund 9000 Hinweise von Bürgern sind mittlerweile bei der Polizei eingegangen. Auf der Suche nach Indizien sichten Beamte über 10 000 Stunden Filmmaterial aus Überwachungskameras. Zwischen 50 und 100 Personen stehen auf der Fahndungsliste der Ermittler. Quelle:http://www.focus.de/panorama/welt/prostituiertenmorde_nid_41242.html?DDI=3303.
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